Alice in Chains 2026: Kommen sie endlich nach Deutschland?
13.02.2026 - 16:59:34Die Feeds von Rock- und Grunge-Fans brennen gerade: Alice in Chains tauchen wieder in Festival-Line-ups, Tour-Ankündigungen und Interview-Schnipseln auf – und sofort steht die Frage im Raum: Wann kommt die Band endlich wieder nach Deutschland? Zwischen Tour-Gerüchten, Setlist-Leaks und emotionalen Fan-Posts wirkt es 2026 so, als hätte eine ganze Generation plötzlich wieder Lust auf verzerrte Gitarren und schwere Riffs statt TikTok-Hooks.
Aktuelle Tourdaten von Alice in Chains checken
Kurzer Reality-Check: Die offizielle Tourseite listet aktuell vor allem Nordamerika-Daten und Festival-Slots, Europa wird eher andeutungsweise in Interviews und Fanforen bewegt als klar bestätigt. Trotzdem: Mehrere Quellen aus der Livebranche berichten, dass Promoter bereits Slots für Spätsommer und Herbst 2026 in Europa blocken. Für Deutschland fallen dabei immer wieder dieselben Städte: Berlin, Köln, Hamburg, München. Noch ist nichts offiziell – aber das Muster ist deutlich genug, um die Spekulationen ordentlich anzuheizen.
Gleichzeitig kursieren Setlists der letzten Shows in den USA, und die Mischung aus 90er-Klassikern und neueren Songs sorgt online für heftige Diskussionen. Viele Fans feiern, dass Alice in Chains auch tiefere Cuts wie "Bleed the Freak" oder "Junkhead" wieder ausgraben, andere fordern noch mehr Fokus auf das aktuelle Material.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Damit du einschätzen kannst, wie realistisch Deutschland-Konzerte 2026 sind, lohnt sich ein genauer Blick darauf, was bei Alice in Chains in den letzten Monaten passiert ist. In mehreren aktuellen Radio- und Podcast-Interviews haben Gitarrist Jerry Cantrell und Sänger William DuVall betont, dass die Band weiterhin aktiv schreibt und man sich zwischendurch immer wieder im Studio trifft. Offiziell bestätigt ist noch kein neues Album, aber die Art, wie sie über neue Songs sprechen, wirkt sehr konkret: Es ist von "fertigen Demos" und "Material, das live getestet werden könnte" die Rede.
Gleichzeitig sieht man auf dem offiziellen Tourkalender eine typische Strategie: Zuerst werden sichere Märkte gespielt – also USA, Kanada, dazu einzelne große Festivals. In den vergangenen Tourzyklen folgte darauf meist mit ein paar Monaten Abstand eine Europa-Runde. Genau das sorgt jetzt für das aktuelle Rauschen in deutschen Fan-Communities. Menschen posten alte Tickets von 2013, 2018 oder Festivalauftritten wie Rock am Ring und fragen: "Wird es 2026 wieder so weit sein?"
Ein weiterer Punkt: Die Grunge-Renaissance in TikTok- und Spotify-Playlists. "Man in the Box" und "Rooster" tauchen immer wieder in Playlists auf, die sonst von Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden dominiert werden. Für Booking-Agenturen ist das ein klares Signal: Die Nachfrage nach diesen Bands ist nicht nur nostalgisch, sie kommt tatsächlich auch von jüngeren Hörer:innen, die erst über Streaming auf Alice in Chains gestoßen sind. Das erhöht den Druck, auch in Europa wieder präsenter zu sein, weil Festivalveranstalter genau mit dieser Mischung aus Alt- und Jungpublikum planen.
Hinzu kommt, dass Deutschland für Alice in Chains schon immer ein wichtiger Markt war. Frühere Tourneen haben hier regelmäßig Halt gemacht, und auch Chartdaten sprechen dafür: Alben wie "Black Gives Way to Blue" oder "The Devil Put Dinosaurs Here" liefen in deutschen Rockmedien überraschend stark. Auch 2018/2019, rund um "Rainier Fog", war der Zuspruch hoch – sowohl bei ausverkauften Clubshows als auch bei Festivalauftritten. Das macht Deutschland für eine mögliche 2026er-Runde quasi gesetzt, sofern eine umfassende Europa-Tour kommt.
Gleichzeitig muss man realistisch bleiben: Die Band tourt nicht mehr im brutalen 90er-Tempo, in dem gefühlt jede freie Woche auf der Straße verbracht wurde. Heute sind Tourblöcke kürzer, Pausen länger, und oft werden eher 8–15 ausgewählte Städte statt 30+ Gigs gespielt. Für deutsche Fans könnte das bedeuten: maximal zwei, vielleicht drei Shows im Land, die entsprechend schnell ausverkauft sein werden. Auch deshalb empfiehlt es sich, die offizielle Seite und Social-Media-Kanäle im Auge zu behalten – sobald "Europe" in der Toursektion auftaucht, wird es vermutlich schnell ernst.
Unterm Strich ist die Stimmung 2026 so: Keine offizielle Deutschland-Bestätigung, aber mehrere Indizien, die auf eine Rückkehr hindeuten. Für Fans hierzulande heißt das: Warten, spekulieren, Ticketsparen – und sich schon mal mit den aktuellen Setlists beschäftigen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer sich durch die Setlists der jüngsten Alice-in-Chains-Shows klickt, erkennt sofort ein Muster: Die Band weiß genau, dass viele Leute wegen der 90er-Hymnen kommen – aber sie weigert sich, zur reinen Nostalgie-Maschine zu werden. Typische Eröffnungen waren zuletzt "Again" oder "Check My Brain", also Songs, die druckvoll starten, aber nicht sofort alle größten Hits verfeuern.
Sehr häufig tauchten in den letzten Tourzyklen folgende Songs auf:
- "Them Bones"
- "Dam That River"
- "Man in the Box"
- "Would?"
- "Rooster"
- "No Excuses"
- "Down in a Hole"
- "We Die Young"
- "Angry Chair"
- "Nutshell" (oft als Gänsehaut-Moment)
Dazu kommen neuere Tracks wie "Check My Brain", "Your Decision", "Hollow", "Stone" oder "The One You Know". Die Balance liegt meist bei etwa 60–70% 90er-Material und 30–40% Post-Reunion-Songs. Für eine mögliche 2026er-Tour darf man also davon ausgehen, dass Klassiker wie "Man in the Box", "Would?" und "Rooster" praktisch gesetzt sind – alles andere würde einen kleinen Aufstand in den Kommentaren auslösen.
Spannend ist, wie sich die Showstruktur über die Jahre entwickelt hat. Früher wirkten die Konzerte oft roh und fast schon chaotisch, heute sind sie deutlich gezielter gebaut: Anfangs ein harter Block, der die Gitarrenfront aufdreht, in der Mitte oft ein etwas ruhigerer Abschnitt mit "Nutshell", "Down in a Hole" oder "No Excuses", danach wieder ein Finale mit "Angry Chair", "Would?" und "Rooster". Gerade "Nutshell" ist live zu einer Art kollektiven Trauermoment geworden – viele Fans verstehen den Song als stille Verbeugung vor Layne Staley und Mike Starr. In Fanvideos sieht man leuchtende Smartphones, geschlossene Augen, mitgesungene Zeilen aus voller Kehle.
Klanglich fahren Alice in Chains live deutlich härter als auf so mancher Studioaufnahme. Die Gitarren von Jerry Cantrell bilden eine Wand, die aber trotzdem transparent bleibt. William DuVall ergänzt die Lead- und Harmoniestimmen so präzise, dass man bei älteren Songs manchmal kurz vergisst, dass Layne nicht mehr auf der Bühne steht – um dann umso bewusster zu merken, dass die Band heute eine andere, eigene Energie hat. Die typischen zweistimmigen Gesangslinien, die Alice in Chains schon immer unterschieden haben, funktionieren live erstaunlich gut.
Wenn du eher aus der modernen Rock- oder sogar Metal-Ecke kommst, wird dich die Härte des Sets überraschen. "Them Bones" und "We Die Young" knallen live fast wie Metal-Songs, während Stücke wie "Down in a Hole" oder "Your Decision" den emotionalen Gegenpol bilden. Genau diese ständige Spannung zwischen brutaler Schwere und verletzlicher Melancholie macht die Liveshows so intensiv.
Visuell darfst du keine bombastische Popproduktion mit Choreografien erwarten. Die Band setzt auf Licht, Nebel, Backdrops und eine Bühne, die den Fokus klar auf die Musik legt. Trotzdem wirken die Shows nicht altmodisch – eher reduziert und konsequent. Wenn in einem dunklen Saal die ersten Akkorde von "Rooster" anrollen, das Backdrop in warmes Rot taucht und der ganze Raum die Refrainlinie mitschreit, spürst du genau, warum Alice in Chains 30 Jahre nach den ersten Erfolgen immer noch junge Fans ziehen.
Im Netz kursieren bereits hypothetische 2026-Setlists, in denen Fans neue, bisher unveröffentlichte Songs zwischen "Hollow" und "Stone" einbauen – im Stil von: "Stell dir vor, sie testen in Berlin zum ersten Mal einen neuen Track." Ob das passiert, weiß niemand, aber die Band hat in der Vergangenheit immer wieder Songs live ausprobiert, bevor sie offiziell erschienen sind. Für Deutschland-Gigs wäre das ein Traum-Szenario: Historischer Moment inklusive.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen überschlagen sich die Spekulationen. Typische Threads haben Titel wie "Alice in Chains Europe 2026 – real oder Wunschdenken?" oder "Leak: Promoter spricht über Berlin-Date". In vielen Kommentaren wird berichtet, dass lokale Veranstalter "etwas Großes im Alternative-Bereich" für Herbst 2026 andeuten, ohne Namen zu nennen – und natürlich tippt sofort jemand auf Alice in Chains.
Eine beliebte Theorie: Die Band könnte Europa-Konzerte mit einem Jubiläum verknüpfen. Fans rechnen enthusiastisch: "Dirt" kam 1992, "Jar of Flies" 1994, "Alice in Chains" 1995 – es gibt gefühlt ständig irgendeine runde Zahl, an die man eine Tour hängen könnte. Einige User schlagen sogar komplette Motto-Abende vor, zum Beispiel einen Abend mit Fokus auf "Dirt"-Songs oder ein Set, das "Jar of Flies" in voller Länge enthält. Realistisch ist das zwar nicht unbedingt, aber die Sehnsucht nach besonderen Shows ist klar erkennbar.
Auf TikTok kursiert ein anderer Trend: Kurze Clips, in denen junge Fans zum ersten Mal bewusst alte Alice-in-Chains-Songs hören – mit Reaktionen wie "Warum hat mir niemand früher gesagt, dass das so gut ist?" oder "Das ist ja noch düsterer als ich dachte". Viele dieser Videos nutzen Ausschnitte aus "Nutshell", "Rooster" oder "Would?". In den Kommentaren liest man dann nicht selten die Sätze: "Ich schwöre, wenn sie nach Deutschland kommen, bin ich da, egal was das Ticket kostet."
Stichwort Tickets: Auch hier gibt es Diskussionen. Bei den letzten Europa-Runs lagen die Preise für reguläre Stehplatzkarten teilweise im Bereich von 50–80 Euro, in manchen Ländern auch darüber. In Zeiten steigender Kosten sind viele Fans gespalten: Die einen sagen, die Band sei ein Stück Musikgeschichte und jeder Euro wert, andere befürchten, dass Konzerte zunehmend nur noch für ältere, zahlungskräftigere Fans erreichbar sind. In Foren wird darüber debattiert, ob man für Bands mit 30+ Jahren Historie einen anderen Maßstab anlegen soll als für Newcomer.
Ein weiteres Dauer-Thema: Setlist-Debatten. Die Community ist sich uneins, wie stark die Shows von Layne-Staley-Ära-Material geprägt sein sollten. Ein Teil möchte möglichst viele 90er-Deepcuts hören, andere verteidigen die neueren Alben als essenziellen Teil der heutigen Identität der Band. Besonders häufig fällt der Name "Black Gives Way to Blue" – viele sehen das Album als eine Art Startpunkt zweiter Karrierephase und wünschen sich Songs wie "A Looking in View" oder "Last of My Kind" zurück in die Setlist.
Auf Reddit tauchen außerdem immer wieder Gerüchte über mögliche Special Guests oder Support-Acts auf. Genannt werden verstärkt jüngere Alternative- und Metalbands, die sich klar auf Alice in Chains beziehen – zum Beispiel Acts aus der Doom- oder Sludge-Ecke, die ähnliche schwere Riffs und melancholische Gesangslinien einsetzen. Die Idee dahinter: Eine Brücke zwischen Generationen auf einer Bühne. Ob das wirklich so kommt, ist offen, aber gerade deutsche Festivalfans haben dafür ein gutes Gespür, weil man hier seit Jahren sieht, wie gut Line-ups funktionieren, in denen Legenden und Newcomer nebeneinander stehen.
Spannend ist auch, wie oft Fans in diesem Zusammenhang über das Thema Legacy sprechen. Viele begreifen ein mögliches 2026-Konzert als etwas, das man "abhaken muss, solange es noch geht" – nicht aus Panik, sondern aus Respekt vor dem Alter und der langen Bandgeschichte. Das erzeugt eine sehr besondere Stimmung: nicht nur Fandom, sondern auch Bewusstsein, dass man hier Zeugen einer Ära wird, die nicht ewig weiterläuft.
Alle Daten auf einen Blick
Da offizielle Deutschlandtermine zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht bestätigt sind, hier eine Übersicht mit typischen Eckdaten, an denen du dich orientieren kannst – basierend auf früheren Touren, Veröffentlichungen und erwartbaren Entwicklungen:
| Kategorie | Info | Relevanz für Deutschland-Fans |
|---|---|---|
| Letztes Studioalbum | "Rainier Fog" (2018) | Prägt weiterhin die Setlist, mehrere Songs werden regelmäßig live gespielt. |
| Reunion-Start | ab 2005 mit Gästen, ab ca. 2006/2007 mit William DuVall fest als Sänger/Gitarrist | Erklärt, warum Setlists heute beide Ären (Layne & DuVall) verbinden. |
| Typische Tourphasen | USA zuerst, danach Europa-Blöcke von 2–6 Wochen | Signal: Sobald eine neue US-Runde angekündigt ist, steigt die Chance auf EU-Daten im selben oder folgenden Jahr. |
| Historische Deutschland-Shows | u.a. Berlin, Köln, Hamburg, München; dazu Festivals wie Rock am Ring | Diese Städte gelten als heiße Kandidaten für mögliche 2026-Daten. |
| Reguläre Ticketpreisspanne (Vergangenheit) | ca. 50–80 Euro für Stehplätze, je nach Venue und Paket | Hilft beim Planen des Konzertbudgets, falls neue Termine kommen. |
| Kern-Hits in fast jeder Setlist | "Man in the Box", "Would?", "Rooster", "Them Bones", "Down in a Hole" | Nahezu sicher, dass diese Songs auch bei neuen Deutschlandshows dabei wären. |
| Offizielle Tourinfos | aliceinchains.com/tour | Einzige wirklich verlässliche Quelle für bestätigte Dates und Tickets. |
| Fan-Aktivität | Hohe Aktivität auf Reddit, TikTok, Insta, YouTube | Guter Indikator dafür, wie schnell Tickets in Deutschland weg sein könnten. |
Häufige Fragen zu Alice in Chains
Weil im Netz gerade extrem viele Detailfragen zu Alice in Chains und möglichen Deutschland-Konzerten auftauchen, hier ein ausführlicher FAQ-Block im Klartext.
1. Kommen Alice in Chains 2026 wirklich nach Deutschland?
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine offiziell bestätigten Deutschlandtermine für 2026. Was es allerdings gibt: eine aktive Tourtätigkeit der Band, eine starke Präsenz auf der offiziellen Tourseite und in Social Media sowie deutliche Signale, dass weitere Regionen geplant werden. Aus Erfahrung der letzten Jahre lässt sich sagen: Wenn ein größerer Tourblock ansteht, tauchen Europa- und Deutschlanddates oft erst später auf, nachdem Nordamerika fix ist.
Für dich heißt das: Planen ja, kaufen nein – solange kein offizieller Eintrag auf der Website oder bei seriösen Ticketanbietern erscheint. Fanforen können Hinweise liefern, ersetzen aber keine Bestätigung. Es lohnt sich, Newsletter von großen deutschen Veranstaltern zu abonnieren, weil diese bei etablierten Acts oft zuerst Bescheid wissen und Pre-Sales ankündigen.
2. Wie wahrscheinlich ist ein komplett neues Album von Alice in Chains?
Mehrere Mitglieder der Band haben in jüngeren Interviews betont, dass sie weiterhin gemeinsam schreiben und neues Material sammeln. Die Abstände zwischen den letzten Alben waren relativ groß: "Black Gives Way to Blue" (2009), "The Devil Put Dinosaurs Here" (2013) und "Rainier Fog" (2018). Es wäre also kein Schock, wenn irgendwann um 2025/2026 herum ein neuer Longplayer auftaucht.
Der Modus der Band wirkt entspannt, aber zielorientiert. Sie müssen nichts mehr beweisen, wollen aber auch nicht als reine Oldies-Truppe wahrgenommen werden. Deshalb ist ein Szenario plausibel, in dem zuerst neue Songs live getestet werden, bevor ein Album offiziell angekündigt wird. Ob dieses Timing genau mit einer möglichen 2026-Europa-Tour zusammenfällt, ist offen, aber Fans hoffen genau darauf.
3. Wie gut funktionieren die alten Songs ohne Layne Staley live?
Das ist eine der häufigsten und emotionalsten Fragen. Layne Staley war eine einzigartige Stimme, seine Performance hat Alice in Chains massiv geprägt. William DuVall tritt nicht als Imitator auf, sondern bringt seine eigene Färbung mit, während Jerry Cantrell viele der ikonischen Harmoniestimmen übernimmt. Live entsteht dadurch etwas, das sehr nah am Original ist, ohne wie Karaoke zu wirken.
Viele Fans berichten nach Shows, dass sie mit gemischten Gefühlen reingegangen sind – Respekt, Skepsis, Nostalgie – und am Ende überzeugt waren. Die Songs stehen im Zentrum, die Band ehrt die Vergangenheit, ohne sich in ihr zu verlieren. Wer "Nutshell" oder "Down in a Hole" live erlebt, merkt, dass die Traurigkeit und Tiefe dieser Songs weiterhin spürbar bleibt, auch mit einem anderen Sänger.
4. Lohnt es sich, Alice in Chains mehrfach live zu sehen?
Wenn du die Band magst, eindeutig ja. Die Setlists sind zwar nicht bei jeder Tour komplett neu, aber es gibt regelmäßig Variationen, Rotationen und gelegentliche Überraschungen. Manche tieferen Cuts tauchen nur alle paar Shows auf, und je nach Land oder Festival ändern sich Schwerpunkte. Außerdem spielt der Ort eine Rolle: Ein Clubgig in Köln wirkt komplett anders als ein Festivalauftritt vor zehntausenden Menschen.
Ein weiterer Aspekt ist deine eigene Entwicklung. Viele Fans, die Alice in Chains 2013 oder 2018 gesehen haben, berichten, dass sie Jahre später andere Songs anders wahrnehmen – weil sich ihr Leben verändert hat, weil bestimmte Lyrics plötzlich passen oder weil sie erst später die neueren Alben richtig schätzen gelernt haben. Mehrere Shows über verschiedene Phasen zu erleben, heißt auch, die Bandgeschichte in Echtzeit zu beobachten.
5. Wie bereite ich mich auf ein Alice-in-Chains-Konzert vor, wenn ich bisher nur die größten Hits kenne?
Guter Startpunkt: die Klassiker-Alben "Dirt" und "Jar of Flies", plus die wichtigsten Tracks von "Facelift". Wenn du dann noch Zeit hast, hör dir "Black Gives Way to Blue" und "Rainier Fog" komplett an. Eine sinnvolle Vorbereitung ist eine Playlist aus typischen Setlist-Songs der letzten Jahre – viele Fans pflegen solche Listen auf Spotify und YouTube.
Live wirst du merken, dass manche Songs dich stärker treffen als auf Platte, gerade die langsameren Stücke. Wenn du die Refrains zumindest halbwegs kennst, macht das Erlebnis um einiges intensiver. Außerdem lohnt es sich, sich mit der Geschichte der Band grob vertraut zu machen – Namen wie Layne Staley, Mike Starr oder Sean Kinney tauchen auf der Bühne oft im Kontext von Ansagen oder Widmungen auf. Je mehr du weißt, desto emotionaler wird der Abend.
6. Wie sieht das Publikum bei Alice-in-Chains-Shows heute aus?
Das Bild, das Fans aus Deutschland, aber auch aus anderen Ländern zeichnen, ist ziemlich eindeutig: Eine krasse Mischung aus Altersgruppen. Du hast Leute, die die Band seit den frühen 90ern begleiten, oft mit Vintage-Merch, daneben 20-Jährige, die erst über Streaming oder durch Eltern und ältere Geschwister zu Alice in Chains gefunden haben. Dazu kommen Metalheads, Alternative-Fans, Grunge-Nostalgiker:innen und Neugierige, die "mal sehen wollen, ob die wirklich so intensiv sind".
Die Stimmung ist in der Regel respektvoll, aber sehr engagiert. Gerade bei Songs wie "Rooster" oder "Would?" singt gefühlt der ganze Saal mit, bei neueren Tracks wird aufmerksam zugehört. Für viele Besucher:innen fühlt sich ein Alice-in-Chains-Konzert an wie ein gemeinsames Ritual – ein Raum, in dem schwere Themen, Trauer, Sucht, Verlust und Hoffnung offen mitschwingen dürfen. Wenn du solche Atmosphären magst, wirst du dich sehr schnell zugehörig fühlen.
7. Warum gelten Alice in Chains bis heute als so einflussreich?
Zum Schluss noch eine Frage, die über die Tour hinausgeht. Alice in Chains haben einen Stil etabliert, der bis heute unzählige Bands prägt: schwere, beinahe metallische Riffs treffen auf mehrstimmigen Gesang und extrem persönliche, oft düstere Texte. Dieses Spannungsfeld – hart, aber verletzlich; laut, aber melodisch – findest du heute in ganz verschiedenen Szenen wieder, von modernem Metal bis zu melancholischem Alternative Rock.
Dazu kommt ihre Geschichte: Aufstieg in der Grunge-Ära, massive Erfolge mit "Facelift" und "Dirt", dann tragische Brüche durch Drogen, der Verlust von Layne Staley und Mike Starr, und trotzdem eine spätere Rückkehr mit neuer Energie. Diese Biografie macht die Band für viele Fans glaubwürdig. Wenn Alice in Chains über Dunkelheit, Schuld, Sehnsucht und Schmerz singen, wirkt nichts davon konstruiert. Diese Authentizität ist ein Grund, warum ihre Songs die Zeit so gut überdauert haben – und warum 2026 eine neue Generation in Deutschland darauf wartet, diese Musik endlich wieder oder zum ersten Mal live zu erleben.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden
@ ad-hoc-news.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


