ACCESS-AD: Neue EU-Allianz will Alzheimer-Versorgung revolutionieren
17.02.2026 - 20:39:12Eine neue europäische Allianz will die Behandlung von Alzheimer-Patienten grundlegend verändern. Die Initiative ACCESS-AD soll mit einem Budget von über 37 Millionen Euro dafür sorgen, dass bahnbrechende neue Therapien auch tatsächlich bei den Betroffenen ankommen.
Der Startschuss fällt in einer entscheidenden Phase: Seit 2025 sind erstmals Medikamente wie Lecanemab und Donanemab zugelassen, die den Krankheitsverlauf verlangsamen können. Doch die Gesundheitssysteme sind darauf nicht vorbereitet. Diagnostische Engpässe, lange Wartezeiten und Fachkräftemangel drohen, den Zugang zu blockieren. Bis 2050 könnte die Zahl der Alzheimer-Erkrankten in Europa auf über 19 Millionen steigen.
Ein Masterplan für die Behandlung
Das Kernziel des Projekts ist ein einheitlicher europäischer Rahmen für Diagnose und Therapie. Ein multimodaler Ansatz soll verschiedene Technologien kombinieren:
* Moderne Diagnostik mit Gehirn-Scans und blutbasierten Biomarkern
* Digitale Überwachung der Patienten
* KI-gestützte Entscheidungshilfen für Ärzte
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„Die Vision ist eine personalisierte Versorgung für jeden Patienten, unabhängig vom Wohnort“, so die Initiatoren. Besonders wichtig ist ihnen der Ausbau in die Fläche – weg von reinen Spezialzentren hin zur Primärversorgung und unterversorgten Regionen.
Wer steckt hinter der Allianz?
Die Stärke von ACCESS-AD liegt in seinem breiten Partnerschaft. Getragen wird das Konsortium von 30 Organisationen:
* Führende Universitätskliniken wie das Amsterdam UMC und das King’s College London
* Industriepartner wie Siemens Healthineers
* Patientenorganisationen wie Alzheimer Europe
* Zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen
Die Finanzierung übernimmt die Innovative Health Initiative (IHI) der Europäischen Kommission. Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau eines paneuropäischen Alzheimer-Registers, das Daten von mindestens 500 Patienten unter Realbedingungen sammeln und auswerten soll.
Die Blaupause für Europas Gesundheitssysteme
ACCESS-AD baut auf Vorgängerprojekten wie „European Prevention of Alzheimer’s Dementia“ (EPAD) auf. Während EPAD die Forschungsinfrastruktur schuf, geht es nun um die konkrete Umsetzung in der Versorgung. Die Initiative ergänzt damit nationale Strategien, etwa die deutsche Demenzstrategie, mit einem praktischen Handlungsmodell.
Das auf fünf Jahre angelegte Projekt will seine integrierten Versorgungsmodelle in verschiedenen EU-Gesundheitssystemen erproben. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Blaupause für einen neuen europäischen Standard in der Alzheimer-Versorgung dienen – und zeigen, wie Gesundheitssysteme für die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft fit gemacht werden können.
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