Stonehenge, Amesbury

Stonehenge bei Amesbury: Rätsel aus Stein im Süden Englands

17.05.2026 - 19:19:27 | ad-hoc-news.de

Stonehenge bei Amesbury im Vereinigten Königreich fasziniert seit Jahrtausenden. Was deutsche Reisende über Geschichte, Besuch und Geheimnisse des Steinkreises wissen sollten.

Stonehenge, Amesbury, Reise
Stonehenge, Amesbury, Reise

In der sanft gewellten Landschaft von Wiltshire ragt Stonehenge – sinngemäß „hängende Steine“ – wie eine urzeitliche Skulptur in den Himmel. Der Steinkreis nahe Amesbury im Süden des Vereinigten Königreichs wirkt zugleich vertraut von unzähligen Fotos und doch unwirklich, wenn man das Monument tatsächlich betritt.

Stonehenge: Das ikonische Wahrzeichen von Amesbury

Stonehenge bei Amesbury zählt zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Der monumentale Steinkreis liegt rund 13 km nördlich von Salisbury in der Grafschaft Wiltshire und ist für viele Reisende das Sinnbild des prähistorischen Europas. Die UNESCO führt Stonehenge seit den 1980er-Jahren gemeinsam mit nahe gelegenen prähistorischen Landschaften als Weltkulturerbe, weil hier auf einzigartige Weise Baukunst, Astronomie und rituelle Bedeutung zusammenkommen.

Wer vom Besucherzentrum über den leicht ansteigenden Weg auf das Monument zugeht, spürt schnell, warum der Ort seit Jahrhunderten Mythen nährt. Die aufgerichteten Sarsen-Steine und waagerecht aufgelegten Decksteine bilden eine Ellipse von beeindruckender Wucht, selbst an grauen, windigen Tagen. Das britische Denkmalamt English Heritage, das Stonehenge verwaltet, betont in seinen Besucherinformationen, dass der Steinkreis nicht nur ein einzelnes Bauwerk ist, sondern Teil einer weiten Kulturlandschaft mit Grabhügeln, Prozessionswegen und weiteren Heiligtümern.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist Stonehenge leicht in eine Rundreise durch Südengland einzubinden – etwa in Kombination mit London, Bath oder der Jurassic Coast. Gleichzeitig verlangt der Ort eine andere Aufmerksamkeit als eine klassische Städtereise: Hier geht es weniger um einzelne Kunstwerke als um die Erfahrung einer Landschaft, in der Menschen schon vor mehr als 4.000 Jahren mit Blick zu Sonne und Sternen gebaut haben.

Geschichte und Bedeutung von Stonehenge

Archäologinnen und Archäologen datieren die Nutzung von Stonehenge grob in die Zeit zwischen etwa 3.000 und 1.600 v. Chr. Die UNESCO und das britische Archäologie-Museum in Salisbury beschreiben mehrere Bauphasen, die sich über viele Jahrhunderte ziehen. Zunächst entstand ein Erdwall mit Graben, später setzte man kleinere Blausteine ein, schließlich kamen die mächtigen Sarsen-Steine hinzu, die heute das charakteristische Erscheinungsbild prägen.

Nach Angaben von English Heritage und der britischen Denkmalbehörde Historic England wurden die größten Sarsen-Steine aus einer Region nördlich von Stonehenge herantransportiert. Untersuchungen an Gesteinsproben deuten darauf hin, dass das Material aus Gebieten der Marlborough Downs stammen könnte, die rund 20 bis 30 km entfernt liegen. Die kleineren Blausteine scheinen laut Studien, über die unter anderem die BBC und Fachjournale berichteten, aus den Preseli Hills in Wales zu stammen – also aus einer Entfernung von deutlich über 200 km. Wie die Erbauer die Steinblöcke über diese Strecke bewegt haben, ist nicht eindeutig geklärt; Forscher diskutieren Transport per Schlitten und Rollen, mit Holzschlitten über nasse Wege oder auf Flößen entlang von Flüssen.

Wofür Stonehenge genutzt wurde, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Archäologische Grabungen haben Spuren von Gräbern, verbrannten Knochen und rituellen Ablagerungen gefunden. Die UNESCO fasst die Forschung so zusammen, dass Stonehenge vermutlich eine Kombination aus Kultstätte, astronomischer Markierung und sozialem Versammlungsort gewesen ist. Die genaue religiöse Bedeutung bleibt unklar, weil schriftliche Quellen aus dieser Zeit fehlen.

Besonders auffällig ist die Ausrichtung bestimmter Steinachsen auf astronomische Ereignisse. Die BBC und die Deutsche Welle verweisen in ihren Dossiers darauf, dass die Hauptachse des Steinkreises zur Sommersonnenwende auf den Sonnenaufgang und zur Wintersonnenwende auf den Sonnenuntergang zeigt. Noch heute zieht es zur Sommersonnenwende Tausende Menschen nach Stonehenge, um den Sonnenaufgang hinter dem sogenannten Heel Stone zu beobachten – ein einzeln stehender Stein, der in der Verlängerung der Achse liegt. English Heritage weist allerdings darauf hin, dass der reguläre Besucherverkehr an solchen Tagen speziellen Regelungen folgt.

Im Mittelalter rankten sich um Stonehenge zahlreiche Legenden. Chronisten führten den Bau etwa auf Merlin aus der Artus-Sage zurück oder schrieben ihn Riesen zu. Erst ab dem 18. und 19. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Erforschung. Deutsche Medien wie GEO und National Geographic Deutschland berichten, dass die frühe Archäologie Stonehenge häufig als Druidenheiligtum deutete. Heute gilt diese Vorstellung als überholt: Zwar nutzen moderne Druiden-Gruppen den Ort symbolisch, die Anlage ist aber deutlich älter als die historisch belegten keltischen Druiden.

In der Neuzeit wurde Stonehenge zu einem Symbol britischer Geschichte und Identität. Laut der britischen Tourismusorganisation VisitBritain gehört der Steinkreis zu den meistfotografierten Wahrzeichen des Landes. Gleichzeitig spielt Stonehenge in globalen Debatten über Schutz von Kulturerbe und Overtourism eine Rolle, da hier der Wunsch nach Authentizität mit dem Schutz fragiler archäologischer Strukturen in Einklang gebracht werden muss.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die heutige Form von Stonehenge zeigt mehrere konzentrische Kreise und Ellipsen, die sich gegenseitig überlagern. Die äußerste sichtbare Struktur ist ein Kreis aus mächtigen Sarsen-Steinen, von denen einige noch durch waagerecht aufgelegte Decksteine verbunden sind. Die UNESCO und English Heritage beschreiben diese Konstruktion als ein bemerkenswertes Beispiel prähistorischer Ingenieurskunst, weil die Decksteine mit sogenannten Zapfenverbindungen auf den Tragsteinen verankert wurden – eine Technik, die an Holzbau erinnert, hier aber in der Steinarchitektur eingesetzt ist.

Innerhalb dieses äußeren Kreises befindet sich eine hufeisenförmige Anordnung weiterer Sarsen-Steine, die deutlich höher sein können als ein durchschnittliches Wohnhaus. Dazwischen lagen und stehen kleinere Blausteine, deren Muster sich im Laufe der Bauphasen verändert hat. Dass die Blausteine aus einer so weit entfernten Region stammen, wird von Archäologen oft als Hinweis auf großräumige Netzwerke und eine besondere symbolische Bedeutung gewertet.

Das gesamte Monument ist in einen größeren Erdwall eingebettet, der heute nur noch flach sichtbar ist. Rund um Stonehenge liegen zahlreiche Grabhügel (Barrows) und weitere prähistorische Stätten. Wichtig für das Verständnis ist, dass Stonehenge nicht isoliert in der Landschaft stand, sondern Teil eines Netzwerks von Wegen und Kultorten war. So verläuft beispielsweise der sogenannte Avenue – ein Prozessionsweg – vom Fluss Avon zum Steinkreis. Der britische National Trust, der weite Teile der umgebenden Landschaft verwaltet, hebt diese Zusammenhänge in seinen Informationen hervor.

Architekturhistorisch ist Stonehenge bemerkenswert, weil sich hier bereits in der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit eine klare Formensprache mit Horizontallinien, Toren und Achsen zeigt. Anders als spätere Bauwerke – etwa gotische Kathedralen wie der Kölner Dom – besteht Stonehenge jedoch aus unbehauenen oder nur grob bearbeiteten Steinen. Die Kunst liegt weniger in feinen Details als in der bewussten Setzung von Masse, Proportion und Richtung. Wer als Besucher im inneren Bereich steht (heute meist nur bei speziellen Führungen möglich), erlebt die Anlage fast wie eine abstrakte Skulptur, deren Durchblicke den Blick zu Himmel und Landschaft lenken.

Aus kulturgeschichtlicher Sicht ist Stonehenge zu einem Motiv geworden, das in Malerei, Fotografie und Popkultur immer wieder aufgegriffen wird. Von romantischen Landschaftsgemälden des 18. Jahrhunderts bis zu modernen Fantasy-Filmen taucht der Steinkreis als Symbol für Mysterium, Naturverbundenheit und uralte Weisheit auf. Die BBC weist darauf hin, dass Stonehenge durch solche Darstellungen inzwischen fast ikonischer ist als manch jüngeres Bauwerk – ähnlich wie das Brandenburger Tor oder das Schloss Neuschwanstein für das Bild von Deutschland stehen.

Stonehenge besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise (inkl. Flug/Bahn/Auto-Optionen ab Deutschland, soweit sinnvoll)

Stonehenge liegt in der Nähe der Kleinstadt Amesbury in der Grafschaft Wiltshire, etwa 140 km südwestlich von London. Für Reisende aus Deutschland bietet sich meist die Anreise über London an. Große deutsche Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) sind regelmäßig mit London-Heathrow (LHR), London-Gatwick (LGW) oder London-Stansted (STN) verbunden. Die reine Flugzeit liegt je nach Verbindung grob zwischen 1 Stunde 30 Minuten und 2 Stunden.

Von London aus fahren Züge ab London Waterloo nach Salisbury; je nach Verbindung dauert die Fahrt etwa 1 Stunde 30 Minuten. Von Salisbury aus verkehren spezielle Touristenbusse und Linienbusse in Richtung Stonehenge. Die offizielle Webseite von Stonehenge, betrieben von English Heritage, und die britische Bahnberatung National Rail empfehlen, Tickets und Fahrzeiten vorab zu prüfen, da Fahrpläne variieren können.

Wer mit dem Auto unterwegs ist – etwa im Rahmen einer Südengland-Rundreise – fährt von London kommend über die Autobahn M3 und dann weiter auf der A303 in Richtung Exeter. Direkt an der A303 ist Stonehenge ausgeschildert. Wie VisitBritain und der ADAC hervorheben, gilt in Großbritannien Linksverkehr, und es können regionale Mautbestimmungen oder City-Charges gelten, insbesondere in Innenstädten. Die Zufahrt zu Stonehenge erfolgt über das Besucherzentrum; von dort bringen Shuttlebusse die Gäste näher an den Steinkreis.

  • Öffnungszeiten (mit Hinweis: „Öffnungszeiten können variieren — direkt bei Stonehenge prüfen.")

Stonehenge ist ganzjährig zugänglich, allerdings mit saisonal unterschiedlichen Öffnungszeiten. English Heritage veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Zeiten; in der Regel öffnen Monument und Besucherzentrum am Vormittag und schließen am späten Nachmittag oder frühen Abend, wobei die genauen Uhrzeiten von Jahreszeit und Wochenendbetrieb abhängen. Deutsche Medien wie die Deutsche Welle und seriöse Reiseführer betonen, dass die Öffnungszeiten kurzfristig angepasst werden können – etwa bei besonderen Veranstaltungen oder ungünstigen Wetterbedingungen.

Es empfiehlt sich daher, vor dem Besuch direkt auf der offiziellen Webseite von Stonehenge die tagesaktuellen Öffnungszeiten zu prüfen. Auch für Feiertage in Großbritannien – etwa Christmas Day – gelten besondere Regelungen, an denen die Anlage geschlossen sein kann.

  • Eintritt (zeitlos formuliert)

Für den Besuch von Stonehenge wird ein Eintrittspreis erhoben, der den Zugang zum Besucherzentrum, zur Ausstellung, zum Shuttlebus und zum Gelände rund um den Steinkreis umfasst. English Heritage weist darauf hin, dass Eintrittspreise nach Altersgruppen differenziert sind und dass Mitglieder bestimmter britischer Organisationen (z. B. English Heritage, National Trust) Vergünstigungen erhalten können. Für internationale Gäste – darunter Besucher aus Deutschland – gibt es in der Regel Standardtarife für Erwachsene, Kinder und Familien.

Da sich die Preise von Zeit zu Zeit anpassen, sollten Reisende vorab die tagesaktuellen Tarife direkt bei English Heritage einsehen. Die Bezahlung ist vor Ort in Pfund Sterling möglich; häufig werden gängige Kreditkarten akzeptiert. Viele Reisende buchen ihre Tickets im Voraus online, um an stark frequentierten Tagen Wartezeiten zu verkürzen.

  • Beste Reisezeit (Saison, Tageszeit, Andrang)

Grundsätzlich lässt sich Stonehenge das ganze Jahr über besuchen. Nach Angaben von VisitBritain und britischen Tourismusverbänden ist die Hochsaison in den Sommermonaten von Juni bis August, wenn viele internationale Gäste und Schulferien-Reisende unterwegs sind. Zu dieser Zeit kann es insbesondere zur Mittagszeit sehr voll werden, und das Wetter ist zwar häufig milder, aber nicht immer stabil.

Wer es etwas ruhiger mag, plant den Besuch im Frühling (April bis Mai) oder Herbst (September bis Oktober). Dann sind die Temperaturen oft angenehm, und die Lichtstimmung zum Morgen oder späten Nachmittag kann besonders atmosphärisch sein. Im Winter wirken die Steine in frostiger Luft oder nebeligen Landschaften eindrucksvoll, allerdings sind die Tage kurz, und der Wind auf der offenen Ebene kann kühl sein. Eine warme, winddichte Jacke ist daher selbst im Sommer empfehlenswert.

Viele Reiseberichte und Empfehlungen – etwa von National Geographic Deutschland – raten dazu, möglichst früh am Tag oder am späten Nachmittag zu kommen, um den größten Andrang zu meiden. Die offizielle Verwaltung betont, dass der Zugang zum unmittelbaren Inneren des Steinkreises aus Schutzgründen nur bei speziellen, vorab buchbaren Führungen möglich ist; der reguläre Besuch erfolgt auf einem Rundweg in einigem Abstand, von dem aus sich jedoch sehr gute Perspektiven ergeben.

  • Praxis-Tipps: Sprache vor Ort, Zahlung (Karte vs. Bargeld, EC/Girocard, Mobile Payment), Trinkgeld-Gepflogenheiten, Kleiderordnung, Fotografieregeln

Die Verkehrssprache vor Ort ist Englisch. In touristischen Zentren wie London oder Bath trifft man gelegentlich auf deutschsprachiges Personal, an Stonehenge selbst sollte man jedoch nicht damit rechnen. Die wichtigsten Informationen, Audioguides und Broschüren sind meist auf Englisch verfügbar; größere Einrichtungen bieten häufig zusätzliche Sprachen an, darunter Deutsch. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, grundlegende englische Begriffe zu beherrschen, um Hinweisschilder, Sicherheitsanweisungen und Erklärungen leicht zu verstehen.

In Großbritannien wird mit Pfund Sterling (GBP) bezahlt. Laut Informationen der Deutschen Bundesbank und der Deutschen Zentrale für Tourismus sind Kreditkarten wie Visa und Mastercard weit verbreitet, ebenso kontaktlose Zahlungen über Smartphone (Apple Pay, Google Pay). Klassische deutsche Girocards werden im Ausland nicht immer akzeptiert; es empfiehlt sich, eine Debit- oder Kreditkarte mit internationaler Akzeptanz dabeizuhaben. Kleinere Bargeldbeträge können sinnvoll sein, etwa für Parkautomaten außerhalb großer Attraktionen oder für kleinere Ausgaben.

Trinkgeld ist in Großbritannien üblich, insbesondere in Restaurants, Pubs und für Dienstleistungen wie Taxifahrten. In vielen Restaurants wird eine Servicegebühr bereits auf der Rechnung ausgewiesen; falls nicht, gelten etwa 10 % bis 15 % als gängig. An der Kasse von Stonehenge wird kein Trinkgeld erwartet, Spenden zugunsten von Denkmalschutzprojekten sind jedoch möglich.

Eine bestimmte Kleiderordnung gibt es für Stonehenge nicht. Wichtig ist wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, da ein Teil des Besuchs im Freien stattfindet und Wege je nach Witterung rutschig sein können. Regenschutz ist sinnvoll; Sonnenschutz ebenfalls, da es kaum natürlichen Schatten gibt. Fotografieren für den privaten Gebrauch ist in der Regel erlaubt; Stative, Drohnen oder professionelle Foto- und Videoaufnahmen unterliegen jedoch häufig besonderen Regeln, die English Heritage auf seiner Webseite erläutert.

  • Einreisebestimmungen: „Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen."

Das Vereinigte Königreich hat die Europäische Union verlassen; daher gelten für Reisende aus Deutschland inzwischen eigenständige Einreisebestimmungen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass deutsche Staatsbürger vor Reiseantritt die aktuell gültigen Bestimmungen für Passdokumente, Aufenthaltsdauer und eventuelle Visapflichten auf der offiziellen Website des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de) prüfen sollten. Regelungen können sich ändern, etwa bei Aufenthaltsdauer zu touristischen Zwecken, bei Arbeitsaufenthalten oder beim Mitführen bestimmter Waren.

Für die Gesundheitsversorgung empfiehlt sich eine Auslandsreise-Krankenversicherung, da EU-Regelungen im Vereinigten Königreich nur eingeschränkt gelten. Die Zeitverschiebung liegt in der Regel bei minus einer Stunde gegenüber Mitteleuropäischer Zeit (MEZ); während der britischen Sommerzeit (British Summer Time) entspricht die Uhrzeit der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Dies sollte bei Flug- und Zugverbindungen sowie bei gebuchten Einlasszeiten für Stonehenge berücksichtigt werden.

Warum Stonehenge auf jede Amesbury-Reise gehört

Ein Besuch von Stonehenge ist weit mehr als das Abhaken eines berühmten Fotomotivs. Viele Reisende berichten, dass sie von der Atmosphäre auf der weiten Ebene überrascht sind: Die Steine wirken aus der Nähe größer und roher, als es Bilder zeigen, und der Wind trägt Geräusche aus allen Richtungen heran, während sich das Licht unaufhörlich verändert. Selbst bei vielen Besucherinnen und Besuchern gelingt es an einigen Stellen, Momente der Stille zu finden und den Blick einfach über die Landschaft schweifen zu lassen.

Amesbury selbst ist ein kleiner Ort, der sich als Ausgangspunkt für Erkundungen der Region anbietet. In der Nähe liegt Salisbury mit seiner berühmten Kathedrale und einem der ältesten erhaltenen Exemplare der Magna Carta. Kombiniert man Stonehenge mit Salisbury, ergibt sich eine historische Linie von der Ur- und Frühgeschichte bis ins Mittelalter, die gerade für kulturhistorisch Interessierte aus Deutschland faszinierend sein kann. Auch Bath mit seinen römischen Bädern und georgianischen Häusern oder die Südküste Englands mit Küstenwanderwegen sind von hier gut erreichbar.

Stonehenge eignet sich sowohl als Tagesausflug von London aus als auch als Etappe einer mehrtägigen Tour durch Südengland. Familien mit Kindern finden im Besucherzentrum interaktive Ausstellungen, Modelle und Repliken von Steinen zum Anfassen, während audiogestützte Rundgänge viel Hintergrundwissen bieten. Für fotografisch Interessierte eröffnet die Anlage zu unterschiedlichen Tageszeiten immer neue Perspektiven – sei es das Spiel von Schatten zwischen den Steinen oder der Kontrast von Wolkenformationen mit dem massiven Gestein.

Aus Sicht vieler Expertinnen und Experten, auf die sich Medien wie National Geographic Deutschland oder GEO berufen, ist Stonehenge ein Schlüsselort zum Verständnis prähistorischer Gesellschaften in Europa. Wer den Steinkreis besucht, bekommt eine konkrete Vorstellung davon, welche Planungsleistung, Organisation und gemeinsame Arbeit hinter einem solchen Bauwerk stehen. Insofern erzählt Stonehenge nicht nur von einem rätselhaften Kult, sondern auch von Communities, die vor Tausenden von Jahren komplexe Projekte umzusetzen vermochten – lange bevor Mauern, Dome oder Burgen entstanden, die wir heute als „klassische“ historische Architektur wahrnehmen.

Stonehenge in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Stonehenge ist auch in den sozialen Medien ein Dauerbrenner: Reisende teilen Sonnenaufgänge, Nebelstimmungen und Selfies vor den ikonischen Steinen, während Geschichts- und Wissenschaftskanäle die neuesten Forschungsergebnisse anschaulich erklären. Hashtags rund um Stonehenge zeigen eine Mischung aus touristischer Begeisterung, spirituellen Eindrücken und Diskussionen über den Schutz des Welterbes.

Häufige Fragen zu Stonehenge

Wo liegt Stonehenge genau?

Stonehenge liegt in der Nähe der Kleinstadt Amesbury in der Grafschaft Wiltshire im Süden des Vereinigten Königreichs, etwa 140 km südwestlich von London und rund 13 km nördlich der Stadt Salisbury. Der Steinkreis befindet sich auf einer offenen Ebene unweit der Straße A303.

Wie alt ist Stonehenge und wer hat es gebaut?

Archäologische Forschungen datieren die Bauphasen von Stonehenge grob in den Zeitraum zwischen etwa 3.000 und 1.600 v. Chr. Genaue Namen der Erbauer sind nicht bekannt, da es keine schriftlichen Quellen aus dieser Zeit gibt. Man geht davon aus, dass verschiedene Gemeinschaften der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit beteiligt waren, die über Generationen hinweg an dem Monument und der Umgebung gebaut haben.

Kann man direkt zwischen den Steinen von Stonehenge gehen?

Beim regulären Besuch führt ein Rundweg um den Steinkreis, der aus Schutzgründen einen gewissen Abstand zu den Steinen wahrt. English Heritage bietet jedoch gelegentlich spezielle Führungen außerhalb der normalen Öffnungszeiten an, bei denen ausschließend kleine Gruppen näher an die Steine herangehen dürfen. Diese Termine sind begrenzt und müssen im Voraus gebucht werden; Verfügbarkeit und Bedingungen sollten direkt auf der offiziellen Webseite geprüft werden.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch von Stonehenge einplanen?

Für den Besuch von Stonehenge inklusive Ausstellung, Shuttlefahrt zwischen Besucherzentrum und Steinkreis sowie einem Rundgang um die Anlage empfehlen Reiseveranstalter und die offizielle Verwaltung in der Regel etwa zwei bis drei Stunden. Wer zusätzlich die umliegende Landschaft, weitere Hügelgräber oder die Stadt Salisbury erkunden möchte, sollte mehr Zeit oder sogar einen ganzen Tagesausflug einplanen.

Wann ist die beste Reisezeit für Stonehenge aus deutscher Sicht?

Für Besucher aus Deutschland eignen sich besonders Frühling und Herbst, wenn es in Südengland meist milde Temperaturen gibt und die Anlage weniger überlaufen ist als in den Sommerferien. Wer den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang erleben möchte, plant den Besuch für die frühen Morgenstunden oder den späteren Nachmittag. Bei Reisen im Winter sollte man auf kurze Tage und wechselhaftes Wetter eingestellt sein; im Sommer sind Sonnenschutz und genügend Trinkwasser wichtig, da die Ebene wenig Schatten bietet.

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