Alfen Aktie: Verluste fast ausgemerzt
26.02.2026 - 21:06:20 | boerse-global.deAlfen blickt auf ein Übergangsjahr 2025 zurück, in dem vor allem die Flaute im Bereich der E-Mobilität das Ergebnis belastete. Trotz rückläufiger Erlöse gelang es dem Unternehmen, das Nettoergebnis signifikant zu verbessern und fast die Gewinnschwelle zu erreichen. Ein konsequenter Sparkurs und die Stabilisierung der Margen stehen dabei im Mittelpunkt der Bilanz.
Umsatzrückgang im Kerngeschäft
Hinter dem Umsatzrückgang von rund 11 Prozent auf 435,6 Millionen Euro verbirgt sich eine deutliche Schwäche in den bisherigen Wachstumstreibern. Vor allem die Sparte für E-Auto-Ladestationen brach um über 21 Prozent ein, was auf ein deutlich geringeres Produktionsvolumen zurückzuführen ist. Auch der Bereich der Smart-Grid-Lösungen konnte den Abwärtstrend nicht stoppen und verzeichnete zweistellige Einbußen.
Einen Lichtblick bildeten hingegen die Energiespeichersysteme. Nach einem schwachen ersten Halbjahr stabilisierte sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte so weit, dass das Segment das Gesamtjahr mit einem leichten Plus von 1,6 Prozent abschließen konnte.
Fokus auf Profitabilität und Kosten
Trotz des geringeren Volumens erwies sich die operative Marge als belastbar. Durch strikte Kostendisziplin und den Abbau von rund 130 Stellen konnte die bereinigte EBITDA-Marge bei 5,8 Prozent stabilisiert werden. Besonders deutlich wird der Erfolg der Sparmaßnahmen beim Nettoergebnis: Der Verlust schrumpfte von zuvor 27 Millionen Euro auf lediglich 0,2 Millionen Euro zusammen.
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Wie schnell kann Alfen in diesem Umfeld wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren? An der Börse wird die Entwicklung derzeit verhalten aufgenommen. Die Aktie notiert heute bei 9,19 Euro rund 1,8 Prozent im Minus und setzt damit den schwachen Trend der letzten 30 Tage fort, in denen das Papier fast 17 Prozent an Wert verlor.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das laufende Jahr 2026 hat das Management eine erste Orientierung gegeben. Erwartet wird ein Umsatz in einer Spanne von 435 bis 475 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge soll sich in einem Korridor zwischen 4 und 7 Prozent bewegen. Damit stellt sich das Unternehmen auf eine Fortsetzung der Konsolidierungsphase ein, während es gleichzeitig die strukturellen Kosten weiter an das aktuelle Marktniveau anpasst.
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