Wat Pho Bangkok: Thailands Tempel der Riesenstatue neu entdecken
17.05.2026 - 15:50:08 | ad-hoc-news.deDer erste Blick auf den gigantischen goldenen Buddha in Wat Pho Bangkok verschlägt vielen Besucherinnen und Besuchern die Sprache: 46 Meter pures Goldschimmern, eingerahmt von duftenden Räucherstäbchen, Murmeln in Metallschalen und leisen Gebeten. Wat Pho – auf Deutsch sinngemäß „Tempel des liegenden Buddha“, offiziell Wat Phra Chetuphon – ist einer der spirituell aufgeladensten Orte Bangkoks und zugleich ein lebendiges Symbol für die Kultur Thailands.
Wat Pho Bangkok: Das ikonische Wahrzeichen von Bangkok
Wat Pho Bangkok liegt im historischen Zentrum von Bangkok, unweit des Königspalasts, und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Thailands. Der Tempelkomplex vereint mehrere Hundert Buddha-Statuen, kunstvolle Stupas, Wandelgänge, Innenhöfe und eine der ältesten traditionellen Massageschulen des Landes. Die offizielle Tourismusbehörde Thailands betont immer wieder, dass Wat Pho zu den wichtigsten königlichen Tempeln der Hauptstadt zählt und einen einzigartigen Einblick in Geschichte, Religion und Alltagskultur bietet.
Reiseführer wie „Marco Polo Bangkok“ und das ADAC Reisemagazin stellen Wat Pho regelmäßig in eine Reihe mit dem Großen Palast und dem Tempel Wat Arun – für viele Besucher das „heilige Dreieck“ einer ersten Bangkok-Reise. Im Unterschied zum oft überlaufenen Königspalast wirkt Wat Pho jedoch an vielen Ecken erstaunlich ruhig: In den schattigen Innenhöfen sitzen Mönche, Schülerinnen und Schüler der Massageschule üben unter Aufsicht, und Gläubige entzünden Kerzen vor kleineren Schreinen.
Für Reisende aus Deutschland ist Wat Pho besonders reizvoll, weil sich hier vieles verdichtet, was Thailand ausmacht: der starke Bezug zum Buddhismus, die tiefe Verehrung der Monarchie, die Rolle der traditionellen Medizin – und eine Bildsprache, die sich deutlich von europäischen Kirchen und Kathedralen unterscheidet. Während im Kölner Dom gotische Steinfiguren in die Höhe streben, liegt der berühmteste Buddha Thailands hier entspannt und lächelnd, fast greifbar nah.
Geschichte und Bedeutung von Wat Pho
Wat Pho gilt als einer der ältesten Tempelkomplexe Bangkoks. Historiker verweisen darauf, dass an dieser Stelle bereits eine Tempelanlage existierte, bevor Bangkok Ende des 18. Jahrhunderts zur Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Rattanakosin wurde. In der Regierungszeit von König Rama I. (Ende 18. Jahrhundert) wurde der Tempel umfassend erneuert und als königlicher Tempel ausgebaut. Damit erhielt Wat Pho eine herausragende Stellung im religiösen und politischen Gefüge des neuen Zentrums Siam, wie Thailand früher hieß.
Die eigentliche Blütephase des Tempels wird häufig mit König Rama III. im 19. Jahrhundert verbunden. In diese Zeit fällt der Ausbau von Wat Pho zu einer Art steinernem Wissensarchiv. Laut der offiziellen Tempelverwaltung sowie Darstellungen der Thailändischen Tourismusbehörde wurden in den 1830er-Jahren zahlreiche Inschriften und Steinplatten angebracht, auf denen medizinisches, astrologisches und literarisches Wissen festgehalten wurde. Die Organisation UNESCO hat weite Teile dieser Inschriften in ihr Weltdokumentenerbe („Memory of the World“) aufgenommen, weil sie ein einzigartiges Zeugnis traditioneller Thai-Medizin und -Bildung darstellen.
Wat Pho wird daher nicht nur als religiöser Ort wahrgenommen, sondern auch als eine Art „erste offene Universität Thailands“. In den Pavillons und Galerien finden sich Darstellungen von Yoga-ähnlichen Dehnübungen, anatomischen Punkten und Massagelinien. Diese dienten ursprünglich dazu, das Wissen an Heilerinnen, Heiler und die Öffentlichkeit weiterzugeben, lange bevor es moderne medizinische Fakultäten gab. Für deutsche Besucher, die meist eher an Klosterbibliotheken oder Universitäten als Orte der Bildung denken, ist dieser offene Wissensansatz unter freiem Himmel ein eindrucksvoller Perspektivwechsel.
Religiös gehört Wat Pho zur Theravada-buddhistischen Tradition, die in Thailand bis heute dominiert. Der liegende Buddha stellt den Moment kurz vor dem Eintritt ins „Parinirvana“ dar – den endgültigen Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburten. Während europäische Darstellungen von Heiligen oft Leid und Martyrium betonen, vermittelt diese Figur Gelassenheit und Erfüllung. Für viele thailändische Gläubige ist Wat Pho damit ein Ort der Hoffnung und des Trostes, ein Platz, an dem für Gesundheit, Glück und eine gute Wiedergeburt gebetet wird.
Politisch und kulturell ist der Tempel eng mit der Chakri-Dynastie verbunden, der bis heute regierenden Königsfamilie Thailands. Wat Pho wird als königlicher Tempel erster Klasse geführt – ein Status, der nur wenigen Anlagen vorbehalten ist. Die Nähe zum Königspalast verdeutlicht, wie Religion und Monarchie im Selbstverständnis des Landes miteinander verflochten sind. Für Reisende aus Deutschland, wo Staat und Kirche formal getrennt sind, bietet dieser Zusammenhang einen Einblick in eine andere Verfassungsrealität.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Wat Pho ein Kaleidoskop thailändischer Tempelkunst. Der Komplex erstreckt sich über ein großes Gelände mit mehreren ummauerten Zonen, Toren, Höfen und Nebengebäuden. Farbige, mit Keramik und Glas verzierte Stupas – in Thailand „Chedis“ genannt – ragen zwischen Frangipani-Bäumen und Palmen empor. Die Dächer der Gebetshallen sind in intensiven Rot-, Grün- und Goldtönen gedeckt, die in der Tropensonne leuchten.
Das Herzstück für die meisten Besucher ist die Halle des liegenden Buddha, auf Thai „Viharn Phra Buddhasaiyas“. Die Statue misst rund 46 Meter in der Länge und 15 Meter in der Höhe. Ihr Körper ist mit Blattgold überzogen, das Gesicht zeigt einen sanften Ausdruck, und die Füße sind mit Perlmuttintarsien verziert, auf denen 108 symbolische Zeichen des Buddhaweges dargestellt sind. Diese Zahl 108 gilt im Buddhismus als heilig und taucht unter anderem auf Gebetsketten und in rituellen Formeln auf.
Entlang der Rückseite der Statue stehen 108 Metall-Schalen in einer Reihe. Gläubige und Touristinnen werfen Münzen hinein – nicht als „Wunschautomat“, sondern als symbolische Geste, um gutes Karma zu erzeugen und Klöster zu unterstützen. Das rhythmische Klingen der Münzen gehört zu den akustischen Markenzeichen von Wat Pho. Für deutsche Besucher, die vielleicht das leise Rascheln von Gebetszetteln in katholischen Kirchen kennen, ist diese Klangkulisse eine neue Erfahrung religiöser Praxis.
Auch abseits der Riesenstatue bietet Wat Pho bemerkenswerte Kunstwerke. Die Wandelgänge sind mit Hunderten von Buddha-Statuen gesäumt, viele davon stammen aus unterschiedlichen Regionen Thailands und wurden während der Regierungszeit verschiedener Könige zusammengetragen. Kunsthistorische Darstellungen, etwa in Publikationen von National Geographic Deutschland oder GEO, betonen die Vielfalt der Stile: von Ayutthaya- über Sukhothai- bis hin zu Bangkok-Schulen der Buddha-Darstellung. Diese Vielfalt macht Wat Pho zu einem regelrechten Freilichtmuseum buddhistischer Skulptur.
Ein weiterer Blickfang sind die vier großen Chedis, die jeweils einem der ersten vier Könige der Chakri-Dynastie gewidmet sind. Sie sind reich mit farbigen Keramikfliesen verkleidet und tragen jeweils eine eigene Farbgebung. Im Vergleich zu den spitzen Kirchtürmen oder barocken Zwiebeltürmen in Mitteleuropa wirken diese Chedis fast wie ornamentale Skulpturen, die aus Tausenden kleinen Blütenformen zusammengesetzt sind. Sie symbolisieren sowohl die spirituelle als auch die politische Bedeutung der Könige als Beschützer des Buddhismus.
Besonders hervorzuheben ist auch die traditionelle Massageschule in Wat Pho. Die Tempelverwaltung betreibt hier eine anerkannte Ausbildungsstätte für Thai-Massage. Laut Angaben offizieller thailändischer Stellen und internationaler Reiseführer werden sowohl mehrwöchige Kurse für angehende Profis als auch kurze Einheiten für Touristen angeboten. Viele Reisende aus Deutschland lassen sich eine 30- oder 60-minütige Massage gönnen – eine Möglichkeit, die Jahrhunderte alte Heiltradition direkt zu erleben. Anders als bei Wellness-Oasen in Europa ist die Atmosphäre hier jedoch weniger auf Luxus, sondern auf Funktionalität konzentriert.
Die UNESCO hat die traditionelle Thai-Massage inzwischen als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Wat Pho gilt in Berichten von Kulturinstitutionen und Fachpublikationen als einer der wichtigsten Orte für die Bewahrung und Weitergabe dieser Praxis. Damit wird der Tempel zu einer Schnittstelle von Spiritualität und Körperkultur, die für viele europäische Besucher zunächst ungewohnt wirkt: Thaimassage wird nicht nur als Entspannungstechnik, sondern als medizinisches System verstanden, das auf Energielinien und Druckpunkten basiert.
Wat Pho Bangkok besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Wer eine Reise nach Bangkok plant, kann Wat Pho problemlos in ein bis zwei Stunden besichtigen – idealerweise in Kombination mit dem Großen Palast und Wat Arun auf der anderen Flussseite. Für Reisende aus Deutschland lohnt sich eine sorgfältige Planung, um Hitze, Andrang und kulturelle Missverständnisse zu vermeiden.
- Lage und Anreise
Wat Pho liegt im Stadtteil Phra Nakhon auf der Insel Rattanakosin am Ostufer des Flusses Chao Phraya. Von vielen Hotels in den moderneren Vierteln Sukhumvit oder Silom aus ist der Tempel mit dem Taxi, Tuk-Tuk oder Boot erreichbar. Besonders angenehm ist die Anreise mit den Expressbooten auf dem Fluss, da Staus in Bangkok häufig sind. Ab der Bootsanlegestelle Tha Tien sind es nur wenige Gehminuten bis zum Eingang von Wat Pho.
Für Reisende aus Deutschland bieten sich in der Regel Direktflüge nach Bangkok an, etwa von Frankfurt am Main oder München. Die Flugzeit beträgt je nach Verbindung etwa 10 bis 11 Stunden. Von anderen Flughäfen wie Berlin oder Düsseldorf erfolgt die Anreise meist mit Umstieg über internationale Drehkreuze in Europa oder im Nahen Osten. Vom Flughafen Suvarnabhumi oder Don Mueang führt eine Kombination aus Airport Rail Link, Metro (MRT) und Taxi beziehungsweise Tuk-Tuk ins historische Zentrum. Es ist sinnvoll, bei der Ankunft im Hotel zunächst die Lage auf einer Karte zu prüfen, da viele Taxifahrer „Wat Pho“ gut kennen, aber unterschiedliche Routen wählen. - Öffnungszeiten
Wat Pho ist nach Angaben der Tempelverwaltung und offizieller Tourismusstellen täglich geöffnet, in der Regel tagsüber von morgens bis in den späten Nachmittag. Die genauen Zeiten können jedoch variieren, etwa an Feiertagen oder bei besonderen Zeremonien. Deshalb ist es ratsam, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website von Wat Pho Bangkok oder bei der Tourismusbehörde Thailands zu prüfen. Morgens kurz nach Öffnung ist es meist am ruhigsten, während der späte Vormittag und der frühe Nachmittag stärker besucht sind. - Eintritt
Für den Zugang zum Tempelgelände und insbesondere zur Halle des liegenden Buddha wird eine Eintrittsgebühr erhoben, die für ausländische Besucher gesondert ausgewiesen ist. Der Betrag liegt in der Regel im niedrigen Euro-Bereich, umgerechnet von thailändischen Baht. Da sich Preise ändern können, sollte man den aktuellen Eintrittspreis vorab auf der offiziellen Website von Wat Pho oder bei seriösen Reiseführern nachschlagen. Oft ist im Preis eine kleine Flasche Wasser enthalten, die am Eingang ausgehändigt wird – ein willkommenes Detail bei tropischen Temperaturen. - Beste Reisezeit und beste Tageszeit
Bangkok hat ein tropisches Klima mit hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit fast das ganze Jahr über. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland empfehlen Reisemagazine und Wetterdienste häufig die Monate von etwa November bis Februar als vergleichsweise angenehm, da es etwas weniger heiß und schwül ist als während der Regen- und heißen Jahreszeit. Grundsätzlich kann Wat Pho jedoch ganzjährig besucht werden.
Als Tageszeit eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag besonders gut. Dann ist die Hitze etwas milder, und die Lichtstimmung verleiht den goldenen und farbigen Oberflächen eine besondere Atmosphäre. Mittags kann es sehr heiß werden, und viele Besucher empfinden die Kombination aus Hitze und Menschenandrang als anstrengend. - Praxis-Tipps: Kleidung, Verhalten, Sprache und Zahlung
Wat Pho ist ein aktiver Tempel, kein Museum. Deshalb sind eine respektvolle Kleidung und ein angepasstes Verhalten wichtig. Schultern und Knie sollten bedeckt sein; ärmellose Tops, sehr kurze Hosen oder Röcke sind unpassend. Am besten eignen sich leichte, lange Stoffhosen oder -röcke und T-Shirts oder Blusen mit Ärmeln. Vor dem Betreten bestimmter Hallen, insbesondere der Gebetshalle mit dem liegenden Buddha, müssen die Schuhe ausgezogen werden. Dünne Socken können im Inneren angenehm sein, da der Boden mitunter heiß oder kalt sein kann.
Innerhalb der Tempelgebäude sollte leise gesprochen und auf respektvolle Gesten geachtet werden. Der Kopf gilt in Thailand als heiligste Körperpartie, die Füße als niedrigste und unreinste. Auf Buddha-Statuen zu zeigen oder sich für Fotos mit dem Rücken an sie zu lehnen, wird als respektlos empfunden. Wer sich unsicher ist, kann sich am Verhalten der Gläubigen orientieren – etwa beim Sitzen auf dem Boden die Füße nicht in Richtung der Statue ausstrecken.
Die wichtigsten Sprachen vor Ort sind Thai und – insbesondere rund um Touristenattraktionen – Englisch. In Bangkok kommen viele Menschen im Dienstleistungsbereich mindestens mit einfachem Englisch zurecht. Deutsch wird deutlich seltener gesprochen. Beschilderungen im Tempel sind in der Regel auf Thai und Englisch, gelegentlich auch mit zusätzlichen Erläuterungen. Ein paar grundlegende englische Begriffe oder eine Übersetzungs-App erleichtern die Kommunikation.
Bei der Zahlung sind in Bangkok sowohl Bargeld als auch Karten üblich. Eintritt und kleinere Ausgaben im Tempel werden häufig in bar (thailändische Baht) beglichen. In größeren Restaurants oder Hotels sind Kreditkarten weit verbreitet. Die Verwendung von Girokarten deutscher Banken ist nicht überall gesichert; daher empfiehlt sich eine Kreditkarte (Visa, Mastercard). Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay wird zunehmend akzeptiert, aber nicht flächendeckend. Für Trinkgeld gilt: In einfachen Garküchen wird wenig oder gar kein Trinkgeld erwartet, in touristisch geprägten Restaurants und bei Dienstleistungen wie Massagen sind rund 10 % angemessen, sofern kein Servicezuschlag berechnet wurde. - Gesundheit, Sicherheit und Einreisebestimmungen
Bangkok gilt als eine relativ sichere Stadt, trotzdem sollte man – wie in anderen Großstädten – auf Taschendiebe achten und Wertgegenstände nicht offen tragen. In Tempeln ist die Atmosphäre meist sehr friedlich. Die Hitze und Luftfeuchtigkeit können jedoch für Mitteleuropäer ungewohnt sein. Es ist ratsam, ausreichend Wasser zu trinken, zwischendurch Schatten aufzusuchen und Sonnenschutz zu verwenden. Eine leichte Kopfbedeckung schützt vor direkter Sonneneinstrahlung auf dem Tempelgelände.
Für Aufenthalte in Thailand sollten Reisende aus Deutschland prüfen, ob eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll ist, da die gesetzliche Krankenversicherung im außereuropäischen Ausland in der Regel nicht ausreicht. Gute private Krankenhäuser sind in Bangkok vorhanden und genießen einen soliden Ruf.
Zur Einreise: Deutsche Staatsbürger sollten sich vor der Reise nach Thailand beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, Visaregeln und Sicherheitshinweise informieren. Für viele touristische Aufenthalte bis zu einer bestimmten Dauer ist in der Vergangenheit häufig kein Visum erforderlich gewesen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt wurden. Da sich Regelungen ändern können, darf man sich nicht auf ältere Erfahrungsberichte verlassen, sondern sollte die offiziellen Informationen kurz vor Reiseantritt prüfen. - Zeitzone und Jetlag
Thailand liegt in der Regel 6 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Wenn in Deutschland Winterzeit gilt und es 12:00 Uhr mittags ist, zeigt die Uhr in Bangkok 18:00 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit verringert sich der Unterschied in der Regel auf 5 Stunden. Dieser Zeitunterschied kann zu Jetlag führen. Viele Reisende empfinden es als hilfreich, am Ankunftstag möglichst lange wach zu bleiben und sich direkt dem Tagesrhythmus vor Ort anzupassen – ein Tipp, der auf diversen Gesundheits- und Reiseportalen empfohlen wird.
Warum Wat Pho auf jede Bangkok-Reise gehört
Wat Pho ist mehr als ein „Pflichtpunkt“ auf der klassischen Sightseeing-Liste. Der Tempel vereint auf bemerkenswerte Weise Spiritualität, Kunst, Bildung und Alltag. Wer durch die Höfe streift, sieht Mönche bei alltäglichen Tätigkeiten, hört Kinder lachen, spürt die Mischung aus Räucherduft und Jasmin, während im Hintergrund der Klang der Münzen in den Metallschalen widerhallt.
Reisejournalistinnen und -journalisten, etwa in deutschen Magazinen und Online-Portalen, heben häufig hervor, dass Wat Pho trotz seiner Popularität authentisch wirkt. Anders als in manchen Touristenzentren haben sich hier keine großflächigen Souvenirmeilen direkt in den Kern des Tempels geschoben. Stattdessen spielt sich vieles innerhalb klarer religiöser Regeln ab. Auch Fotografen finden hier ein dankbares Motiv: der goldene Buddha, die geometrischen Linien der Chedis, Spiegelungen in Teichen, spielende Katzen im Hof, betende Gläubige – all das ergibt eine Bilderwelt, die sich stark von europäischen Kirchenräumen unterscheidet.
Wat Pho lässt sich ideal mit weiteren Wahrzeichen verbinden. Der Große Palast mit dem Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaeo) liegt in Laufweite, Wat Arun („Tempel der Morgenröte“) ist mit dem Boot schnell erreicht. Für Reisende, die nur ein bis zwei Tage in Bangkok verbringen, bietet sich eine Route an, die morgens mit Wat Pho beginnt, anschließend den Königspalast einbindet und am Nachmittag bei Sonnenuntergang auf der Flussseite von Wat Arun endet. Wer mehr Zeit hat, kann zudem das nahe gelegene Nationalmuseum besuchen, das die kunsthistorischen Hintergründe Thailands vertieft.
Auch kulturell interessierte Besucherinnen aus Deutschland gewinnen hier wertvolle Einblicke. Die Wandgemälde in den Hallen erzählen Szenen aus dem Leben Buddhas und aus dem thailändischen Epos Ramakien, das auf das indische Ramayana zurückgeht. Wer sich vorab ein wenig mit diesen Geschichten vertraut macht, erkennt Vorlagen und Symbole leichter. Viele deutsche und internationale Kulturinstitutionen erläutern in ihren Publikationen die Bedeutung dieser Epen für die nationale Identität Thailands, ähnlich wie die Nibelungensage oder Goethes Werke in der deutschen Kultur verankert sind.
Hinzu kommt: Die Kombination aus Tempelbesuch und traditioneller Thai-Massage macht Wat Pho für viele Reisende zu einem Ort, an dem sich Kultur und persönliches Wohlbefinden berühren. Nach einer intensiven Besichtigung kann eine fachkundige Massage nicht nur Verspannungen von der langen Flugreise lösen, sondern auch einen tieferen Zugang zu Thailands Gesundheitsverständnis eröffnen.
Wat Pho Bangkok in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
Auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube gehört Wat Pho Bangkok zu den am häufigsten geteilten Motiven in Bangkok: Der liegende Buddha, die leuchtenden Chedis bei Sonnenlicht oder der Klang der Münzen in den Metallschalen bilden die Kulisse für unzählige Kurzvideos und Fotostrecken. Reisende aus Deutschland teilen ihre Eindrücke zunehmend in Echtzeit, was den Tempel auch für Menschen sichtbar macht, die (noch) nicht nach Thailand reisen können.
Wat Pho Bangkok — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Wat Pho Bangkok
Wo liegt Wat Pho in Bangkok genau?
Wat Pho befindet sich im historischen Zentrum Bangkoks im Stadtteil Phra Nakhon, auf der Insel Rattanakosin am Ostufer des Chao Phraya. Der Tempel liegt südlich des Großen Palasts und ist von der Bootsanlegestelle Tha Tien aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Für viele Besucher ist die Kombination aus Bootsfahrt und kurzem Spaziergang die angenehmste Anreiseform.
Was macht Wat Pho Bangkok so besonders?
Wat Pho ist vor allem durch den gigantischen liegenden Buddha bekannt, der zu den größten Figuren dieser Art in Thailand zählt. Darüber hinaus ist der Tempel ein historisches Zentrum traditioneller Thai-Medizin und -Massage, beherbergt eine der ältesten Massageschulen des Landes und trägt Inschriften, die von der UNESCO als Weltdokumentenerbe anerkannt wurden. Die Mischung aus lebendigem Tempelbetrieb, beeindruckender Kunst und medizinischem Wissen macht Wat Pho einzigartig.
Wie viel Zeit sollte man für Wat Pho einplanen?
Für einen ersten Besuch sollten Reisende mindestens 1,5 bis 2 Stunden einplanen, um die Halle des liegenden Buddha, einige der Chedis, die Wandelgänge sowie die wichtigsten Höfe in Ruhe zu erkunden. Wer zusätzlich eine Thai-Massage in der Tempelschule ausprobieren möchte, sollte je nach Angebot noch einmal 30 bis 60 Minuten extra vorsehen. Bei großer Hitze sind kurze Pausen im Schatten ratsam.
Gibt es eine Kleiderordnung in Wat Pho?
Ja. Als aktiver buddhistischer Tempel erwartet Wat Pho eine respektvolle Kleidung. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, zu enge oder durchsichtige Kleidung wird ungern gesehen. Shorts sollten mindestens bis zum Knie reichen, Trägertops und Oberteile mit tiefem Ausschnitt sind unpassend. In den Tempelhallen werden die Schuhe ausgezogen; Socken sind erlaubt. Wer unpassend gekleidet ist, kann mitunter Tücher oder Sarongs am Eingang ausleihen.
Wann ist die beste Reisezeit für Wat Pho für Besucher aus Deutschland?
Für viele Reisende aus Mitteleuropa gelten die Monate von etwa November bis Februar als angenehmste Zeit für einen Besuch in Bangkok, da die Temperaturen etwas weniger extrem und die Luftfeuchtigkeit oft niedriger sind als während der heißesten und regenreichsten Monate. Wat Pho kann jedoch ganzjährig besucht werden. Unabhängig von der Jahreszeit sind der frühe Morgen und der späte Nachmittag meist angenehmer als die Mittagszeit, sowohl hinsichtlich der Hitze als auch des Besucherandrangs.
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