Aerosmith-Comeback? Warum jetzt alle ausrasten
18.02.2026 - 23:00:41 | ad-hoc-news.deKaum eine Rockband schafft es 2026 noch, in Sekunden kollektiv Gänsehaut bei mehreren Generationen auszulösen – aber bei Aerosmith reicht ein einziger Gitarrenanschlag von „Dream On“ oder „Cryin’“ und TikTok, Insta & Co. drehen komplett frei. Während weltweit wieder heftig über neue Shows, eine mögliche Europa-Rückkehr und geheime Studio-Sessions spekuliert wird, hängen deutsche Fans an jedem Update der Band.
Aktuelle Tour-Hinweise und offizielle Aerosmith-Infos checken
Die „Peace Out“-Abschiedstour hatte eigentlich das letzte Kapitel einläuten sollen – dann kamen verschobene Shows, gesundheitliche Probleme bei Steven Tyler und eine Fanbase, die sich weigert, „Last goodbye“ zu akzeptieren. Genau diese Spannung macht die aktuelle Lage für deutsche Fans so intensiv: Kommt da doch noch was? Oder war das wirklich der letzte Vorhang?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Um zu verstehen, was gerade abgeht, muss man kurz zurückspulen: Aerosmith starteten 2023/2024 ihre große „Peace Out: The Farewell Tour“ in Nordamerika. Die Ankündigung klang damals ziemlich endgültig: Letzte große Tour, jetzt oder nie. Doch schon wenige Monate später häuften sich Meldungen zu verschobenen Terminen, unter anderem wegen Stimmbandproblemen von Steven Tyler. Einige Shows wurden neu angesetzt, andere blieben lange unklar.
Für europäische und speziell deutsche Fans war das frustrierend: Während in den USA Arena nach Arena ausverkauft meldete, fehlten komplett Ankündigungen für Berlin, Köln, München oder Hamburg. Gleichzeitig kursierten immer wieder Berichte von Branchen-Insidern, dass eine Europa-Etappe zumindest diskutiert worden sei. Von offizieller Seite blieb es aber bisher still, vor allem was konkrete Daten in Deutschland angeht.
In den letzten Wochen tauchten in US-Musikmedien und auf Rock-Portalen erneut Spekulationen auf, dass die Band 2026 „select shows“ ins Auge fasst – also ausgewählte Konzerte, keine Monster-Tour. Dazu passen Aussagen aus Interviews der letzten Jahre, in denen Joe Perry mehrfach betonte, dass Aerosmith „niemals wirklich aufhören“ und eher punktuell spielen wollen, wenn es Gesundheitszustand und Logistik hergeben. Steven Tyler ließ wiederholt durchblicken, dass er zwar kürzertreten müsse, aber die Bühne für ihn „Lebenselixier“ bleibt.
Für deutsche Fans bedeutet das: Statt auf eine klassische, monatelange Europa-Tour zu hoffen, ist das realistische Szenario eher ein paar strategische Festival-Headliner-Slots oder Einzelshows in großen Metropolen – möglicherweise London, Paris, vielleicht Amsterdam. Deutschland wäre dann entweder Teil einer kurzen europäischen Mini-Route oder müsste auf ein starkes Festival-Angebot setzen, etwa Rock am Ring, Wacken (als einmaliger Classic-Rock-Moment) oder ein spezielles City-Festival.
Spannend ist auch, wie stark Aerosmith im Streaming-Zeitalter performen: Spotify-Zahlen zeigen, dass gerade jüngere Hörer:innen über „I Don’t Want to Miss a Thing“ (dank Movie- und TikTok-Sound) und „Dream On“ zur Band finden. Das erhöht den Druck auf Veranstalter, die Band – falls überhaupt möglich – nach Europa zu holen. Aus Promoter-Kreisen heißt es immer wieder, dass Classic-Rock-Acts, die drei Generationen ziehen, aktuell Gold wert sind. Aerosmith gehören da ganz vorne mit rein.
Kurz: Offiziell ist Stand jetzt für Deutschland nichts bestätigt, aber die Mischung aus halb-offenen Aussagen, wiederkehrenden Gerüchten und der anhaltenden Streaming-Power sorgt für eine Situation, in der alle auf das kleinste Zeichen aus dem Band-Camp schauen. Und genau deshalb solltest du den offiziellen Tour-Bereich im Auge behalten – dort tauchen neue Dates als Erstes auf.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn es aktuell keine bestätigten Deutschland-Daten gibt, lassen sich aus den jüngsten Shows ziemlich präzise ableiten, wie ein Aerosmith-Abend 2026 aussehen würde. Die Band hat in den letzten Jahren eine Art „Best of everything“-Set gefahren – eine Art Liebesbrief an alle Phasen ihrer Karriere.
Typische Opener der „Peace Out“-Shows waren zum Beispiel „Back in the Saddle“ oder „Love in an Elevator“. Beide Tracks funktionieren perfekt, um direkt klarzumachen: Das hier ist keine müde Nostalgie-Nummer. Die Gitarren von Joe Perry und Brad Whitford knallen, Tom Hamilton legt die Basslinie dreckig drunter und Joey Kramer – oder sein Live-Ersatz, je nach Gesundheitslage – hält alles mit brutaler Präzision zusammen.
Im Mittelteil der Setlist kamen in den letzten Konzerten fast immer diese Klassiker vor:
- „Cryin’“
- „Crazy“
- „Janie’s Got a Gun“
- „Living on the Edge“
- „Rag Doll“
- „Dude (Looks Like a Lady)“
Gerade „Janie’s Got a Gun“ sorgt live regelmäßig für Gänsehaut – nicht nur musikalisch, sondern auch wegen des Themas. Aerosmith bauen den Song oft mit längeren Intros auf, Steven Tyler spielt mit dem Publikum, zieht Lines, flüstert, schreit, bevor der Refrain alles aufreißt. Für deutsche Fans, die den Song häufig nur aus Classic-Rock-Playlists kennen, wäre das einer dieser Momente, die man so schnell nicht vergisst.
Pflichtprogramm ist natürlich auch „I Don’t Want to Miss a Thing“. In den letzten Jahren platzierte die Band die Ballade meist im letzten Drittel des Sets – Handylichter an, mitgrölen, ein bisschen Kitsch, aber genau der funktioniert. Bemerkenswert: Auch Gen Z-Fans, die 1998 beim „Armageddon“-Release noch nicht mal geplant waren, singen jede Zeile mit. Der Song hat sich längst von der Film-Ära gelöst und lebt in Reels, Hochzeitvideos und Reaction-Clips weiter.
Ganz zum Schluss wird es meist nochmal heavy. Klassiker wie „Walk This Way“ und „Sweet Emotion“ bilden das Rückgrat der Zugaben. Bei einigen Shows tauchte „Dream On“ als emotionales Finale auf – oft beginnt Steven Tyler allein am Piano, die Band steigt Stück für Stück ein. Der hohe Schrei im letzten Refrain ist jedes Mal wieder der Moment, an dem das komplette Publikum kurz die Luft anhält, um zu checken: Packt er es noch? Und selbst, wenn die Note nicht mehr so radikal wie in den 70ern kommt – die Energie davor und danach haut alles raus.
Visuell setzen Aerosmith auf eine Mischung aus klassischer Rock-Ästhetik (Marshall-Wände, Retro-Look, Leder, Tücher am Mikroständer) und moderner Produktion: große LED-Screens mit Archivmaterial, Nahaufnahmen, Visuals, die Songgeschichten aufgreifen. Pyro gibt’s punktuell, aber der Star ist tatsächlich der Sound. Die Gitarren haben live diesen rauen, leicht dreckigen Ton, den viele jüngere Rockbands digital nur nachzubauen versuchen.
Wenn sie 2026 in Europa auftreten, kannst du mit einer Show rechnen, die ungefähr bei 18–22 Songs landet, also solide zwei Stunden Spielzeit. Tiefere Cuts wie „Toys in the Attic“, „Mama Kin“ oder „Lord of the Thighs“ rutschen je nach Abend rein oder raus – perfekt für Hardcore-Fans, die sich in Setlist-Foren nach jeder Show festlesen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen brodelt es. Viele Fans glauben nicht, dass die „Peace Out“-Phase wirklich das Ende ist – eher ein Flex, um die Shows größer, letzter, emotionaler zu verkaufen. Immer wieder taucht der Vergleich zu Bands wie KISS oder Scorpions auf, die gleich mehrere „Farewell“-Runden drehten und trotzdem wieder auf der Bühne standen.
Ein Fan kommentierte in einem vielgeteilten Reddit-Thread sinngemäß: „Solange Steven Tyler noch stehen und schreien kann, wird der nicht zu Hause sitzen und Kreuzworträtsel lösen.“ Andere betonen, dass Joe Perry mit seinen Solo-Projekten zwar aktiv bleibt, aber am meisten aufblüht, wenn er neben Tyler steht. Diese Dynamik ist auch Teil vieler Fan-Theorien: Aerosmith ohne komplett alle Originale geht vielleicht noch, aber ohne die Perry-Tyler-Achse fehlt die Magie.
Rund um Ticketpreise wurden Aerosmith in den USA zuletzt immer wieder diskutiert. Dynamic Pricing, VIP-Packages mit vierstelligen Summen, Resale-Wahnsinn – alles Themen, die deutschen Fans Sorgen machen. In Foren liest man Kommentare wie: „Wenn sie nach Deutschland kommen und die günstigste Karte 180 Euro kostet, bin ich raus.“ Andere sagen: „Ich zahl lieber einmal richtig und hab dafür eine Story fürs Leben.“
Auf TikTok kursieren außerdem Clips, in denen Fans spekulieren, welche Städte bei einer Mini-Europa-Runde überhaupt Chancen hätten. London wird als gesetzt gehandelt, Paris fast immer genannt, danach geht die Diskussion los: Berlin vs. Köln vs. Amsterdam vs. Mailand. Deutsche User pushen naturgemäß Berlin – Stadionkapazität, internationale Anbindung, starke Rock-Historie. Einige Fan-Accounts gehen noch weiter und entwerfen komplett fiktive Tourposter mit Date-Listen, die sich lesen wie Fanfiction: „Berlin – Waldbühne“, „Köln – Lanxess Arena“, „München – Olympiastadion“.
Ein weiterer Hotspot der Gerüchteküche: neue Musik. Immer wieder tauchen Hinweise auf, dass Teile der Band im Studio gewesen sein sollen. Handfeste Beweise? Fehlanzeige. Aber kleine Indizien reichen dem Netz: Fotos aus Studios, kurze Clips mit Gitarren-Riffs, kryptische Captions. Eine populäre Theorie: Statt eines ganzen neuen Albums könnte eine EP mit 3–5 Songs erscheinen – vielleicht gekoppelt an eine Doku oder eine Special-Edition eines Klassikers wie „Toys in the Attic“.
Deutsche Fans diskutieren außerdem heftig, wie die Setlist aussehen sollte, falls Aerosmith es hierher schaffen. In vielen Threads liest man den Wunsch nach einem Mix aus Hits und ein, zwei „Deep Cuts“. Genannt werden zum Beispiel „Seasons of Wither“, „Kings and Queens“ oder „No More No More“. Einige träumen sogar von einem speziellen „Old School“-Block nur mit 70er-Material – ein Liebesbrief an die Wurzeln der Band.
Unterm Strich prägt die Stimmung eine Mischung aus Hoffnung, Skepsis und purer Nostalgie. Niemand weiß genau, was kommt – aber allein die Tatsache, dass 2026 noch so intensiv über Aerosmith diskutiert wird, zeigt, wie lebendig diese Band in den Köpfen geblieben ist.
Alle Daten auf einen Blick
Die folgenden Infos fassen den aktuellen Stand für deutsche Fans kompakt zusammen. Achtung: Offizielle Daten können sich ändern – also immer zusätzlich die Band-Seite checken.
| Kategorie | Details | Status (Stand 2026) |
|---|---|---|
| Mögliche Europa-Termine | Diskutiert werden u.a. London, Paris, Amsterdam; Deutschland hängt von Promoter-Deals und Gesundheitslage ab. | Noch keine offiziellen Dates für Deutschland bestätigt. |
| Tourname | Letztes bekanntes Tourkonzept: „Peace Out: The Farewell Tour“ mit Best-of-Setlist. | Branding für mögliche neue Shows noch offen. |
| Typische Setlist-Länge | Ca. 18–22 Songs, Spielzeit etwa 120 Minuten. | Erwartbar ähnlich, falls neue Shows kommen. |
| Kern-Songs | „Dream On“, „Walk This Way“, „Sweet Emotion“, „Cryin’“, „Crazy“, „I Don’t Want to Miss a Thing“. | Sehr wahrscheinlich bei jeder großen Show dabei. |
| Support-Acts | Zuletzt oft Classic-Rock- oder Hardrock-Bands, teils lokale Supports. | Für Europa hypothetisch, noch keine Namen im Umlauf. |
| Ticketpreis-Spanne (USA) | Zusammenfassung aus Fanberichten: ca. 80–150 USD Standard, VIP teils deutlich darüber. | Übertrag auf Deutschland möglich, aber spekulativ. |
| Streaming-Highlights | Top-Performer auf Spotify u.a.: „I Don’t Want to Miss a Thing“, „Dream On“, „Crazy“, „Cryin’“. | Beliebt bei Gen Z und Millennials, oft in Playlists. |
| Letztes Studioalbum | „Music from Another Dimension!“ (2012). | Kein offizielles neues Album angekündigt, nur Spekulationen über neue Songs. |
| Band-Kerngründung | 1970 in Boston, USA. | Über 50 Jahre Bandgeschichte. |
Häufige Fragen zu Aerosmith
Um dir einen besseren Überblick zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans aktuell zu Aerosmith stellen – und liefern dir ausführliche Antworten.
1. Kommen Aerosmith 2026 wirklich nach Deutschland?
Aktuell gibt es keine offiziell bestätigten Konzerte von Aerosmith in Deutschland für 2026. Alles, was du gerade an angeblichen Date-Listen, Tourpostern oder „Leaks“ auf Social Media siehst, ist mit Vorsicht zu genießen. Seriöse Infos landen immer zuerst auf der offiziellen Website der Band und bei vertrauenswürdigen Ticketanbietern.
Was es allerdings gibt, sind glaubhafte Gerüchte, dass die Band vereinzelte Shows in Aussicht nimmt – vor allem, wenn Gesundheitslage und Nachfrage zusammenpassen. Ob Deutschland dabei ist, hängt von mehreren Faktoren ab: Verfügbarkeit großer Venues, logistische Machbarkeit, Versicherungsthemen (gerade bei älteren Acts ein Riesending) und natürlich die Bereitschaft der Band, eine Europa-Reise noch mal durchzuziehen.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, mach Folgendes: Setz dir Alerts bei seriösen Ticketseiten, folge der Band auf ihren offiziellen Kanälen und check regelmäßig die Tour-Sektion der Website. Alles andere ist Rauschen.
2. Wie gut sind Aerosmith live aktuell noch?
Die ehrliche Antwort: anders als früher – aber immer noch beeindruckend. Niemand erwartet 2026, dass Steven Tyler klingt wie 1975, und das ist auch okay. Was viele Fanberichte von den letzten Nordamerika-Shows gemeinsam haben: Die Energie ist da, die Emotion ist da, und die Band wirkt deutlich engagierter als manche jüngere Acts, die ihre größten Hits eher pflichtbewusst runterspielen.
Ja, es gibt Abende, an denen Tylers Stimme angezählt wirkt, hohe Töne angepasst werden oder Songs minimal tiefer gespielt werden. Gleichzeitig berichten viele Fans, dass genau diese Verletzlichkeit die Shows besonders macht: Man spürt, wie viel Herz da noch drinsteckt. Joe Perrys Gitarrensound ist sowieso zeitlos – das ist purer, rauer Rock, der live hervorragend trägt.
Wenn du auf perfekt polierte Vocals und sterile Produktion stehst, ist ein Aerosmith-Konzert vielleicht nicht die Nummer 1 auf deiner Bucket List. Wenn du aber Bock auf echte Rockband-Dynamik hast, auf Songs, die seit Jahrzehnten überlebt haben, und auf eine Crowd, die von 18 bis 65 alles abdeckt, dann lohnt sich der Trip auf jeden Fall.
3. Welche Songs sind bei Aerosmith-Konzerten Pflicht und werden fast immer gespielt?
Basierend auf den Setlists der letzten Jahre gibt es einen Kern von Tracks, die fast nie fehlen. Dazu zählen:
- „Dream On“ – das ultimative Signature-Stück, meistens als großes Finale oder im letzten Drittel.
- „Walk This Way“ – dank Run-D.M.C.-Crossover und Hip-Hop-Historie ein Song, den auch Nicht-Rock-Fans kennen.
- „Sweet Emotion“ – live mit großem Groove, manchmal mit extended Intro.
- „Cryin’“, „Crazy“ – beide gehören zur 90er-Hochphase, funktionieren live extrem stark.
- „I Don’t Want to Miss a Thing“ – Balladenmoment, Handylichter, Mitsingpflicht.
Dazu kommen je nach Abend „Dude (Looks Like a Lady)“, „Love in an Elevator“, „Rag Doll“ und mindestens ein, zwei Nummern aus der frühen Phase wie „Toys in the Attic“ oder „Mama Kin“. Wenn du also auf eines dieser Stücke hoffst, stehen die Chancen bei einem künftigen Deutschland-Date ziemlich gut.
4. Wie teuer könnten Aerosmith-Tickets in Deutschland werden?
Konkrete Preise kann gerade niemand seriös nennen, weil keine Shows angekündigt sind. Aber man kann aus US-Erfahrungen und anderen Classic-Rock-Touren grob ableiten, wo die Reise hingeht. In Nordamerika lagen reguläre Tickets oft irgendwo im Bereich von 80 bis 150 US-Dollar – je nach Stadt, Platzkategorie und Dynamic Pricing.
Übertragen auf Deutschland und inklusive Gebühren, Inflation und Nachfrage ist eine Preisspanne von ungefähr 90 bis 180 Euro für reguläre Seats nicht unrealistisch. Stehplätze könnten je nach Venue irgendwo im Mittelfeld liegen. VIP-Pakete (Early Entry, Merch, teilweise Meet-&-Greet-ähnliche Optionen) würden deutlich drüber liegen und sind eher etwas für Hardcore-Fans mit dickem Budget.
Wichtig: Lass dich nicht von inoffiziellen Resale-Plattformen abzocken, solange es nicht einmal ein offizielles Announcement gibt. Und selbst dann lohnt es sich, Nerven zu behalten – oft tauchen kurz vor der Show noch Kontingente auf, etwa wenn Bühnenaufbau final ist und zusätzliche Plätze freigegeben werden.
5. Gibt es bald ein neues Aerosmith-Album oder neue Songs?
Das letzte Studioalbum von Aerosmith, „Music from Another Dimension!“, stammt aus dem Jahr 2012. Seitdem gab es zwar immer wieder Gerüchte, aber keine offizielle Bestätigung für ein neues komplettes Album. Interviews der letzten Jahre zeichnen ein gemischtes Bild: Einige Bandmitglieder betonen, wie aufwendig ein volles Album sei, andere flirten mit der Idee, zumindest einzelne neue Tracks zu veröffentlichen.
Realistisch gesehen ist die Chance auf eine EP oder einzelne Singles höher als auf ein klassisches 12-Song-Album. Das passt besser zur Streaming-Logik und erlaubt der Band, punktuell Statements zu setzen, ohne jahrelang im Studio zu verschwinden. Denkbar wäre zum Beispiel ein neuer Song, der im Rahmen einer Doku, eines Jubiläums oder einer Special-Edition eines Kultalbums erscheint.
Solange aber nichts Offizielles angekündigt ist, bleibt alles Spekulation. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, halte neben der Tour-Seite auch die News-Sektion und die Socials der Band im Blick – neue Musik wird dort sicherlich groß angekündigt.
6. Wie relevant sind Aerosmith noch für Gen Z und Millennials?
Mehr, als viele denken. Klar, Aerosmith sind keine „neue“ Band – aber sie gehören zu den Acts, die die Popkultur tiefer geprägt haben, als man auf den ersten Blick sieht. Drei Beispiele:
- Soundtrack-Kultur: „I Don’t Want to Miss a Thing“ ist einer DER Kinosongs der 90er und läuft bis heute in Clips, Serien, TikToks. Jedes Mal, wenn ein emotionaler Zusammenschnitt irgendwo viral geht, besteht die Chance, dass dieser Track dabei ist.
- Hip-Hop-Connection: „Walk This Way“ mit Run-D.M.C. hat Rock und Rap historisch verknüpft. Viele Gen-Z-Hörer:innen stolpern erst über den Hip-Hop-Klassiker und graben sich dann rückwärts zu Aerosmith durch.
- Playlist-Algorithmen: Spotify & Co. packen „Dream On“, „Crazy“ oder „Cryin’“ regelmäßig in Rock- und Nostalgie-Playlists, die quer durch Altersgruppen funktionieren. So landen Aerosmith ganz automatisch auf den Feiern von Leuten, die beim Release der Songs noch nicht mal geboren waren.
Dazu kommt ein gewisser „Vintage-Coolness“-Faktor: Retro-Bandshirts, 70s-Ästhetik, weite Hosen, Lederjacken – Aerosmith passen perfekt in den aktuellen Revival-Mix. Auf Instagram und TikTok findest du zig Accounts, die Steven Tylers Look und Energie feiern, ohne dass sie je die Band in ihren 80er-Prime gesehen haben.
7. Was sollten deutsche Fans jetzt konkret tun, wenn sie Aerosmith live erleben wollen?
Auch ohne feste Deutschland-Daten kannst du dich sinnvoll vorbereiten, falls eine Gelegenheit auftaucht:
- Infos bündeln: Leg dir Lesezeichen für die offizielle Tour-Seite, seriöse Ticketanbieter und ein, zwei News-Quellen an, denen du vertraust.
- Budget klären: Überleg dir grob, wie viel du für ein Ticket und ggf. Reise/Unterkunft ausgeben würdest – gerade, falls der nächste mögliche Gig im Ausland stattfindet (z.B. London).
- Freundescrew sammeln: Klär früh, mit wem du fahren würdest. Spontane Entscheidungen sind leichter, wenn die Gruppe steht.
- Setlist checken: Hör dich durch die typischen Live-Sets der letzten Jahre. So kennst du die Hooks, kannst mitsingen und hast live direkt mehr Spaß.
Und ganz wichtig: Lass dich nicht verrückt machen. Wenn Aerosmith einen wirklich letzten Europa-Run ankündigen, wird das nicht heimlich passieren – das wird ein großes Thema, das du kaum übersehen kannst.
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