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Under Armour Aktie: Trennung von Dwayne Johnson nach zehn Jahren

Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 03:50 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Under Armour trennt sich nach fast zehn Jahren von Dwayne Johnson und Project Rock. Der Konzern fokussiert sich auf die Eigenmarke UA Train und kämpft mit rückläufigen Umsätzen.

Under Armour beendet Partnerschaft mit The Rock: Strategischer Umbau
Minimalistische Sportbekleidung in einem professionellen Designstudio mit stimmungsvoller Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Under Armour trennt sich von seinem prominentesten Werbeträger. Nach fast zehn Jahren endet die Partnerschaft mit Dwayne „The Rock“ Johnson und seiner Marke Project Rock. Der Sportartikelriese will sein Geschäft radikal vereinfachen und sich auf Kernbereiche konzentrieren.

Rückzug von den Superstars

Die Zusammenarbeit begann 2016 und brachte Kleidung, Schuhe sowie Zubehör hervor. Nun bezeichnet Under Armour das Ende als „natürlichen Abschluss“. Parallel dazu werden Restbestände noch bis Oktober 2026 abverkauft. Johnson behält die Markenrechte an Project Rock und sucht bereits einen neuen Partner für Produktion und Vertrieb.

Der Abschied folgt einem klaren Muster. Ende 2025 beendete der Konzern bereits die Zusammenarbeit mit NBA-Star Stephen Curry. Konzernchef Kevin Plank setzt konsequent auf die Eigenmarke „UA Train“. Er schließt unrentable Läden und reduziert das Sortiment, um die Marke wieder begehrter zu machen.

Schwache Nachfrage belastet die Bilanz

Finanziell bleibt die Lage angespannt. Der Umsatz sank zuletzt um 3,2 Prozent auf 1,10 Milliarden Dollar. Ein Lichtblick war das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,05 Dollar. Damit übertraf Under Armour die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit deutlich weniger gerechnet hatten.

An der Börse lösten die jüngsten Prognosen dennoch Verkäufe aus. Die Aktie rutschte in den vergangenen 30 Tagen um 29 Prozent ab. Mit einem aktuellen Kurs von 4,50 Euro testet das Papier nun wichtige charttechnische Marken.

Die Disziplin beim Inventar hat für das Management Vorrang vor schnellem Wachstum. Ende August 2026 müssen Plank und sein Team die Strategie vor den Aktionären rechtfertigen. Dann steht die Hauptversammlung an, um die Weichen für das kommende Geschäftsjahr zu stellen.

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