XRP, US-Spot-ETFs

XRP: US-Spot-ETFs ohne Mittelzuflüsse

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 12:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Fonds verzeichneten keine Nettobewegungen; XRP liegt seit Jahresbeginn 37 Prozent im Minus, während das Ledger eine Berechtigungslücke schloss.
Ein minimalistisches, modernes Bürogebäude mit leerem Marmorboden und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Die US-Spot-ETFs auf XRP haben Medienberichten zufolge von Dienstag bis Freitag keine Nettomittelbewegungen verzeichnet. Damit blieb über diese Fonds ein zusätzlicher Nachfrageimpuls aus. Für Anleger steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, ob die jüngsten Fortschritte bei Regulierung und Netzwerksicherheit auch neues Kapital anziehen können. Bislang trifft die ausbleibende Nettokapitalzufuhr auf einen schwachen Kursverlauf.

Fonds liefern keinen neuen Kaufimpuls

Am 2. November hatten die Fonds Medienberichten zufolge einen Nettoabfluss von 529.510 USD verzeichnet. In den darauffolgenden Tagen kamen unter dem Strich weder weitere Abflüsse noch Zuflüsse hinzu. Die Kapitalbewegungen stabilisierten sich damit zunächst, ohne dass sich die Richtung zugunsten neuer Nettoanlagen drehte.

Für XRP-Anleger ist diese Entwicklung ein begrenztes Entspannungssignal: Der zuvor gemeldete Kapitalabzug setzte sich im betrachteten Zeitraum nicht fort. Ein positiver Nachfragebeitrag über die Fonds entsteht allerdings erst, wenn deren Zuflüsse die Abflüsse übersteigen.

Die Zurückhaltung begleitet eine schwache Kursentwicklung: XRP notiert bei 1,16 USD und weist seit Jahresanfang eine Veränderung von -37% auf. Das erhöht die Bedeutung der nächsten Fondsbewegungen für Anleger, die nach Anzeichen einer Nachfragebelebung suchen.

Regelwerk und Netzwerksicherheit im Blick

Ripple-Rechtschef Stuart Alderoty sprach sich dabei für einen regelbasierten Ansatz statt fallweiser Durchsetzung aus.

Der Vorstoß richtet den Blick auf verlässlichere Regeln. Für Anleger liegt darin eine mögliche Perspektive, sofern die weitere Ausgestaltung tatsächlich dem von Ripple unterstützten Ansatz folgt.

Auf technischer Ebene aktivierte das XRP Ledger am Mittwoch die Änderung fixCleanup3_4_0. Sie schloss eine Berechtigungslücke: Konten, die ausschließlich ausgegebene Token vernichten durften, hätten unter bestimmten Bedingungen auch solche Token erzeugen können.

Berichten zufolge blieb das native XRP-Angebot unberührt; eine Ausnutzung war öffentlich nicht bestätigt. Die Korrektur beseitigte damit einen konkreten Fehler bei delegierten Berechtigungen.

Zum Angebotsbild gehört außerdem die planmäßige monatliche Freigabe aus dem Treuhandbestand: Ripple gab am 1. November eine Milliarde XRP frei. Medienberichten zufolge sperrte das Unternehmen davon noch am selben Tag 700 Millionen XRP erneut. Für eine nachfrageseitige Aufhellung bleiben dagegen neue Nettomittelzuflüsse in die US-Spot-ETFs der unmittelbarere Prüfstein.

Anzeige

XRP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 8. November liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | 3604058040CR | XRP | boerse | 70477184 |