Adidas Aktie: Anleger enttäuscht
04.03.2026 - 08:46:17 | boerse-global.deAdidas hat heute seine Mittelfristziele bis 2028 präsentiert – und die Börse reagiert verhalten. Trotz angekündigter Milliarden-Rückkäufe und Dividendenerhöhungen verliert die Aktie im frühen Handel zeitweise 4,86 Prozent auf 141,95 Euro. Was steckt hinter der negativen Marktreaktion?
Die Zahlen für 2026 klingen auf den ersten Blick solide: Der Umsatz soll währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, was einem Plus von rund 2 Milliarden Euro entspricht. Das Betriebsergebnis will Adidas von knapp 2,1 Milliarden auf etwa 2,3 Milliarden Euro steigern.
Doch genau hier liegt das Problem. Analysten hatten mehr erwartet. Erschwerend kommt hinzu, dass Zölle und Währungseffekte den Gewinn mit 400 Millionen Euro belasten dürften – eine Belastung, die das Wachstum merklich bremst.
Milliarden für Aktionäre geplant
Bis 2028 peilt der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach ein jährliches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich an. Das Betriebsergebnis soll im Schnitt im mittleren zweistelligen Prozentbereich pro Jahr zulegen. Aktionäre können sich auf höhere Rückflüsse freuen: Für 2027 und 2028 sind jeweils Aktienrückkäufe im Wert von bis zu einer Milliarde Euro vorgesehen – sofern die Bedingungen es zulassen. Bereits für 2026 läuft ein entsprechendes Programm.
Die Wachstumsambitionen begründet Adidas mit einem erwarteten starken strukturellen Wachstum der Sportartikelbranche. Nach einem währungsbereinigten Umsatzplus von 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro in 2025 scheint das Momentum vorhanden.
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Personalien: Gulden bleibt bis 2030
Parallel zur Strategie-Präsentation verkündete Adidas personelle Weichenstellungen. CEO Bjørn Gulden, der das Unternehmen seit dem 1. Januar 2023 führt, erhält eine Vertragsverlängerung bis Ende 2030. Auch Michelle Robertson, verantwortlich für Personal und Kultur, bleibt bis Ende 2031 im Vorstand.
Im Aufsichtsrat steht ein Führungswechsel bevor: Nassef Sawiris soll im Mai von der Hauptversammlung für weitere drei Jahre gewählt werden und dann den Vorsitz von Thomas Rabe übernehmen, dessen Amtszeit planmäßig endet. Als neues Mitglied schlägt das Gremium Mathias Döpfner vor, den Vorstandschef von Axel Springer.
Der Kursrückgang zeigt: Trotz positiver Signale an Führung und Aktionäre bleiben Investoren skeptisch, ob die Ziele angesichts der genannten Belastungen realistisch sind.
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