AC Immune Aktie: Geduldsprobe für Anleger
23.02.2026 - 05:47:14 | boerse-global.deDer Weg zu einer wirksamen Alzheimer-Therapie ist lang und steinig. Für AC Immune stehen derzeit strategische Weichenstellungen und die finanzielle Ausdauer im Vordergrund, während der Markt die jüngsten Entwicklungen in der Forschungspipeline skeptisch beurteilt. Besonders eine Unterbrechung in einem zentralen Partnerprogramm wirft Fragen zum zeitlichen Ablauf der kommenden Meilensteine auf.
Unterbrechung bei wichtiger Alzheimer-Studie
Die Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson im Bereich der Anti-Tau-Immuntherapeutika gilt als wesentlicher Pfeiler der Unternehmensstrategie. Dass die Rekrutierung für die Phase-IIb-Studie „RETAIN“ zur Alzheimer-Prävention vorübergehend pausiert wurde, sorgt für Unsicherheit. Auch wenn die Dosierung der bereits aufgenommenen Teilnehmer planmäßig fortgesetzt wird, bewerten die Partner derzeit spezifische Aspekte der Studie.
Dieser Schritt verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen bei der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen. Der Erfolg aktiver Immuntherapien hängt maßgeblich davon ab, Patienten in sehr frühen Krankheitsstadien effizient zu rekrutieren und überzeugende Langzeitdaten zu generieren. Verzögerungen in dieser Phase könnten den gesamten Entwicklungsprozess beeinflussen.
Kursrückgang spiegelt Unsicherheit wider
Die Marktreaktion auf die Nachrichtenlage und das volatile Umfeld im Biotech-Sektor fällt deutlich aus. In den vergangenen 30 Tagen verzeichnete die Aktie einen Rückgang von rund 31,8 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 2,13 Euro am vergangenen Freitag notiert der Titel zudem signifikant unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 2,75 Euro.
Kann das Unternehmen die kapitalintensive Forschung ohne unmittelbaren Finanzierungsdruck fortsetzen? Da die Entwicklung von Therapien gegen Alzheimer und Parkinson enorme Ressourcen verschlingt, rückt die Liquiditätsplanung immer stärker in den Fokus der Beobachter. Eine solide finanzielle Ausstattung bleibt die Grundvoraussetzung, um die mehrjährigen Studienprogramme ohne strategische Abstriche durchführen zu können.
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Fokus auf den 12. März
Klarheit über die finanzielle Verfassung und die weitere strategische Ausrichtung wird für den 12. März 2026 erwartet. An diesem Tag legt das Unternehmen die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Investoren werden die Bilanz vor allem auf die vorhandene Cash-Reichweite prüfen, um das Risiko künftiger Kapitalmaßnahmen einzuschätzen.
Zudem richtet sich das Augenmerk auf konkrete Aussagen zur Wiederaufnahme der Patientenrekrutierung im RETAIN-Programm. Erst Fortschritte in der Partnerschaft mit Johnson & Johnson und eine Bestätigung der finanziellen Stabilität dürften darüber entscheiden, ob die Aktie den Abstand zu ihrem 52-Wochen-Tief von 1,31 Euro wahren kann.
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