Uranium Energy: Jefferies nimmt Bewertung auf
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 09:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Analysehaus Jefferies hat die Beobachtung von Uranium Energy (UEC) aufgenommen. Analyst Laurence Alexander veröffentlichte die Studie am vergangenen Donnerstag.
Angebotshürden stützen das Preisniveau
Ende August stiegen die Uran-Futures in den USA auf rund 90 US-Dollar pro Pfund und markierten damit den höchsten Stand seit mehr als sechs Monaten. Grund dafür ist eine Kombination aus robuster Nachfrage und deutlichen Rückschlägen auf der Angebotsseite.
Insbesondere beim weltweit größten Uranproduzenten Kazatomprom sorgt die Situation für Unsicherheit. Berichten zufolge verzögert sich die Inbetriebnahme der Schwefelsäureanlage TQZ, was die Kapazitäten für die Laugung von Uran einschränkt. Diese Engpässe bei der Gewinnung von Yellowcake treffen auf einen Markt, in dem die Zuverlässigkeit der Lieferketten zunehmend politisch gewichtet wird.
Ein am vergangenen Freitag veröffentlichter Bericht zur nuklearen Brennstoffversorgung der USA unterstreicht diese Komplexität. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass Versorgungssicherheit nicht allein durch verstärkten Bergbau erreicht werden kann. Vielmehr sei eine koordinierte Investition über den gesamten Brennstoffkreislauf hinweg notwendig, um die Verfügbarkeit von Reaktor-Brennstoffen dauerhaft zu sichern.
Langfristige Prognosen nach oben korrigiert
Parallel zur Ersteinstufung von Uranium Energy hat Jefferies die langfristige Preisprognose für Uran deutlich angehoben. Die Experten erwarten nun einen Preis von 95 US-Dollar pro Pfund, nachdem zuvor 70 US-Dollar prognostiziert worden waren.
Das Analysehaus begründet diesen Schritt mit gestiegenen Kosten und signifikanten Ausführungsrisiken bei neuen Projekten. Das aktuelle Preisniveau reiche nicht aus, um die notwendigen Kapazitäten für das künftige Marktangebot zu finanzieren.
An der Börse spiegelte sich die allgemeine Marktvolatilität zuletzt auch im Kurs von Uranium Energy wider. Das Papier beendete den Handel am gestrigen Mittwoch mit einem Minus von 2,4 Prozent bei 9,98 Euro.
Trotz dieses Rücksetzers notiert die Aktie weiterhin 5,9 Prozent über ihrem gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage, was auf eine kurzfristig stabilere Tendenz im Vergleich zu den Vormonaten hindeutet. Das Unternehmen hatte erst im Juli seine Führungsmannschaft im Rahmen der Hauptversammlung bestätigt, wobei unter anderem Amir Adnani erneut in das Board of Directors gewählt wurde.
Uranium Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Uranium Energy-Analyse vom 10. September liefert die Antwort:
Die neusten Uranium Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Uranium Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Uranium Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
