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Alle reden wieder über David Bowie: Warum seine Songs gerade ein Comeback auf TikTok feiern

08.02.2026 - 01:12:30

David Bowie ist zurück in deinem Feed: Dank Serien, TikTok-Sounds und neuen Best-of-Releases entdecken gerade Millionen seine Hits neu. Hier erfährst du, welche Songs du jetzt unbedingt auf Repeat ballern musst.

Du dachtest, David Bowie ist nur was für deine Eltern? Falsch gedacht. Seine Songs drehen gerade wieder richtig auf – in Serien, auf TikTok, in Playlists. Nostalgie-Vibes, Gänsehaut-Momente und Ohrwurm-Gefahr in Dauerschleife.

Streaming-Zahlen steigen, Fans feiern Re-Releases, Vinyl-Boxen und Soundtrack-Platzierungen. Und die Kommentare unter den Clips? Voll mit: „Wie konnte ich diesen Song so lange verpassen?!“

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Auch wenn Bowie selbst kein neues Studioalbum mehr droppen kann, seine Klassiker sind aktueller denn je. Serien, Filme und TikTok haben sie wieder nach oben gespült – und genau diese Tracks laufen bei vielen nonstop.

  • „Heroes“ – Der ultimative Gänsehaut-Song. Stadionhymne, Coming-of-Age-Soundtrack, Liebeserklärung in einem. Der langsame Aufbau, dann der Eskalations-Chorus: Perfekt für Edits, Self-Empowerment-Clips und alles, was nach „Ich schaff das“ schreit.
  • „Space Oddity“ – Melancholisch, spacig, komplett zeitlos. Major Tom schwebt seit Jahrzehnten durchs All und landet gerade wieder in unzähligen Lo-Fi- und Mood-Playlists. Der Sound: dreamy, leicht psychedelisch, perfekt für Nachts-im-Zimmer-vorm-Fenster-sitzen-Vibes.
  • „Life on Mars?“ – Drama pur. Klavier, große Melodie, surrealer Text. Dieser Track ist TikTok-Gold für artsy Edits, Fashion-Clips und alles, was ein bisschen überlebensgroß wirken soll. Einmal gehört, sitzt der Ohrwurm tief.

Dazu kommen noch Dauerbrenner wie „Starman“, „Rebel Rebel“, „Let’s Dance“ oder „Modern Love“, die immer wieder in neuen Playlists landen. Egal ob Indie-Kid, Retro-Fan oder einfach neugierig: Du findest garantiert einen Bowie-Track, der dich kriegt.

Das Netz feiert: David Bowie auf TikTok & Co.

Die Fanbase von Bowie ist gerade ein wilder Mix: Alteingesessene Vinyl-Nerds treffen auf Zoomer, die ihn über virale Sounds entdecken. Und vor allem auf TikTok wird Bowies Universum neu zusammengeschnitten.

  • Edits mit „Heroes“ und „Life on Mars?“ – Emotionaler B-Roll, Liebes-Storys, Coming-out-Clips. Der Gänsehaut-Faktor ist hoch, die Kommentare voll mit „Warum weine ich?“.
  • Fashion- und Make-up-Content – Der Look von Ziggy Stardust, das Blitz-Make-up, die androgyne Attitüde: Creator:innen nutzen Bowie als Vorlage für krasse Glow-ups und Retro-Outfits.
  • Remixe und Mash-ups – Produzent:innen und DJs packen Bowie-Vocals auf moderne Beats. Nicht alles ist offiziell, aber vieles geht viral und zeigt, wie gut sein Songwriting auch 2020er-Style verträgt.

Auf Reddit und in Foren ist der Vibe: pure Nostalgie + Respekt. Ältere Fans freuen sich, dass die nächste Generation ihn entdeckt, jüngere posten: „Ich verstehe jetzt, warum alle von ihm reden.“ Viele steigen über eine Serie oder einen TikTok-Sound ein – und verlieren sich dann komplett in den Alben.

Fun-Fact: Gerade Bowies Visuals sind extrem Social-Media-tauglich. Die Fotos, die Kostüme, die Bühnenfiguren – das lässt sich perfekt in Reels, Edits und Slideshows packen. Kein Wunder, dass Bowie-Content so gut teilbar ist.

Erlebe David Bowie live: Tour & Tickets

Wichtig und ehrlich: David Bowie ist 2016 gestorben, also gibt es keine neuen Live-Auftritte von ihm persönlich mehr. Wenn du irgendwo „David Bowie live 2026“ siehst, ist das entweder eine Tribute-Show oder eine Coverband.

Aber: Das heißt nicht, dass du auf Bowie-Live-Gänsehaut verzichten musst. Regelmäßig erscheinen Live-Alben, Reissues, Konzertmitschnitte und Special-Editions, die sein Bühnenfeeling ins Wohnzimmer holen.

  • Offizielle Live-Releases mit remasterten Shows aus verschiedenen Epochen.
  • Dokumentationen und Konzertfilme, die das komplette Live-Erlebnis mit Visuals zeigen.
  • Tribute-Konzerte, bei denen bekannte Musiker:innen seine Songs feiern.

Wenn du wissen willst, welche neuen Releases, Box-Sets und Specials offiziell am Start sind, check am besten direkt die offizielle Seite:

Hier alle offiziellen David-Bowie-Releases und News checken

Falls in deiner Stadt eine Tribute-Show oder ein Bowie-Abend im Club läuft: Go for it. Die Stimmung ist dort oft extrem liebevoll, voller Nerd-Wissen und Mitsing-Momente. Tickets sicherst du dir dann über die üblichen Plattformen wie lokale Eventseiten oder große Ticketanbieter – aber immer im Hinterkopf: Es ist eine Hommage, kein echtes Bowie-Comeback.

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

Kurzer Crashkurs für alle, die Bowies Story noch nicht kennen: David Bowie wurde in London geboren, startete in den 60ern mit ersten Singles, hatte aber noch nicht direkt den Mega-Durchbruch. Der kam mit „Space Oddity“, dem Song über den Astronauten Major Tom, der perfekt in die Zeit der ersten Mondlandung passte.

In den 70ern wurde er mit seiner Kunstfigur Ziggy Stardust zur Legende. Androgyn, glitzernd, laut, komplett anders als alles, was es damals im Mainstream gab. Das Album „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ gilt bis heute als eines der wichtigsten Rock-Alben überhaupt.

Danach erfand sich Bowie immer wieder neu:

  • Berlin-Ära mit Alben wie „Low“, „„Heroes““ und „Lodger“ – experimentell, elektronisch, zusammen mit Brian Eno. Diese Phase hat später unzählige Indie- und Electro-Acts beeinflusst.
  • 80er-Popstar mit Hits wie „Let’s Dance“, „China Girl“ und „Modern Love“ – große Hooks, Radio-Ohrwürmer, Musikvideos auf Dauerschleife bei MTV.
  • Spätere Jahre mit Experimenten, Comebacks und überraschenden Features – immer ein Schritt neben dem Mainstream, aber nie aus der Zeit gefallen.

Seine Alben wurden weltweit mit Gold und Platin ausgezeichnet, er gewann Grammys, BRIT Awards und gilt als einer der einflussreichsten Musiker überhaupt. Nach seinem Tod legte sein letztes Album „Blackstar“ noch einmal krass zu und wurde von vielen Kritikern als Meisterwerk gefeiert – ein düsteres, aber starkes Abschiedsalbum.

Was Bowie so besonders macht: Er war nicht nur Musiker, sondern Komplett-Kunstprojekt. Jede Phase hatte ihren eigenen Look, eigenen Sound, eigene Story. Genau das macht seine Musik auch heute noch extrem interessant für eine Generation, die auf Identität, Ausdruck und Styling steht.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Wenn du auf Musik stehst, die mehr ist als nur Hintergrundrauschen, dann ist ein Bowie-Deepdive Pflichtprogramm. Seine Tracks liefern dir Gänsehaut, Ohrwurm und jede Menge „Wait, das ist auch von ihm?!“-Momente.

Für Einsteiger:innen: Starte mit einer Best-of-Playlist („Heroes“, „Space Oddity“, „Let’s Dance“, „Life on Mars?“, „Starman“). Wenn du merkst, dass dich das packt, geh an die ikonischen Alben – die Berliner Phase, Ziggy Stardust, Blackstar.

Für Hardcore-Fans oder solche, die es werden wollen: Check die Deluxe-Editionen, Live-Alben und Box-Sets auf der offiziellen Seite, lies dich in die Storys hinter den Songs ein und tauch in alte Interviews ein. Je mehr Kontext du hast, desto krasser wirkt die Musik.

Unterm Strich: Der Hype ist nicht nur Nostalgie – Bowies Sound, seine Texte und sein Look passen perfekt in eine Zeit, in der Identität, Queerness und Selbstinszenierung so groß geschrieben werden wie nie. Wenn du Lust auf ein musikalisches Universum hast, das dich länger begleitet als nur einen viralen Sommerhit, dann ist David Bowie genau dein Rabbit Hole.

Also: Kopfhörer auf, erste Playlist an, und dann heißt es nur noch – Tickets sichern brauchst du dieses Mal nicht, aber Zeit zum Eintauchen. Und die wirst du brauchen.

@ ad-hoc-news.de