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Wellco Holdings Aktie: Forderungsverzicht für Tochter Suzuki Shuppan

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 12:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Wellco erzielt Erlöse aus Beteiligungsverkäufen; ein Forderungsverzicht belastet den Einzelabschluss voraussichtlich mit rund 200 Millionen JPY.
Ein Geschäftsmann arbeitet in einem modernen, hellen Büro an Finanzunterlagen. Illustration mit AI erstellt.

Wellco Holdings hat am 26. Oktober den Rücktritt von Direktor Masamori Suzuki mit Wirkung zum vergangenen Samstag angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens hat der Rücktritt keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis.

Beteiligungsverkäufe stärken die Liquidität

Am 21. Oktober meldete Wellco Holdings einen Gewinn von 105 Millionen JPY aus dem Verkauf von Aktien börsennotierter Unternehmen. Die Erlöse sollen nach Unternehmensangaben das Betriebskapital und die Liquidität unterstützen.

Die Verkäufe betrafen Beteiligungen an 21 börsennotierten Unternehmen. Sie fanden zwischen dem 25. August und dem 28. September statt.

Den Veräußerungsgewinn will Wellco als außerordentlichen Ertrag verbuchen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 blieb bei der Bekanntgabe unverändert.

Forderungsverzicht belastet den Einzelabschluss

Bereits am 15. Oktober hatte Wellco einen Forderungsverzicht zugunsten der vollständig gehaltenen Tochtergesellschaft Suzuki Shuppan beschlossen und vollzogen. Er umfasst Darlehen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt 864 Millionen JPY.

Als Gründe nannte das Unternehmen die anhaltenden Verluste und die Überschuldung der Tochtergesellschaft. Für den eigenen Einzelabschluss schätzte Wellco den daraus entstehenden außerordentlichen Verlust auf etwa 200 Millionen JPY.

Auf Konzernebene erwartet Wellco dagegen nur geringe Auswirkungen des Forderungsverzichts. Die Belastung betrifft nach dieser Einschätzung somit vor allem den Einzelabschluss, während der Gewinn aus den Beteiligungsverkäufen als außerordentlicher Ertrag erfasst werden soll.

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