Air France-KLM Aktie: Historischer Rekordgewinn
21.02.2026 - 15:59:13 | boerse-global.deAir France-KLM hat das Geschtsjahr 2025 mit einem operativen Rekordgewinn von über zwei Milliarden Euro abgeschlossen. Vor allem die hohe Nachfrage nach Premium-Tickets trieb das Ergebnis deutlich nach oben. Reicht dieser Meilenstein aus, um die strukturellen Probleme am Drehkreuz Amsterdam dauerhaft zu hinter sich zu lassen?
Der Luftfahrtkonzern steigerte seinen Nettogewinn im vergangenen Jahr auf 1,75 Milliarden Euro ? nach lediglich 489 Millionen Euro im Jahr 2024. Der Umsatz kletterte um 4,9 Prozent auf den Rekordwert von 33,0 Milliarden Euro. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die strategische Ausrichtung auf das Luxussegment.
Einnahmen aus der ?La Première?-Klasse stiegen um 17 Prozent, während das Business-Segment um 9 Prozent zulegte. Insgesamt steuerten die Premium-Kabinen bereits 36 Prozent zum Gesamtergebnis bei. Zusätzlich profitierte die Gruppe von einem deutlichen Zuwachs bei den Nebenerlösen, etwa durch Gepäckgebühren und Sitzplatzreservierungen, die um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro stiegen. Die operative Marge verbesserte sich damit auf 6,1 Prozent.
Amsterdam als Bremsklotz
Trotz der positiven Jahresbilanz zeigten sich im vierten Quartal regionale Schwächen. Harte Winterwitterung und betriebliche Einschränkungen am Flughafen Amsterdam Schiphol belasteten das Ergebnis mit rund 90 Millionen Euro. Dies spiegelt sich auch in den Margen wider: Während Air France eine operative Marge von 6,7 Prozent erreichte, kam die Tochter KLM aufgrund steigender Flughafengebühren und externer Kostentreiber lediglich auf 3,2 Prozent.
Flottenausbau und Expansion
Für das laufende Jahr 2026 plant das Management ein Kapazitätswachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung der Flotte: Bis 2030 soll der Anteil an Flugzeugen der neuesten Generation von aktuell 35 auf 80 Prozent steigen, wofür Investitionen von rund 3 Milliarden Euro vorgesehen sind. Zudem konkretisierte das Unternehmen seine Expansionspläne im Norden: In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll die Beteiligung an der skandinavischen SAS auf 60,5 Prozent aufgestockt werden.
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Analysten bewerten die Zahlen unterschiedlich. Während Zacks Research die Aktie auf ?Strong Buy? hochstufte, bleiben andere Häuser zurückhaltender. RBC Capital bestätigte das ?Hold?-Rating mit einem Kursziel von 11,50 Euro und verwies auf operative Risiken bei KLM. Bernstein sieht den fairen Wert bei 13,00 Euro und bleibt bei einer neutralen Einschätzung.
Das Erreichen der Zwei-Milliarden-Marke beim operativen Gewinn markiert eine Zäsur für die Gruppe. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob die Kosten bei der Tochter KLM stabilisiert werden können, während die Integration der SAS im zweiten Halbjahr 2026 zur nächsten strategischen Bewährungsprobe wird.
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