AllUnity bringt Schweizer Franken als regulierten Stablecoin auf den Markt
04.02.2026 - 09:02:12Ein neuer, an den Schweizer Franken gekoppelter Stablecoin soll Europas digitale Finanzlandschaft aufmischen. Das von den Finanzgrößen DWS, Flow Traders und Galaxy getragene Unternehmen AllUnity kündigte den Start des CHFAU für Februar 2026 an. Der digitale Franken soll unter die strengen EU-Regeln für Krypto-Assets (MiCA) fallen und damit institutionellen Anlegern und Unternehmen als vertrauenswürdiges Zahlungsmittel dienen.
Voll abgesichert und für den Dauerbetrieb gemacht
Das Kerngeschäft des CHFAU ist Vertrauen. AllUnity verspricht eine vollständige Deckung durch Schweizer-Franken-Reserven im Verhältnis 1:1. Regelmäßige Nachweise dieser Deckung und strikte Offenlegungspflichten sollen institutionellen Anlegern die nötige Transparenz bieten. Der Stablecoin zielt speziell auf Banken, Konzerne und Fintech-Unternehmen ab, die ein programmierbares und stabiles Digitalgeld für Zahlungen und Abrechnungen suchen.
Der große Vorteil: 24/7-Sofortüberweisungen grenzüberschreitend. Damit könnte der CHFAU traditionelle, langsamere Finanzinfrastrukturen überflüssig machen. Die Tokenisierung des Schweizer Frankens schafft zudem eine verlässliche Liquiditätsquelle für eine Vielzahl programmierbarer Finanzanwendungen auf der Blockchain. Von der Idee bis zur Startbereitschaft vergingen nur etwa zwei Monate – ein Zeichen für den akuten Bedarf.
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Schwergewichtige Allianz als Vertrauensbasis
Die Glaubwürdigkeit des Projekts speist sich aus den Gründern. Bei AllUnity bündeln drei Finanzschwergewichte ihr Know-how:
* DWS, der Asset-Management-Riese der Deutschen Bank, bringt Expertise in regulatorischer Compliance und der Strukturierung institutioneller Produkte.
* Flow Traders, ein globaler Marktmacher, steuert essenzielles Wissen über Liquiditätsbereitstellung und Handelsinfrastruktur bei.
* Galaxy, ein Digital-Asset-Spezialist, liefert die technologische Blockchain-Kompetenz.
Diese Allianz zwischen etablierten Finanzinstituten und einem Krypto-Pionier ist ein starkes Signal für die zunehmende Verschmelzung beider Welten. AllUnity agiert als reguliertes E-Geld-Institut in Europa und bietet damit den rechtlichen Rahmen, den große Kunden fordern.
MiCA als strategischer Wettbewerbsvorteil
Ein entscheidender Trumpf des CHFAU ist die frühe Ausrichtung auf MiCA. Diese EU-Verordnung schafft erstmals einen harmonisierten Rechtsrahmen für Krypto-Assets in der gesamten Union. Indem der Stablecoin von Beginn an diesen Regeln folgt, können ihn regulierte Finanzinstitute EU-weit nahtlos in ihre Prozesse integrieren. Das vermeidet die Grauzonen, die andere digitale Währungen lange ausbremsten.
Der Start fällt in eine Zeit regulatorischer Bewegung. Auch die Schweiz arbeitet an einem moderneren Fintech- und Blockchain-Recht. Eine Konsultation zu Änderungen des Finanzinstitutsgesetzes läuft dort noch bis zum 6. Februar 2026. Obwohl der CHFAU unter EU-Regeln startet, unterstreicht die Wahl der Währung die internationale Attraktivität des Schweizer Frankens und den Trend zu regulierten, bankentauglichen Digitalwährungen.
Etablierte Konkurrenz und breitere Vision
Der Markt für Franken-Stablecoins ist noch jung, aber nicht leer. Projekte wie Frankencoin (ZCHF) oder Sygnums Digital CHF (DCHF) sind bereits aktiv. AllUnity setzt mit der MiCA-Kompatibilität und der mächtigen institutionellen Rückendeckung jedoch auf andere Stärken und könnte so einen großen Teil des Firmenkundengeschäfts für sich gewinnen.
Der CHFAU ist die strategische Erweiterung von AllUnitys Produktportfolio, zu dem bereits ein Euro-Stablecoin (EURAU) gehört. Das Unternehmen verfolgt die Vision einer sicheren und regulierten Plattform für digitales Geld in mehreren Währungen. Ein erfolgreicher Start im Februar könnte die institutionelle Akzeptanz der Blockchain-Technologie in Europa weiter beschleunigen.
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