SpaceX Aktie: Sateliot bucht Draconis-Mission
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 21:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der spanische Satellitenbetreiber Sateliot setzt für den Ausbau seiner Flotte auf die Startdienste von SpaceX. Fünf Satelliten für die sogenannte Draconis-Mission sollen am 1. Oktober an Bord einer Trägerrakete von Kalifornien aus in den Weltraum abheben. Das Vorhaben dient der Erweiterung des Netzwerks für das Internet der Dinge. Finanzielle Rahmenbedingungen der geschlossenen Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt.
Hohe Taktung bei Trägerstarts
Für SpaceX reiht sich der bevorstehende Transport in ein dicht gefülltes Startprogramm ein. Neben kommerziellen Unternehmen nutzen auch staatliche Institutionen die Raketen des Anbieters.
Medienberichten zufolge beförderte SpaceX am Samstag die als geheim eingestufte Mission USSF-385 für die U.S. Space Force von der Vandenberg Space Force Base ins All. Die erste Stufe der Falcon 9 absolvierte dabei ihren zehnten Start und setzte planmäßig auf einem Drohnenschiff auf, während Angaben zur Fracht unter Verschluss blieben.
Das operative Geschäft profitiert von der verlässlichen Auslastung der Trägersysteme. Während Drittanbieter wie Sateliot Frachtplätze für eigene Konstellationen buchen, stößt der Vorstoß von SpaceX in angrenzende Segmente auch auf Gegenwind.
John Stankey, Chef des US-Konzerns AT&T, bezeichnete Überlegungen von SpaceX, über Starlink-Bodenstationen direkt mit Mobilfunkanbietern zu konkurrieren, als wirtschaftlich und technisch nicht tragfähig. Er verwies dabei auf finanzielle, technische und regulatorische Hürden.
Testflüge und Kursentwicklung
Parallel zum regulären Flugbetrieb treibt SpaceX die Erprobung seines schwereren Transportsystems voran. Am Montag erreichte das Raumschiff Starship erstmals den Erdorbit und setzte 26 Starlink V3-Satelliten aus.
Wegen eines Triebwerksproblems während des Aufstiegs beendete das Unternehmen die Mission vorzeitig nach rund drei Stunden. Bei der Wasserung nördlich von Hawaii kippte das Raumfahrzeug um und zerbrach.
An den Finanzmärkten verbuchte die Aktie Zuwächse. Im heutigen Handel legt der Kurs um 1,5 Prozent auf 133,74 Euro zu. Damit bewegt sich das Papier oberhalb seines 50-Tage-Durchschnitts von 119,82 Euro.
Zusätzliche Impulse kamen zuletzt von Analystenseite: John Blackledge vom Analysehaus TD Cowen hob das Vermieten von Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz als potenziellen Erlöstreiber hervor.
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