GSK-Aktie vorbörslich 0,36 Prozent tiefer bei 21,85 Euro
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 08:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSGSK setzt auf Spezialmedikamente
- GSK steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2026 auf 8,9 Milliarden Pfund.
- Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für 2026 und erwartet beim bereinigten operativen Ergebnis ein Wachstum von 7 bis 9 Prozent.
- Die Pipeline soll 2026 insgesamt 22 Phase-III-Studienstarts erreichen.
Die GSK-Aktie steht am Mittwoch vor dem Handelsstart in Frankfurt unter Druck. Der Realtime-Kurs der GSK-Aktie lag am Mittwoch, 4. November 2026, um 08:15 Uhr bei Lang & Schwarz bei 21,85 Euro, 0,36 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag, 3. November, bei 21,93 Euro.
Starkes Quartal, verhaltener Impfstoffmarkt
GSK meldete am 28. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 8,9 Milliarden Pfund. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Besonders die Sparte Specialty Medicines trug das Wachstum mit einem Umsatz von 3,9 Milliarden Pfund und einem Zuwachs von 15 Prozent. HIV-Produkte legten um 10 Prozent zu, das Onkologiegeschäft um 23 Prozent.
Der Impfstoffumsatz sank dagegen um 2 Prozent. Belastet wurde das Segment vor allem durch den RSV-Impfstoff Arexvy, dessen Umsatz um 24 Prozent zurückging. Der bereinigte operative Gewinn stieg um 5 Prozent, während der ausgewiesene operative Gewinn wegen Restrukturierungsaufwendungen von 328 Millionen Pfund sank. Die vollständigen Quartalsangaben veröffentlichte GSK.
Prognose bleibt unverändert
Für 2026 bekräftigte GSK die Prognose eines Umsatzwachstums von 3 bis 5 Prozent. Beim bereinigten operativen Ergebnis und beim bereinigten Ergebnis je Aktie wird jeweils ein Wachstum von 7 bis 9 Prozent erwartet. Zugleich soll die langfristige Umsatzperspektive von mehr als 40 Milliarden Pfund im Jahr 2031 erreicht werden.
Das Marktumfeld für britische Aktien wird am FTSE 100 beobachtet.
