Lloyds Banking, GB0008706128

Lloyds Banking Group-Aktie: 1,13 Euro vor Xetra 0,89 Prozent höher

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 08:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Lloyds Banking Group meldete für die ersten neun Monate 2026 einen um 42 Prozent höheren Vorsteuergewinn. Bezugsbasis ist der Xetra-Schluss vom 03.11.2026 bei 1,12 Euro.

Ergebnisse und Ausblick

  • Lloyds Banking Group steigerte den Vorsteuergewinn in den ersten neun Monaten 2026 um 42 Prozent auf 6,625 Milliarden britische Pfund.
  • Das Management bekräftigte für 2026 unter anderem ein bereinigtes Nettozinsergebnis von mehr als 14,9 Milliarden britischen Pfund und eine Eigenkapitalrendite von mehr als 16 Prozent.
  • Mit Accelerate 2030 setzt Lloyds auf Wachstum im Kerngeschäft, Digitalisierung und eine niedrigere Kostenquote.
Lloyds Banking, GB0008706128, Illustration mit AI erstellt.

Die Lloyds Banking Group-Aktie steht am Mittwochmorgen vor dem Xetra-Start im Plus. Der Realtime-Kurs der Lloyds Banking Group-Aktie lag am Mittwoch, 4. November 2026, um 08:28 Uhr bei Lang & Schwarz bei 1,13 Euro, 0,89 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag, 3. November, bei 1,12 Euro.

Starker Gewinn und bestätigte Ziele

Operativ meldete Lloyds Banking Group für die ersten neun Monate 2026 einen Vorsteuergewinn von 6,625 Milliarden britischen Pfund. Das entsprach einem Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 4,835 Milliarden britische Pfund, der Gewinn je Aktie auf 7,6 Pence.

Auf der Investorenseite von Lloyds Banking Group bekräftigte das Management zugleich die Ziele für 2026. Das bereinigte Nettozinsergebnis soll über 14,9 Milliarden britischen Pfund liegen, die Kosten-Ertrags-Quote unter 50 Prozent. Für die Eigenkapitalrendite auf Sachanlagen wird ein Wert von mehr als 16 Prozent angestrebt.

Strategie bis 2030

Mit der Strategie Accelerate 2030 will die britische Bank ihr Kerngeschäft ausbauen, digitale Angebote vertiefen und die Produktivität erhöhen. Für die Jahre 2027 bis 2030 stellt Lloyds ein mittleres einstelliges Wachstum des Nettoergebnisses in Aussicht. Bis 2030 soll die Kosten-Ertrags-Quote unter 45 Prozent sinken.

Das britische Marktumfeld bleibt für Banken entscheidend, insbesondere mit Blick auf Zinsen, Kreditnachfrage und die Entwicklung der Einlagen. Einen Überblick bietet der FTSE 100.

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