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Uranium Energy: Förderstart bei Burke Hollow und Lagerbestand von 1,4 Millionen Pfund

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 09:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Uranium Energy beginnt Förderung bei Burke Hollow, lagert Uran ein und veröffentlicht am 25. September die Zahlen zum Geschäftsjahr 2026.

Uranium Energy beginnt Förderung bei Burke Hollow, lagert Uran ein und veröffentlicht am 25. September die Zahlen zum Geschäftsjahr 2026.
Abstraktes, atmosphärisches Bild einer modernen Industrieanlage zur Energiespeicherung bei Dämmerung. Illustration mit AI erstellt.

Uranium Energy (UEC) wird am 25. September seine Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 präsentieren.

Das Unternehmen verfolgt eine zweigleisige Strategie aus Produktionsausbau und Lagerhaltung.

Produktionsstart bei Burke Hollow und Lagerstrategie

Am 8. April begann Uranium Energy mit der Gewinnung am Standort Burke Hollow. Das Projekt gilt als das größte neu erschlossene In-situ-Recovery-Vorhaben (ISR) in den USA seit über einem Jahrzehnt.

Zusammen mit dem Wiederhochfahren der Mine Christensen Ranch in Wyoming bildet es das Rückgrat der Wachstumspläne. Das Management erwartet, dass die Volumina aus Burke Hollow bereits im vierten Geschäftsquartal einen Beitrag leisten werden.

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen keine Umsätze aus dem Verkauf von Uran, obwohl die Förderung bereits lief. Stattdessen entschied sich das Management dazu, die Vorräte am Spotmarkt durch Zukäufe aufzustocken und die eigene Produktion einzulagern.

Ende April hielt das Unternehmen einen Bestand von rund 1,4 Millionen Pfund U3O8, der mit etwa 127 Millionen US-Dollar bewertet wurde. Die Liquiditätsposition blieb dabei mit rund 794 Millionen US-Dollar bei gleichzeitiger Schuldenfreiheit stabil.

Branchenumfeld

Medienberichten zufolge haben Technologieriesen wie Meta, Amazon und Microsoft Verträge unterzeichnet, um sich nukleare Energiekapazitäten für ihre künftigen KI-Rechenzentren zu sichern.

Der weltweit größte Uranproduzent Kazatomprom meldete Verzögerungen beim Bau einer Schwefelsäureanlage, was die Kapazitäten für die Auslaugung von Uran einschränken könnte.

Der Spotpreis für Uran notiert aktuell bei rund 90 US-Dollar pro Pfund, während die Preise für langfristige Verträge zuletzt bei etwa 94 US-Dollar lagen.

Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang im Kurs auf -9,3 %. Am gestrigen Donnerstag verzeichnete die Aktie im Handel ein Minus von 4,5 %. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das am 22. Januar bei 17,34 € markiert worden war, beträgt -45 %.

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