Adobe im KI-Rausch: Darum reden jetzt alle über Photoshop & Co. – und was die Aktie macht
07.01.2026 - 10:33:50Alle reden drüber – aber was kann Adobe wirklich? Auf TikTok siehst du perfekte Retuschen in Sekunden, auf YouTube knallen Creator heftige Before/After-Clips raus. Klingt nach Magie – ist aber einfach nur die neue Adobe-KI.
Genau deshalb ist Adobe Inc. gerade überall Thema – von Photoshop bis Premiere, von Influencern bis Aktien-Profis. Aber: Lohnt sich das? Oder ist das nur ein überteuerter Abo-Trip?
Wir checken für dich: Hype, Funktionen, Konkurrenz – und was die Adobe Inc. Aktie dazu sagt.
Das Netz dreht durch: Adobe Inc. auf TikTok & Co.
Scroll einmal durch deine For You Page und du weißt Bescheid: Adobe ist wieder viraler Hit. Vor allem die neuen KI-Features in Photoshop, Lightroom und Premiere dominieren die Feeds.
Creators zeigen, wie sie mit ein paar Klicks Menschen aus Fotos entfernen, Hintergründe austauschen oder komplette Szenen neu erfinden. Viele schreiben: "Hab mein ganzes Setup umgestellt – nur noch Adobe wegen der KI."
Gleichzeitig gibt es auch Gegenwind: Memes über das Abo-Modell, Kritik an Datenschutz und Diskussionen, ob KI-Tools Jobs von Designerinnen und Videocuttern bedrohen. Hype und Hate in einem Feed.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
Wenn alle von "Adobe" reden, meinen sie meistens das Gesamtpaket: Creative Cloud mit Photoshop, Premiere Pro, Lightroom, After Effects & Co. Die großen Updates drehen sich gerade fast komplett um KI.
- 1. KI-Bildmagie in Photoshop & Lightroom
Mit den neuen KI-Tools (z.B. Generative Fill) kannst du Objekte entfernen, neue Elemente ins Bild zaubern oder den kompletten Hintergrund austauschen – ohne Profi-Skills. Viele nennen es "Content-Aware auf Steroiden".
Für Social, Thumbnails und Insta-Fotos ist das ein echter Preis-Hammer, weil du dir in vielen Fällen teure Retusche sparen kannst. - 2. Video-KI in Premiere Pro
Automatische Untertitel, smarte Schnitte, Audio-Reparatur und farblich passende Looks: Premiere bekommt ständig neue Features, die deinen Edit deutlich schneller machen. Gerade für YouTube- und TikTok-Creator ein riesiger Produktivitäts-Boost.
Viele Erfahrungsberichte sagen: Einmal reingefuchst, halbiert sich die Schnittzeit – vor allem bei Reels & Shorts. - 3. Alles aus einem Guss – von Grafik bis Video
Illustrator, After Effects, Audition, Acrobat: Wenn du ernsthaft Content produzierst, merkst du schnell, warum Adobe als "Standard" gilt. Du kannst Designs, Animationen, PDFs und Schnitte relativ smooth verbinden.
Genau das ist der Punkt, an dem viele sagen: Lohnt sich das? – Ja, wenn du mehr machst als nur ab und zu ein Meme schneiden.
Achtung: Die Kehrseite ist klar: Du bist im Abo gefangen. Wer nur gelegentlich ein Foto bearbeiten will, fühlt sich schnell abgezockt.
Adobe Inc. vs. Die Konkurrenz
Natürlich ist Adobe nicht allein. Die stärkste Konkurrenz kommt aktuell aus zwei Richtungen: günstige Einmal-Käufe und krasse KI-Alternativen.
- Canva & Co. – der schnelle, einfache Weg
Für viele Social-Media-User ist Canva der größte Gegner von Adobe. Browser auf, Vorlage anklicken, Text rein, fertig. Ohne viel Einarbeitung, ohne Profi-Wissen.
Wenn du nur Storys, Posts, Präsentationen und schnelle Reels-Grafiken brauchst, wirkt Adobe dagegen oft zu komplex – und zu teuer. - DaVinci Resolve, Affinity & andere
DaVinci Resolve hat sich bei Videos zu einem echten Favoriten entwickelt – besonders, weil es eine starke kostenlose Version gibt.
Affinity Photo / Designer sind bei vielen Designerinnen und Fotografen beliebt, die keinen Bock auf Dauer-Abo haben und lieber einmal zahlen. - Neue KI-Player
Bild-KIs wie Midjourney, DALL·E & Co. setzen Adobe zusätzlich unter Druck. Wenn du komplett neue Bilder per Text-Prompt generierst, brauchst du manchmal gar kein klassisches Bildbearbeitungsprogramm mehr.
Adobe kontert zwar mit eigenen KI-Modellen, aber der Konkurrenzkampf ist brutal.
Unser Urteil im direkten Duell: Für Pros und ambitionierte Creator gewinnt Adobe. Für Casual-User und Sparfüchse liegt die Konkurrenz vorne.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Du überlegst, ob du dir ein Adobe-Abo gönnen sollst? Dann kommt hier die klare Ansage.
Lohnt sich das?
- Ja – wenn...
du regelmäßig Content produzierst (YouTube, Insta, TikTok, Twitch), mit Foto/Video Geld verdienen willst oder ernsthaft in Design einsteigen willst. Die Erfahrung der meisten Power-User: Nach ein paar Wochen willst du die Tools nicht mehr missen. - Eher nein – wenn...
du nur ab und zu Urlaubsbilder aufhübschst, ein paar Memes bastelst oder minimalistische Reels drehst. Dann ist der Preis im Monat zu hoch und die Lernkurve zu steil – hier reicht oft eine günstige oder kostenlose Alternative.
Unterm Strich: Adobe ist kein Spielzeug, sondern ein Profi-Setup. Wenn du es voll ausnutzt, wird es zum Preis-Hammer im positiven Sinne. Wenn nicht, fühlt es sich wie ein Fail an.
Hinter den Kulissen: Adobe Inc. Aktie
Spannend: Während die KI-Features im Netz für Klicks sorgen, schauen Anleger auf die Adobe Inc. Aktie mit der ISIN US00724F1012 ganz genau hin.
Laut aktuellen Kursdaten von großen Finanzportalen wie etwa Yahoo Finance und ähnlichen Anbietern schwankt der Aktienkurs spürbar, weil der Markt genau beobachtet, wie gut Adobe mit seinen KI-Produkten bei Nutzerinnen und Nutzern ankommt. Die jüngsten Kursbewegungen spiegeln klar wider: KI ist für Adobe nicht Spielerei, sondern Zukunftsstrategie.
Wichtig: Handelszeiten und Kurse ändern sich laufend, du solltest deshalb immer den aktuellen Kurs direkt bei Finanzseiten wie Yahoo Finance oder MarketWatch checken. Dort siehst du den zuletzt gehandelten Preis, die Tagesbewegung und ob die Aktie gerade eher im Aufwind ist oder eine Verschnaufpause einlegt.
Ob die Aktie am Ende wirklich durch die Decke geht, hängt stark davon ab, ob Adobe seinen KI-Hype in stabile Abo-Zahlen und neuen Umsatz verwandeln kann. Klar ist: Ohne KI und Creator-Community wäre die Story an der Börse deutlich langweiliger.


