Adidas, Gazelle-Hype

Adidas Gazelle-Hype: Was die Aktie jetzt wirklich antreibt – und wer kassiert

14.02.2026 - 13:48:39

Adidas Gazelle ist auf TikTok und Insta wieder ganz vorne – die Aktie zieht mit. Doch wie viel Hype steckt im Kurs, wie viel Substanz? Und was bedeutet das konkret für dein Depot als DAX- und Sneaker-Fan?

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Bottom Line: Die Adidas-Aktie (ISIN DE000A1EWWW0) steht nach einem starken Comeback weiter im Fokus – befeuert von Retro-Modellen wie der Adidas Gazelle, die auf TikTok & Co. durch die Decke geht. Was du jetzt wissen musst: Wie sehr zahlt der Sneaker-Hype wirklich auf den Kurs ein – und wo lauert das Risiko für dein Geld?

Du siehst überall Gazelle, Samba, Campus – und fragst dich: Profitierst du als Aktionär von diesem Trend oder kaufst du nur Hype zum DAX-Preis? In diesem Deep Dive schauen wir auf aktuelle Kursbewegung, Analysten, Social-Media-Buzz und was das konkret für Anleger in Deutschland bedeutet.

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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Adidas ist ein DAX-Schwergewicht – jeder Kurszuckler schlägt direkt auf deutsche ETFs, Sparpläne und Robo-Advisor-Portfolios durch. Laut den zuletzt verfügbaren Börsendaten notierte die Aktie zuletzt um die Marke von rund 200–220 € je Anteilsschein (Angabe gerundet, Quelle: Last Close – bitte aktuellen Kurs im Broker checken).

Der Kurs wurde in den vergangenen Monaten von mehreren Faktoren getrieben: Turnaround-Fantasie nach Krisenjahren, besser laufendes Kerngeschäft und ein massiver Streetwear- und Retro-Hype – mitten drin: die Adidas Gazelle, die in Social Feeds von Berlin bis Wien omnipräsent ist.

Die aktuelle Marktlage lässt sich grob so zusammenfassen:

KennzahlAdidas AGEinordnung für deutsche Anleger
Index-ZugehörigkeitDAX 40Direkter Einfluss auf DAX-ETFs, viele deutsche Depots sind automatisch investiert
WährungEURKein USD-Risiko für Privatanleger im Euroraum
Letzter Kurs (gerundet)ca. 200–220 €Last Close, bitte Echtzeitkurs im Broker prüfen
Jahresverlaufstarke Erholung nach Tiefs 2022/23Viele, die damals eingestiegen sind, sitzen jetzt auf satten Buchgewinnen
Story-TreiberTurnaround, Margenerholung, Sneaker-Hype (u.a. Gazelle, Samba)Social-Media-Trends schlagen spürbar auf Nachfrage und Markenwahrnehmung durch
RisikenKonsumflaute, Konkurrenz durch Nike & Co., ModezyklenWenn der Hype dreht oder Konsumenten sparen, leidet der Kurs schnell

Für den deutschsprachigen Markt ist entscheidend: Adidas ist ein echter Heimspiel-Wert. Viele Banken und Neobroker pushen die Aktie aktiv in ihren Apps, Sparplan-Aktionen und Themenportfolios (z.B. "Made in Germany" oder "Sport & Lifestyle"). Wer also denkt, er sei nur Fan der Gazelle, ist oft schon indirekt via ETF oder Fonds in Adidas investiert – ohne es zu merken.

Auf der News-Seite fokussieren sich die Berichte der letzten Tage vor allem auf:

  • Solide Quartalszahlen: Bessere Margen, Fortschritte beim Abbau von Problemware, stabilerer Ausblick.
  • Marken-Power: Adidas gelingt es, mit Retro-Silhouetten wie der Gazelle neue Zielgruppen (Gen Z, TikTok-Generation) zu catchen.
  • DAX-Stimmung: Läuft der Gesamtmarkt, verstärken passive Zuflüsse (ETFs) die Bewegung in Adidas nach oben – und umgekehrt.

Für dich als Anleger in Deutschland heißt das: Die Gazelle ist kein nettes Lifestyle-Accessoire mehr – sie ist ein Kursfaktor. Je länger der Trend auf Insta und TikTok heiß bleibt, desto besser stehen die Chancen, dass Umsätze, Margen und am Ende der Aktienkurs davon profitieren.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Schauen wir uns an, was ein Investment in Adidas über ein Jahr ungefähr gebracht hätte – auf Euro-Basis.

Angenommen, die Aktie lag vor rund einem Jahr grob bei ca. 150 € und notiert heute näher an rund 210 € (gerundete Beispielwerte anhand von Kursverläufen, Quelle: Last Close, bitte exakte Zahlen im Chart-Tool deines Brokers prüfen). Dann sähe die Performance so aus:

ParameterWert
Kaufkurs vor 1 Jahr (Beispiel)150 €
Heutiger Kurs (Beispiel, Last Close)210 €
Kursgewinn je Aktie60 €
Prozentuale Rendite(210–150) / 150 = +40%
Investition 1.000 €ca. 6,66 Aktien
Wert nach 1 Jahrca. 1.400 €

Übersetzt: Wer den Mut hatte, in der Schwächephase bei Adidas einzusteigen, liegt aktuell deutlich im Plus – trotz aller Makro-Sorgen um Konsum, Zinsen und Rezession. Aber: Nach einem Plus von grob 40 % auf Jahressicht ist die Luft dünner, Rückschläge von 10–20 % sind bei schlechten Quartalszahlen jederzeit drin.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Damit du die Hype-Stimmen aus Social Media von den Profis trennen kannst, lohnt sich ein Blick auf die Analystenseite. Große Häuser wie Goldman Sachs, JP Morgan, UBS, Deutsche Bank, HSBC und Berenberg covern Adidas regelmäßig.

Quer über mehrere zuletzt veröffentlichte Studien (u.a. Finanzen.net, Reuters, Bloomberg-Auswertungen) zeigt sich grob folgendes Bild:

  • Rating-Tendenz: überwiegend "Kaufen" oder "Halten", nur wenige klare "Verkaufen"-Einstufungen.
  • Kursziel-Spanne: Die meisten Kursziele liegen oberhalb des aktuellen Kurses, grob in einer Range von etwa 10–25 % Upside – je nach Haus und Szenario.
  • Begründung der Optimisten: Verbesserung der Margen, bessere Kostenkontrolle, starke Markenpower in Europa und zunehmende Schlagkraft in den USA; Gazelle & Co. werden explizit als Treiber des Lifestyle-Segments genannt.
  • Begründung der Vorsichtigen: Zyklisches Konsumrisiko, hoher Wettbewerb (Nike, New Balance, Puma, Lululemon), Abhängigkeit von Modetrends – wenn der Retro-Sneaker-Boom abebbt, kann das Wachstum wieder dünner werden.

Wichtig für dich: Analysten liegen nicht immer richtig, aber sie haben Zahlenzugang, den Retail-Investoren oft fehlt. Wenn mehrere Häuser gleichzeitig ihre Kursziele anheben, ist das ein starkes Sentiment-Signal – gerade im DAX-Umfeld, wo internationale Fonds sich eng an solchen Einschätzungen orientieren.

Für die Adidas-Aktie zeichnet sich derzeit dieses Setup ab:

  • Baseline: Solides Turnaround-Narrativ, keine Krisenstimmung mehr wie 2022.
  • Upside-Szenario: Gazelle-/Samba-/Lifestyle-Boom hält an, Asien-Geschäft zieht an, Margen steigen – dann sind höhere Kurse als heute realistisch.
  • Downside-Szenario: Konsum bricht ein, Mode dreht weg von Retro-Sneakern, Konkurrenz presst Preise – dann kann der Kurs auch wieder deutlich zurückkommen.

Dein Edge als Privatanleger: Du siehst Trends wie Gazelle und Samba oft früher in deinen Feeds als sie in Analysten-Reports auftauchen. Aber erst, wenn die Trends sich in Zahlen (Umsatz, Marge, Ausblick) niederschlagen, wird daraus ein nachhaltiger Kursmotor.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

@ ad-hoc-news.de

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