Alle reden wieder über Radiohead: Kommt jetzt das große Comeback?
02.02.2026 - 23:45:26Radiohead sind wieder überall in deiner Timeline – obwohl offiziell gar nicht so viel passiert. Genau das macht den Hype nur noch größer.
Seit Interviews und Side-Projekten der Band zuletzt andeuten, dass neue Musik oder ein Comeback in der Luft liegen könnten, dreht die Fanbase komplett durch. Zwischen Nostalgie-Gänsehaut und Hoffnung auf neue Songs: Du spürst den Vibe sofort, sobald du den ersten Akkord von "Creep" oder "Paranoid Android" hörst.
Du fragst dich: Kommt jetzt ein neues Album? Neue Shows? Oder wird einfach nur die Vergangenheit gefeiert? Die Antwort: Die Zeichen stehen klar auf Warten & Hoffen – und genau da wird es spannend.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Auch ohne frische Single dominieren vor allem die Klassiker die Playlists – und zwar nicht nur bei den Ü30-Indiekids, sondern auch bei der TikTok-Generation.
- "Creep" – Der Über-Ohrwurm, der Radiohead groß gemacht hat. Mal als traurige Akustikversion, mal als brachiale Rocknummer: Der Song taucht ständig in Edits, Covers und Mood-Reels auf. Perfekt für alle "Ich bin anders"-Main-Character-Momente.
- "No Surprises" – Dieser Song ist pure Gänsehaut. Glockenspiel, sanfte Vocals, traurige Lyrics: Der Track ist der Soundtrack für alle "burnt out but aesthetic" Clips und gehört zu den meistgesuchten Radiohead-Songs auf Streamingplattformen.
- "Karma Police" – Ein Klassiker, der gerade wieder richtig zieht. Der langsame Aufbau, der explodierende Refrain – ideal für dramatische TikToks und YouTube-Edits. Wenn der Chorus kommt, ist Live-Erlebnis-Feeling auch im Schlafzimmer garantiert.
Dazu kommen Fan-Favoriten wie "Everything In Its Right Place" oder "Idioteque" aus der "Kid A"-Phase, die in Lo-Fi-Playlists und Vaporwave-Ästhetik immer wieder hochgespült werden. Radiohead sind aktuell weniger "Neue Single im Radio" und mehr zeitlose Soundtracks für Mood, Depression, Kunst und Chaos.
Das Netz feiert: Radiohead auf TikTok & Co.
Auf TikTok, Insta-Reels und YouTube-Shorts sind Radiohead längst ein eigenes ästhetisches Universum. Fans schneiden Filmszenen, Anime-Clips oder Alltagsaufnahmen zu den größten Songs der Band – und erzeugen damit eine ganz neue, junge Fanbase.
Vor allem "Creep" und "No Surprises" laufen in unzähligen Edits: vom Herzschmerz-POV bis zum "Irgendwie verloren in dieser Welt"-Vibe. Viele Gen-Z-User entdecken Radiohead erst jetzt – und fallen direkt in den Kaninchenbau kompletter Alben-Binge-Sessions.
Parallel dazu teilen ältere Fans alte Live-Mitschnitte, rare Performances und Interviews, in denen Thom Yorke über Kunst, Politik oder einfach nur sein Unwohlsein mit Ruhm spricht. Das schafft genau den Mix aus Ikone und Anti-Star, der heute perfekt in die Feeds passt.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Unter den Clips wird heiß diskutiert: Ist "OK Computer" das beste Album ever? Ist "In Rainbows" underrated? Und warum fühlt sich diese Musik immer an, als wäre sie für genau diesen einen einsamen Abend geschrieben worden?
Erlebe Radiohead live: Tour & Tickets
Die schlechte Nachricht zuerst: Aktuell sind keine offiziellen Radiohead-Tourdaten angekündigt. Es gibt derzeit keine bestätigte Welttour, keine konkreten Konzerttermine und auch keinen offiziellen Ticketverkauf, der die nächste große Radiohead-Ära einläutet.
Was es allerdings gibt: jede Menge Hoffnung. Mehrere Bandmitglieder sind in Interviews immer wieder darauf eingegangen, dass Radiohead nicht "aufgelöst" seien, sondern eher in einer Pause stecken. Neue Sessions, Studio-Treffen oder Ideen werden immer wieder angedeutet – die Fanbase interpretiert daraus natürlich: Da kommt noch was.
Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, führt kein Weg an der offiziellen Seite vorbei. Hier kannst du News, Projekte der Bandmitglieder und mögliche Tour-Updates im Blick behalten:
Hier offizielle Infos & mögliche Tickets checken
Wichtig: Lass dich nicht von dubiosen Ticketplattformen ködern, die angeblich schon Radiohead-Tickets anbieten, obwohl keine Tour angekündigt ist. Solange auf der offiziellen Website nichts steht, ist nichts fix.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Bevor sie zur Kultband wurden, waren Radiohead einfach nur fünf Kids aus Oxford, die zusammen Musik machen wollten. Thom Yorke, Jonny Greenwood, Colin Greenwood, Ed O'Brien und Phil Selway gründeten in der Schulzeit zunächst eine Band namens On A Friday – weil sie immer freitags probten.
Der große Durchbruch kam mit dem Hit "Creep" Anfang der 90er. Zuerst in UK eher zäh, dann in den USA explodierte der Song auf MTV und im Radio. Plötzlich waren Radiohead die neue Grunge-Alternative-Hoffnung – obwohl sie sich selbst in dieser Schublade gar nicht wohlfühlten.
Statt sich auf einem Hit auszuruhen, gingen sie den komplizierteren Weg – und wurden damit noch größer:
- "The Bends" (1995) – Gitarrenlastig, emotional, mit Songs wie "High and Dry" und "Fake Plastic Trees". Das Album machte klar: Diese Band ist mehr als ein One-Hit-Wonder.
- "OK Computer" (1997) – Der Meilenstein. Düstere Zukunftsvisionen, komplexere Songs, ein Sound, der die Rockmusik einmal komplett umkrempelte. Das Album taucht regelmäßig in Listen der besten Alben aller Zeiten auf und heimste weltweit Preise und Platinauszeichnungen ein.
- "Kid A" (2000) – Der Bruch mit dem Gitarrenrock. Elektronik, experimentelle Strukturen, kaum klassische Single-Hits – und trotzdem (oder gerade deshalb) ein Kultalbum. Viele sehen es heute als Blueprint für modernen, experimentellen Pop.
- "In Rainbows" (2007) – Musikalisch warm, emotional, wunderschön – und gleichzeitig ein Business-Revolutionär. Die Band veröffentlichte es zunächst digital mit "zahl, was du willst"-Modell. Der Move ging durch alle Medien, das Album wurde zum Kritiker- und Fanliebling und erhielt mehrfach Gold- und Platinauszeichnungen.
Dazwischen und danach sammelten Radiohead Grammys, Brit Awards und unzählige Kritikerpreise ein. Vor allem aber erspielten sie sich weltweit eine Fanbase, die zu 100% hinter ihnen steht – egal, wie experimentell oder sperrig ein neues Album klingt.
Live-Auftritte von Radiohead sind legendär: riesige Visuals, perfekt gespielte Setlists, plötzliche Song-Überraschungen. Viele Fans beschreiben ein Konzert als intensives Live-Erlebnis, das irgendwo zwischen Kunstinstallation und emotionalem Zusammenbruch liegt – im besten Sinne.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du auf schnelle TikTok-Hooks und 2-Minuten-Popsongs trainiert bist, wirken Radiohead vielleicht im ersten Moment wie eine andere Welt. Aber genau das macht den Reiz aus.
Ihre Songs sind oft langsam, bauen sich auf, lassen dich reinfallen. Du bekommst keine einfache Feelgood-Playlist, sondern Musik, die dich triggert, nachdenken lässt und Gänsehaut auslöst – manchmal alles in einem Track.
Der aktuelle Vibe in der Fanbase ist eine Mischung aus Nostalgie und Warten auf das nächste Kapitel. Alte Alben werden rauf und runter gehört, auf Social Media entstehen täglich neue Interpretationen und Edits, und jede kleine Interview-Aussage wird als potenzieller Hinweis auf neue Musik analysiert.
Ob du als Neuling einsteigen willst oder als alter Fan wieder reinsliden möchtest: Jetzt ist ein perfekter Zeitpunkt, Radiohead (neu) zu entdecken. Fang mit den großen Ohrwürmern an, klink dich dann tief in "OK Computer", "Kid A" oder "In Rainbows" ein – und beobachte, wie deine Playlist sich langsam verändert.
Und falls die Band tatsächlich mit neuer Musik oder Tourplänen um die Ecke kommt, willst du definitiv vorbereitet sein. Also: Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, Radiohead an – und ab in den Kaninchenbau.


