Aberforth Smaller: Aktienrückkäufe laufen weiter
27.02.2026 - 18:04:48 | boerse-global.deDer britische Small-Cap-Spezialist Aberforth Smaller Companies Trust setzt seinen Kurs der Kapitaloptimierung konsequent fort. Am 27. Februar 2026 erwarb der Trust weitere 19.000 eigene Aktien zum Preis von 1.711,71 Pence je Anteilsschein. Die Papiere werden anschließend eingezogen – ein Vorgang, der die Eigenkapitalbasis weiter konzentriert.
Nach dieser Transaktion bleiben 79.134.105 Stammaktien im Umlauf. Seit Erteilung der Vollmacht durch die Hauptversammlung am 6. März 2025 wurden insgesamt bereits 3.525.000 eigene Aktien zurückgekauft und aus dem Verkehr gezogen. Das entspricht einer Reduktion der ausstehenden Anteile um rund 4,3 Prozent – eine durchaus substanzielle Größenordnung.
NAV bei 1.850 Pence – Discount bleibt bestehen
Interessant wird es beim Blick auf die Bewertung: Der Nettoinventarwert (NAV) lag zum 26. Februar 2026 bei 1.850,72 Pence je Aktie – ohne laufende Erträge des aktuellen Geschäftsjahres. Unter Einbeziehung aller Erträge beträgt der NAV 1.856,15 Pence. Der Rückkaufpreis von 1.711,71 Pence liegt damit deutlich unter dem inneren Wert, was den Discount auf den NAV von etwa 7,5 Prozent unterstreicht.
Genau dieser Bewertungsabschlag dürfte der Hauptgrund für die anhaltenden Rückkäufe sein. Der Trust nutzt die Unterbewertung systematisch aus: Wer eigene Anteile unter NAV erwirbt, erhöht automatisch den Wert je verbleibender Aktie. Eine mathematisch elegante Methode, um Shareholder Value zu schaffen – vorausgesetzt, die Liquidität lässt es zu.
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Verschuldungsgrad bleibt moderat
Mit einer aktuellen Verschuldungsquote von 6,6 Prozent bewegt sich Aberforth Smaller im komfortablen Bereich. Die verfügbaren Kreditlinien erlauben ein Gearing von bis zu 11,0 Prozent der Anteilseignermittel. Der Trust verfügt also über reichlich finanziellen Spielraum für weitere Rückkäufe oder Investitionen, sollte sich die Marktlage ändern.
Für Anleger bleibt der Trust ein klassisches Vehikel für britische Small Caps mit konservativer Finanzstruktur. Die laufenden Aktienrückkäufe signalisieren, dass das Management die eigenen Papiere für unterbewertet hält. Ob sich der Discount zum NAV mittelfristig schließt, hängt allerdings auch von der allgemeinen Stimmung für britische Nebenwerte ab – und die bleibt weiterhin verhalten.
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