All-World Index: KI-Hardware rettet Kurse
12.04.2026 - 08:00:40 | boerse-global.deDie globalen Märkte befinden sich in einem schwierigen Balanceakt. Während ein überraschender Sprung der US-Inflation die Zinsangst schürt, sorgen Entspannungssignale im Nahen Osten und ein Boom bei KI-Hardware für die nötige Erleichterung. Der All-World Index (ex South Africa) rettete sich so mit vorsichtigen Gewinnen ins Wochenende.
Inflation trifft auf Entspannungssignale
Die Marktbewegungen am Freitag hingen eng mit den neuen US-Verbraucherpreisen (CPI) zusammen. Die Inflation stieg im März auf 3,3 % an – ein deutlicher Sprung gegenüber dem vorherigen Wert von 2,4 %. Hauptverantwortlich dafür waren die gestiegenen Energiekosten. Dass die Aktienmärkte dennoch mit vorsichtigem Optimismus reagierten, lag an der Kernrate. Diese blieb mit 3,4 % leicht hinter den befürchteten Prognosen zurück und verhinderte so einen größeren Ausverkauf.
Entlastung kam zudem von der politischen Bühne. Ein Rahmenabkommen für einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran führte dazu, dass die sogenannte Kriegsrisikoprämie an den internationalen Börsen sank. Während der S&P 500 leicht nachgab, stützte der technologielastige Nasdaq den globalen Index. Auch europäische Aktien profitierten von dieser Entwicklung und setzten ihre Gewinnserie fort.
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Die Kluft im Tech-Sektor
Innerhalb des Technologiesektors zeigte sich jedoch eine tiefe Kluft. Während Hardware-Spezialisten für Künstliche Intelligenz wie CoreWeave (+10,87 %) und Nvidia (+2,55 %) zulegten, erlebten Software-Unternehmen herbe Verluste. Akamai Technologies brach um über 16 % ein, auch Snowflake und ServiceNow verzeichneten deutliche Kursrückgänge. Marktbeobachter führen dies auf Sorgen über KI-bedingte Disruptionen im klassischen Softwaremarkt zurück.
Aus technischer Sicht konnte der Index die 100-Tage-Linie überwinden, die zuletzt sechs Wochen lang als Widerstand fungierte. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von über 60 nähert sich der Markt allerdings langsam dem überkauften Bereich, was das Potenzial für kurzfristige Rücksetzer erhöht.
Wichtige Termine der kommenden Woche
- Montag: Quartalszahlen von Goldman Sachs & Start der IWF-Frühjahrstagung
- Dienstag: US-Erzeugerpreise (PPI)
- Mittwoch: Chinas BIP-Daten für das erste Quartal
- Im Wochenverlauf: Bilanzen von Bank of America und Morgan Stanley
Die Richtung für die kommenden Handelstage wird maßgeblich von den US-Erzeugerpreisen am Dienstag bestimmt. Diese Daten werden zeigen, ob der Inflationsdruck auf der Produktionsebene nachlässt oder die Zinshoffnungen weiter dämpft. Zudem dürften die ersten großen Bankbilanzen der Wall Street Aufschluss über die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft geben.
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