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Vestas Wind Systems Aktie: Zwei Windparks in Australien beauftragt

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 12:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zwei australische Windparks erweitern Vestas’ Auftragseingang im dritten Quartal; zugleich läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter.

Vestas erhält australische Windparkaufträge über 614 Megawatt
Moderne Windkraftanlagen in einer weiten australischen Landschaft bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Mit einem umfangreichen Auftragspaket zum Ende des dritten Quartals baut der dänische Windturbinenhersteller Vestas seine internationale Projektpipeline aus. Das Unternehmen gab heute Bestellungen für zwei australische Windparks mit einer Gesamtkapazität von 614 Megawatt bekannt.

Vereinbart ist die Lieferung von insgesamt 99 Anlagen. Beide Großprojekte werden vollständig im Auftragseingang des dritten Quartals verbucht. An der Börse reagiert der Titel freundlich: Die Aktie legt heute um 1,0 Prozent auf 25,99 Euro zu.

Auftragsdynamik im Schlussspurt des dritten Quartals

Der Großauftrag aus Australien reiht sich in eine dichte Abfolge von Neubestellungen der vergangenen Tage ein. Erst gestern hatte das Unternehmen einen Auftrag über 55 Megawatt aus Japan gemeldet, der ebenfalls der Bilanz des dritten Quartals zugerechnet wird.

Am Montag kamen weitere Abschlüsse mit einem Gesamtvolumen von 65 Megawatt hinzu. Dabei handelte es sich um zwei Projekte in Dänemark für die Kunden Eurowind und NRGi sowie eine zusätzliche Anlage in Italien.

Nur wenige Tage zuvor, am 22. September, verbuchte Vestas zudem Aufträge über zusammen 246 Megawatt, verteilt auf ein Projekt über 198 Megawatt in Nordamerika sowie 48 Megawatt in Deutschland. Am 16. September hatte das Unternehmen zudem drei europäische Bestellungen mit zusammen 119 Megawatt für Standorte in den Niederlanden, Belgien und Polen gemeldet.

Rückkaufprogramm stützt den Kapitalmarkt

Parallel zum operativen Neugeschäft treibt das Management die Reduzierung der ausstehenden Aktien voran. Nach Unternehmensangaben vom 24. September kaufte der Konzern im Zeitraum vom 17. bis zum 23. September 910.000 eigene Papiere für 191.121.783 DKK zurück.

Damit summiert sich der Gesamterwerb im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms auf 4.965.000 Aktien bei einem Gesamtwert von 1.043.120.596 DKK. Die kontinuierliche Einziehung eigener Anteile flankiert den jüngsten Strom an Projektvergaben, der dem Auftragseingang zum Quartalsende zusätzlichen Schub verleiht. Auf Jahressicht behauptet sich die Aktie solide: Seit Jahresanfang steht ein Kursplus von 12 Prozent zu Buche.

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