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Novartis erhält FDA-Zulassung für Rhapsido: Novartis-Aktie vorbörslich bei 127,54 Euro

Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 08:00 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Novartis hat am 07.10.2026 die FDA-Zulassung für Rhapsido zur Behandlung des symptomatischen Dermographismus erhalten. Die Aktie notierte vorbörslich bei 127,54 Euro bei Lang & Schwarz.

Aquarell der Basler Altstadt mit Rheinbrücke und Münster in weichen Pastellfarben
Novartis AG CH0012005267 – Aquarell Basels mit Rheinbrücke und Münster in zarten Pastelltönen, Illustration mit AI erstellt.

Novartis hat am 07.10.2026 mitgeteilt, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA Rhapsido (Remibrutinib) als erste Behandlung für Erwachsene mit symptomatischem Dermographismus zugelassen hat. Die Zulassung betrifft Patienten, deren Beschwerden durch H1-Antihistaminika nicht ausreichend kontrolliert werden. Am 08.10.2026 um 07:59 Uhr lag die Novartis-Aktie vorbörslich bei 127,54 Euro bei Lang & Schwarz.

Vorbörslicher Kurs

Der Kurs wurde im deutschen Handel bei 127,54 Euro festgestellt. Geld- und Briefkurs lagen bei 126,90 Euro beziehungsweise 128,18 Euro. Rhapsido ist damit laut Novartis in den USA für die beiden häufigsten Formen chronischer Nesselsucht zugelassen: chronische spontane Urtikaria und symptomatischer Dermographismus. Den weiteren Verlauf ab der Xetra-Eröffnung um 09:00 Uhr zeigt der laufend aktualisierte Realtime-Kurs der Novartis-Aktie.

Ergebnisse der RemIND-Studie

Die FDA-Entscheidung basiert auf Daten aus der Phase-III-Studie RemIND. Nach zwölf Wochen erreichten laut der Unternehmensmitteilung 29,3 Prozent der mit Rhapsido behandelten Patienten eine vollständige Rückbildung der Quaddeln. In der Placebo-Gruppe waren es 14,0 Prozent; Novartis gab einen p-Wert von 0,0229 an. Erste Reaktionen seien bereits ab der zweiten Woche beobachtet worden.

Das Sicherheitsprofil von Rhapsido sei bei symptomatischem Dermographismus und chronischer spontaner Urtikaria konsistent gewesen. Als häufigste unerwünschte Ereignisse nannte Novartis unter anderem Nasopharyngitis, Blutungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen. Das Unternehmen erklärte zudem, die vollständigen RemIND-Daten weltweit an Gesundheitsbehörden übermitteln zu wollen, sofern dies angemessen sei.

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