Sphinx von Gizeh, Ägypten Reise

Sphinx von Gizeh: Abu al-Hawl und das Rätsel der Wüste

17.05.2026 - 20:03:23 | ad-hoc-news.de

Die Sphinx von Gizeh, lokal Abu al-Hawl genannt, fasziniert Reisende in Gizeh, Ägypten, seit Jahrtausenden. Was macht dieses Monument für Besucher aus Deutschland heute so besonders?

Sphinx von Gizeh, Ägypten Reise, Wahrzeichen
Sphinx von Gizeh, Ägypten Reise, Wahrzeichen

Der erste Blick auf die Sphinx von Gizeh ist ein Moment, den viele Reisende nie vergessen: Aus dem hellen Wüstenlicht schält sich die gewaltige Silhouette des Löwenkörpers, gekrönt von einem menschlichen Gesicht – Abu al-Hawl, der „Vater des Schreckens“ (arabisch für etwa „Vater der Ehrfurcht“), scheint die Hochebene von Gizeh seit Jahrtausenden zu bewachen.

Sphinx von Gizeh: Das ikonische Wahrzeichen von Gizeh

Die Sphinx von Gizeh ist eines der bekanntesten Symbole Ägyptens – neben den benachbarten Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos. UNESCO und Ägyptens Antikenbehörde zählen die Sphinx gemeinsam mit dem Pyramidenplateau zum bedeutendsten archäologischen Ensemble des Landes. Für viele Reisende aus Deutschland ist der Besuch ein Kindheitstraum, genährt von Schulbüchern, Dokumentationen und Kinofilmen.

Die Atmosphäre vor Ort überrascht dennoch: Zwischen Touristengruppen, Kamelreitern und dem Lärm der nahegelegenen Großstadt Kairo entfaltet der Koloss eine stille, fast stoische Präsenz. Wer sich für einen Moment vom Stimmengewirr löst, erkennt die feinen Details – die deutlich erkennbare Gliederung der Steinblöcke, die Spuren alter Restaurierungen, die verwitterten Konturen des Gesichts. Die Sphinx wirkt alt, aber nicht tot: Sie ist Teil einer lebendigen Gegenwart, die sich ständig verändert.

Das Denkmal markiert zugleich eine Schnittstelle zwischen Antike und Moderne. Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx gehören seit 1979 zum UNESCO-Welterbe „Memphis und seine Nekropolen – Die Pyramidenfelder von Gizeh bis Dahschur“. Laut UNESCO verkörpern sie die „außergewöhnliche universelle Bedeutung“ der altägyptischen Zivilisation. Damit steht Abu al-Hawl nicht nur für vergangene Größe, sondern auch für die Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren – angesichts von Massentourismus, Umweltbelastungen und Klimawandel.

Geschichte und Bedeutung von Abu al-Hawl

Über das genaue Alter der Sphinx von Gizeh wird in der Forschung seit Jahrzehnten diskutiert. Nach überwiegender archäologischer Auffassung, wie sie unter anderem vom ägyptischen Antikenministerium und von Fachautoren der Deutschen Welle und der Zeitschrift GEO referiert wird, entstand das Monument während der 4. Dynastie des Alten Reiches, also etwa im 26. Jahrhundert v. Chr. Die meisten Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Sphinx in engem Zusammenhang mit der Pyramidenanlage des Pharaos Chephren (auch Khafre) steht, dessen Pyramide direkt hinter Abu al-Hawl aufragt.

Die Figur symbolisiert wahrscheinlich eine Verbindung von königlicher Macht und göttlichem Schutz. Im Alten Ägypten galt der Löwenkörper als Sinnbild der Stärke, während der menschliche Kopf den Pharao repräsentierte. In zeitgenössischen Inschriften wird die Sphinx später mit der Sonne und dem Gott Re assoziiert. Die Kombination verlieh dem Monument eine doppelte Funktion: Wächter des Pyramidenplateaus und Manifestation königlicher Legitimation.

Historisch gesichert ist, dass die Sphinx zahlreiche Phasen von Verschüttung und Wiederentdeckung erlebte. Bereits in der Spätzeit und in der griechisch-römischen Epoche mussten gewaltige Sandmassen entfernt werden, um die Figur freizulegen. Eine Inschrift zwischen den Pfoten – der sogenannte Traumstele des Pharaos Thutmosis IV. – berichtet, wie der Prinz im Schatten der halb verschütteten Sphinx eingeschlafen sei und im Traum den Auftrag erhalten habe, das Monument wieder auszugraben. Im Gegenzug habe ihm die Sphinx die Königswürde verheißen.

Die Bedeutung von Abu al-Hawl reichte weit über die Antike hinaus. In der arabisch-islamischen Tradition wurde die Sphinx mit Sagen und Legenden umwoben, in denen sie als mächtiges, etwas unheimliches Wesen beschrieben wird. Der Name „Abu al-Hawl“ – wörtlich „Vater des Schreckens“ oder „Vater der Ehrfurcht“ – verweist auf diese ambivalente Mischung aus Faszination und Furcht. Europäische Reisende des 18. und 19. Jahrhunderts, darunter französische und deutsche Gelehrte, machten die Sphinx zu einem zentralen Motiv der Ägyptenbegeisterung, die bis heute anhält.

Auch in der modernen Popkultur bleibt die Sphinx präsent: Sie taucht in Romanen, Filmen, Computerspielen und Social-Media-Feeds auf. Das macht sie für ein deutsches Publikum gleichzeitig vertraut und mysteriös. Laut National Geographic Deutschland gehört Gizeh zu den am häufigsten fotografierten Welterbestätten der Welt – und fast jedes Bild der Pyramiden enthält im Hintergrund die Sphinx.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Sphinx von Gizeh ein Unikum: Sie wurde aus einem einzigen natürlichen Kalksteinfelsen herausgeschlagen, der zur Hochebene von Gizeh gehört. Mehrere Fachpublikationen, darunter Beiträge des Ägyptischen Antikenministeriums und des British Museum, betonen diesen Punkt: Anders als die Pyramiden, die aus Millionen einzelner Steinblöcke errichtet wurden, ist die Sphinx ein monolithisches Relief, das vor Ort aus dem gewachsenen Fels modelliert wurde.

Die bis heute sichtbaren Maße schwanken je nach Messmethode leicht, werden von seriösen Quellen aber ungefähr übereinstimmend angegeben: Die Sphinx ist knapp 20 m hoch und rund 73 m lang. Damit ist sie aus deutscher Perspektive etwa so lang wie ein ICE-Zug mit wenigen Wagen und so hoch wie ein mittleres sechs- bis siebenstöckiges Wohnhaus. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper eher klein, was in der Forschung immer wieder Anlass zu Diskussionen gab – einige Expertinnen und Experten vermuten Nachbearbeitungen oder Veränderungen im Laufe der Jahrtausende.

Besonders ins Auge fällt die fehlende Nase. Bereits frühe europäische Reisende trafen die Sphinx in diesem Zustand an. Die Legende, der französische Feldherr Napoleon habe sie von seinen Soldaten abschießen lassen, lässt sich durch zeitgenössische Darstellungen widerlegen: Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert zeigen die Sphinx bereits ohne Nase. Wahrscheinlicher ist nach Einschätzung von Kunsthistorikern, etwa den Forschern des Ägyptischen Museums in Kairo, dass die Nase schon im Mittelalter oder früher durch gezielte Zerstörung – möglicherweise aus religiösem Iconoclasmus – abgeschlagen wurde.

Spuren alter Farbigkeit lassen erahnen, dass Abu al-Hawl in der Antike farbig gefasst war. Archäologische Untersuchungen, die unter anderem von ägyptischen und französischen Teams durchgeführt wurden, fanden Pigmentreste, die auf rote und gelbe Farbtöne hindeuten. Damit wäre die heutige sandfarbene Oberfläche nur ein Schatten des ursprünglichen, farbenprächtigen Erscheinungsbildes. Ähnlich wie bei griechischen Tempeln oder römischen Statuen korrigiert dieser Befund das verbreitete Bild einer „weiß“ gedachten Antike.

Die Umgebung der Sphinx ist selbst ein komplexer architektonischer Raum. Direkt vor dem Monument befindet sich ein tiefer Einschnitt in die Felsplatte, der sogenannte Sphinxgraben. Dieser war in der Antike vermutlich Teil eines kultischen Areals. Im Osten und Westen schließen sich Tempelanlagen an, die im Zusammenhang mit der Sonnenverehrung stehen. Kunsthistoriker interpretieren diese Bauten als frühe Ausprägung eines axialen Prozessionswegs, der von der Niltalebene zur königlichen Pyramidenanlage führte.

Mehrere Restaurierungskampagnen haben das Erscheinungsbild der Sphinx in der Neuzeit geprägt. Seit dem 20. Jahrhundert koordiniert die ägyptische Antikenverwaltung in Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen – etwa der UNESCO und dem Deutschen Archäologischen Institut – Sicherungsarbeiten, um die Erosion durch Wind, Luftverschmutzung und Grundwasser zu verlangsamen. Dabei wurden unter anderem Steine ergänzt, Fugen stabilisiert und moderne Messverfahren wie 3D-Scanning eingesetzt, um Risse und Strukturprobleme zu dokumentieren.

Architektonisch interessant ist auch die Lage der Sphinx am Übergang zwischen Wüste und fruchtbarem Nilgebiet. Aus Richtung Kairo kommend wirkt das Monument wie ein Tor zur Wüste. Zugleich sahen altägyptische Priester in der Sphinx eine Schwelle zur Welt der Toten und der Götter. Dieser Schwellencharakter macht das Motiv für heutige Besucher so eindrücklich: Wer dort steht, spürt tatsächlich, dass er an einer Grenze zwischen zwei Welten steht – zwischen dem geschäftigen Ägypten der Gegenwart und dem stillen Reich der Pharaonen.

Sphinx von Gizeh besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Die Sphinx von Gizeh steht auf dem Gizeh-Plateau am westlichen Nilufer, etwa 15 km südwestlich des Zentrums von Kairo. Für Reisende aus Deutschland ist der internationale Flughafen Kairo (CAI) der wichtigste Einstiegspunkt. Von Frankfurt am Main, München oder Berlin gibt es regelmäßig Nonstop-Flüge nach Kairo; die Flugzeit liegt in der Regel bei etwas über 4 Stunden, je nach Verbindung. Von anderen deutschen Flughäfen führen häufig Verbindungen über Drehkreuze wie Istanbul, Wien oder Zürich nach Ägypten.

Vom Flughafen gelangen Besucher mit Taxi, vorab gebuchtem Transfer oder Fahrdiensten in Richtung Gizeh. Die Fahrzeit hängt stark vom Verkehr ab, der in Kairo zu Stoßzeiten sehr dicht sein kann. Für Reisende aus der DACH-Region ist es ratsam, den Besuch der Sphinx entweder im Rahmen einer geführten Tour oder mit einem lokalen Fahrer zu planen, der sich im dichten Straßenverkehr der Metropole auskennt. Öffentliche Busse und die U-Bahn von Kairo bringen einen in die Nähe des Plateaus, allerdings erfordert die Nutzung etwas Ortskenntnis und Zeit.

  • Öffnungszeiten und Tickets

Die Sphinx ist Teil des Gizeh-Plateaus, für das ein gemeinsames Eintrittsticket erforderlich ist. Die genauen Öffnungszeiten und Ticketpreise können sich ändern, etwa durch Anpassungen der ägyptischen Antikenverwaltung oder saisonale Regelungen. Offizielle Stellen wie das Egyptian Ministry of Tourism and Antiquities weisen darauf hin, dass sich Besucher vor der Reise über die aktuell gültigen Zeiten und Preise informieren sollten – am besten auf den offiziellen Webseiten oder bei verlässlichen Reiseanbietern.

In den vergangenen Jahren öffnete das Gelände meist am Morgen und schloss in den frühen Abendstunden. Zusätzlich gab und gibt es zeitweise Licht- und Tonshows am Abend, bei denen die Sphinx und die Pyramiden eindrucksvoll illuminiert werden. Diese Angebote sind oft separat zu bezahlen und können je nach Saison variieren. Angesichts möglicher kurzfristiger Änderungen empfiehlt sich ein Blick in aktuelle Informationen unmittelbar vor dem Besuch.

  • Eintrittspreise

Die Eintrittspreise für das Gizeh-Plateau lagen zuletzt, laut Angaben seriöser Reiseführer und Tourismusinformationen, im Bereich von einem zweistelligen Eurobetrag. Da die Preise in ägyptischen Pfund festgelegt werden und sich je nach Wechselkurs und Anpassungen ändern können, ist eine konkrete Summe ohne zeitnahe Überprüfung nicht belastbar. Als grobe Orientierung kann man mit Kosten im Bereich eines typischen großen Museumsbesuchs in Deutschland rechnen. Die Bezahlung vor Ort erfolgt in der Regel in ägyptischen Pfund; Kreditkarten werden an zentralen Kassen zunehmend akzeptiert, doch ist Bargeld empfehlenswert.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit

Für Besucher aus Deutschland ist das Klima ein entscheidender Faktor. In den Sommermonaten können die Temperaturen im Raum Kairo leicht über 35 °C steigen, während die Sonne auf dem offenen Plateau unbarmherzig brennt. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter und Medien wie das ADAC Reisemagazin empfehlen daher die Monate von Herbst bis Frühjahr als angenehmere Reisezeit, insbesondere Oktober bis April. In dieser Phase sind die Temperaturen meist milder, vor allem vormittags.

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: Wer die Sphinx in vergleichsweise ruhiger Atmosphäre erleben möchte, sollte möglichst früh am Morgen oder später am Nachmittag kommen. In den Mittagsstunden ist es an Wochenenden und in der Hochsaison am vollsten. Früh am Tag ist das Licht zudem weicher, was Fotos zugutekommt. Staub und Dunst können allerdings je nach Windrichtung die Sicht trüben – ein natürlicher Teil der Wüstenlandschaft.

  • Sprache, Kultur und Verhalten

In Kairo und Gizeh wird Arabisch gesprochen. Englisch ist in der Tourismusbranche weit verbreitet; viele Guides, Mitarbeitende an Hotelrezeptionen und an den Kassen des Gizeh-Plateaus sprechen gut verständliches Englisch. Deutsch sprechende Reiseführer sind ebenfalls verfügbar, werden aber oft im Rahmen organisierter Touren angeboten und sollten im Voraus gebucht werden.

Beim Besuch von Abu al-Hawl gilt es, einige kulturelle Gepflogenheiten zu respektieren. Obwohl das Plateau kein sakraler Ort im engeren, noch gelebten religiösen Sinn ist, handelt es sich um eine bedeutende historische Stätte. Das Besteigen der Sphinx oder das Berühren sensibler Bereiche ist strikt verboten und wird von der Antikenpolizei überwacht. Beschmierungen oder das Mitnehmen von Steinen gelten als schwere Delikte. Respektvolle Kleidung – Schultern bedeckt, keine extrem kurzen Hosen – ist zwar nicht vorgeschrieben, wird aber allgemein geschätzt und erleichtert auch den anschließenden Besuch von Moscheen oder Innenstädten.

  • Zahlung, Trinkgeld und Sicherheit

In Ägypten ist Bargeld nach wie vor wichtig. In Kairo sind Kreditkarten in vielen Hotels, Restaurants und größeren Geschäften verbreitet, auf dem Gizeh-Plateau und bei kleineren Anbietern ist Bargeld die sichere Option. Euro werden manchmal informell akzeptiert, die Landeswährung ist jedoch das ägyptische Pfund. Karten deutscher Banken funktionieren in der Regel an Geldautomaten großer Banken, dennoch sollte die Hausbank vor der Reise über den Aufenthalt informiert werden.

Trinkgeld (Bakschisch) ist in Ägypten fester Bestandteil des Alltags. Für kleine Dienstleistungen – etwa Foto-Hilfe, kurze Kamelritte, Toilettennutzung – werden oft kleine Beträge erwartet. Es empfiehlt sich, dies als kulturelle Praxis einzuordnen, sich aber nicht zu unbedachten Ausgaben drängen zu lassen. Klare, höfliche Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Für Reisende aus der DACH-Region ist es sinnvoll, vorab übliche Beträge zu recherchieren oder sich an seriösen Reiseleitern zu orientieren.

Die Sicherheitslage in Ägypten kann sich ändern. Das Auswärtige Amt in Berlin veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Reise- und Sicherheitshinweise. Deutsche Staatsbürger sollten vor der Buchung und kurz vor der Abreise die Informationen unter auswaertiges-amt.de prüfen. Gleiches gilt für österreichische und schweizerische Reisende bei ihren jeweiligen Außenministerien. Eine Auslandskrankenversicherung ist bei Reisen außerhalb der EU dringend zu empfehlen.

  • Zeitzone und praktische Hinweise

Kairo liegt in einer Zeitzone, die meist eine Stunde vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) liegt; je nach Regelung der Sommerzeit können zeitweise keine oder zwei Stunden Unterschied bestehen. Da Ägypten in den vergangenen Jahren seine Regelungen gelegentlich angepasst hat, ist ein aktueller Blick auf die Zeitverschiebung vor Abflug ratsam.

Für den Besuch der Sphinx sollten Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und ausreichend Trinkwasser zur Grundausrüstung gehören. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, da die Wege uneben und staubig sein können. Wer die Atmosphäre intensiv genießen will, sollte auch Pausen im Schatten einplanen – es gibt einige ausgewiesene Bereiche und Besucherzentren.

Fotografieren ist auf dem Gizeh-Plateau grundsätzlich erlaubt, für professionelle Ausrüstung wie große Stative oder Filmaufnahmen können jedoch zusätzliche Genehmigungen und Gebühren erforderlich sein. Die Regeln werden von der Antikenverwaltung festgelegt und sollten respektiert werden, um Probleme mit der Aufsicht zu vermeiden.

Für die Einreise nach Ägypten waren in der Vergangenheit für deutsche Staatsbürger in der Regel ein Reisepass und ein Visum erforderlich, wobei das Visum oftmals als E-Visum oder bei Ankunft erhältlich war. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, etwa in Bezug auf Reisedokumente oder Gesundheitsnachweise, sollten Reisende unbedingt die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter auswaertiges-amt.de konsultieren.

Warum Abu al-Hawl auf jede Gizeh-Reise gehört

Reisende, die zum ersten Mal vor der Sphinx von Gizeh stehen, erleben oft einen Moment der Diskrepanz: Das Monument wirkt kleiner, als es die Bilder vermuten ließen – und zugleich eindrucksvoller, weil es in einer konkreten, lebendigen Umgebung steht. Der Blick zur dahinter emporragenden Chephren-Pyramide, der Kontrast zur Skyline Kairos, das Stimmengewirr auf Arabisch, Englisch und vielen anderen Sprachen: All das verschmilzt zu einem einmaligen Erlebnis.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland bietet Abu al-Hawl mehrere Ebenen der Faszination. Zum einen ist da die historische Dimension: Man steht vor einem Bauwerk, das Jahrtausende vor dem Kölner Dom, dem Brandenburger Tor oder den Schlössern des Barock errichtet wurde. Die Kontinuität dieses Steinkörpers durch politische Umbrüche, Naturereignisse und kulturelle Wandlungen hinweg wirkt wie eine Zeitbrücke in eine Welt, die sonst nur durch Museen und Bücher zugänglich ist.

Zum anderen ist die Sphinx ein emotionales Symbol. Sie steht für Rätsel, Geheimnisse und die Suche nach Antworten. Ob es um die genaue Datierung, die ursprüngliche Bedeutung oder die Methoden ihrer Errichtung geht – die Forschung ist immer noch nicht am Ende. Medien wie die BBC oder renommierte Fachmagazine berichten regelmäßig über neue Untersuchungen, etwa zu Erosionsmustern oder verborgenen Hohlräumen im Fels. Für neugierige Reisende, die sich gerne in Hintergründe einlesen, bleibt die Sphinx daher ein offenes Kapitel der Archäologie.

Ein weiterer Aspekt ist die Verknüpfung mit weiteren Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe. Wer Abu al-Hawl besucht, hat nur wenige Gehminuten zu den großen Pyramiden von Gizeh und ihren Nebenpyramiden. Viele deutschsprachige Reisende kombinieren den Besuch mit einem Rundgang durch das Sonnenboot-Museum (sofern geöffnet) oder mit einem Abstecher zum neuen Grand Egyptian Museum, dessen schrittweise Öffnung seit Jahren international verfolgt wird. Dort sind zahlreiche Funde aus Gizeh ausgestellt, die den Kontext der Sphinx greifbar machen.

Auch fotografisch ist die Sphinx ein Höhepunkt. Klassiker sind die Perspektive mit der Chephren-Pyramide im Hintergrund, Silhouettenaufnahmen im Gegenlicht der untergehenden Sonne oder Detailstudien des Gesichts aus unterschiedlichen Winkeln. In sozialen Medien sind humorvolle Motive wie scheinbare Küsse oder spielerische Interaktionen mit dem Monument verbreitet – ein Beleg dafür, wie sehr sich Abu al-Hawl in die Bilderwelt der Gegenwart eingeschrieben hat.

Für kulturinteressierte Reisende aus der DACH-Region lohnt es sich, den Besuch mit einer Führung zu verbinden. Seriöse deutschsprachige Guides können nicht nur historische Fakten vermitteln, sondern auch Einblicke in den Alltag in Kairo, in religiöse Praktiken oder in aktuelle gesellschaftliche Debatten geben. So wird der Ausflug zur Sphinx zugleich zu einer Begegnung mit dem heutigen Ägypten, das weit mehr ist als nur Kulisse für antike Ruinen.

Sphinx von Gizeh in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Sphinx von Gizeh allgegenwärtig: Reisende aus aller Welt teilen ihre Eindrücke, kurze Clips und Fotostrecken. Gerade für Leserinnen und Leser aus Deutschland kann ein Blick auf diese Inhalte helfen, ein Gefühl für Atmosphäre, Lichtstimmungen und Besucherandrang zu bekommen und sich auf den eigenen Aufenthalt einzustimmen.

Häufige Fragen zu Sphinx von Gizeh

Wo liegt die Sphinx von Gizeh genau?

Die Sphinx von Gizeh befindet sich auf dem Gizeh-Plateau am westlichen Nilufer, rund 15 km südwestlich des Zentrums von Kairo in Ägypten. Sie steht unmittelbar vor der Pyramide des Pharaos Chephren und ist Teil des UNESCO-Welterbes „Memphis und seine Nekropolen“.

Wie alt ist Abu al-Hawl nach heutigem Forschungsstand?

Die meisten Archäologen datieren die Sphinx in die Zeit der 4. Dynastie des Alten Ägypten, also etwa in das 26. Jahrhundert v. Chr. Diese Einordnung basiert auf der Nähe zur Chephren-Pyramide, architektonischen Parallelen und Untersuchungen an den umgebenden Tempelanlagen.

Wie kann man die Sphinx von Gizeh aus Deutschland am besten erreichen?

Von Deutschland aus führt der einfachste Weg über einen Flug nach Kairo (CAI), oftmals direkt von Frankfurt, München oder Berlin. Vom Flughafen aus geht es mit Taxi, Transfer oder organisiertem Ausflug nach Gizeh. Vor der Reise sollten aktuelle Einreisebestimmungen über das Auswärtige Amt geprüft werden.

Was ist beim Besuch der Sphinx zu beachten?

Wichtig sind Sonnenschutz, ausreichend Wasser und festes Schuhwerk. Das Besteigen oder Berühren des Monuments ist verboten, fotografieren ist in der Regel erlaubt. Respektvolle Kleidung und ein angemessener Umgang mit Bakschisch tragen zu einem entspannten Besuch bei.

Wann ist die beste Reisezeit für Gizeh und die Sphinx?

Als angenehmste Reisezeit gelten generell die Monate von Herbst bis Frühjahr, insbesondere Oktober bis April, wenn die Temperaturen milder sind. Für weniger Andrang und schönes Licht bieten sich frühe Morgenstunden oder der späte Nachmittag an.

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