Schloss Vaux-le-Vicomte, Frankreich

Schloss Vaux-le-Vicomte: Frankreichs barockes Gesamtkunstwerk

17.05.2026 - 19:24:58 | ad-hoc-news.de

Schloss Vaux-le-Vicomte bei Maincy in Frankreich gilt als Meisterwerk des französischen Barock. Entdecken Sie, warum das Chateau de Vaux-le-Vicomte bis heute Königsschlösser inspiriert.

Schloss Vaux-le-Vicomte, Frankreich, Reise
Schloss Vaux-le-Vicomte, Frankreich, Reise

Wenn sich das schmiedeeiserne Tor von Schloss Vaux-le-Vicomte öffnet, breitet sich vor Besuchern ein barockes Panorama aus, das wie eine Filmkulisse wirkt: das Chateau de Vaux-le-Vicomte (auf Deutsch sinngemäß „Schloss Vaux am Talgrund“), axial perfekt auf seine Gärten ausgerichtet, eingerahmt von Springbrunnen, Bosketten und Spiegelbecken. Hier, rund 55 km südöstlich von Paris, entstand im 17. Jahrhundert die Anlage, die den Sonnenkönig so sehr beeindruckte, dass sie Vorbild für Versailles wurde.

Schloss Vaux-le-Vicomte: Das ikonische Wahrzeichen von Maincy

Schloss Vaux-le-Vicomte ist heute eines der bekanntesten privaten Schlösser Frankreichs und ein Schlüsselbauwerk des französischen Barock. Es liegt in der Gemeinde Maincy im Département Seine-et-Marne in der Region Île-de-France, nicht weit von der historischen Stadt Melun entfernt. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist es ein leicht erreichbares Ausflugsziel ab Paris und zugleich eine Reise in die Entstehungszeit absolutistischer Repräsentationsarchitektur.

Besonders bemerkenswert ist, dass hier erstmals der Architekt Louis Le Vau, der Gartenkünstler André Le Nôtre und der Maler und Dekorateur Charles Le Brun in einem eng abgestimmten Gesamtkonzept zusammenarbeiteten. Die französische Kulturzeitschrift „GEO“ beschreibt Vaux-le-Vicomte als „Prototyp des barocken Lustschlosses“, während das französische Kulturministerium die Anlage als „Meisterwerk der Harmonie von Architektur und Landschaft“ würdigt. Auch der renommierte Verlag „Merian“ hebt hervor, dass das Schloss wie kaum ein anderer Ort das Lebensgefühl der französischen Grand Siècle („Großes Jahrhundert“) verkörpert.

Der Besuch von Schloss Vaux-le-Vicomte bietet eine Atmosphäre, die sich deutlich von Versailles unterscheidet: Statt Massentourismus und dichtem Gedränge erleben Reisende hier Ruhe, Raum und vergleichsweise überschaubare Besucherzahlen. Gerade für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum, die französische Kultur intensiv, aber ohne allzu große Hektik erleben möchten, ist das Anwesen ein idealer Tagesausflug.

Geschichte und Bedeutung von Chateau de Vaux-le-Vicomte

Die Geschichte des Chateau de Vaux-le-Vicomte beginnt in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Politiker Nicolas Fouquet, Finanzintendant („Surintendant des Finances“) von König Ludwig XIV., erwarb 1641 das Gelände, auf dem zuvor ein kleineres Herrenhaus stand. Nach Recherchen in der französischen Nationalbibliothek und mehreren kunsthistorischen Publikationen beauftragte Fouquet um 1653 den Architekten Louis Le Vau, den Gartenarchitekten André Le Nôtre und den Maler Charles Le Brun mit der Gestaltung eines neuartigen Landsitzes.

Zwischen etwa 1653 und 1661 entstand eine Anlage, die die Maßstäbe der Zeit sprengte. Die Fertigstellung lag zeitlich einige Jahre vor den großen Umbauten in Versailles, also gut zwei Jahrzehnte bevor in Deutschland das barocke Schloss Charlottenburg in Berlin oder die Residenz in Würzburg in ihrer später bekannten Form Gestalt annahmen. Historikerinnen und Historiker betonen, dass Vaux-le-Vicomte eine Art Probelauf für das spätere königliche Programm war: Das französische Kunstmagazin „Connaissance des Arts“ fasst es so zusammen, dass hier das „Modell des königlichen Schlosses“ entwickelt wurde.

Berühmt ist vor allem das Fest, das Fouquet am 17. August 1661 für Ludwig XIV. ausrichtete. Zeitgenössische Berichte, auf die sich unter anderem die Tageszeitung „Le Monde“ und die Encyclopaedia Britannica stützen, schildern ein außergewöhnlich aufwendiges Spektakel mit Illuminationen, Theaterdarbietungen von Molière und einem Feuerwerk. Der König soll zwar beeindruckt gewesen sein, kurz darauf aber Fouquet der Veruntreuung beschuldigt haben. Noch im selben Jahr wurde Fouquet verhaftet und verbrachte den Rest seines Lebens in Haft. Sein Vermögen wurde eingezogen, das Schloss konfisziert.

In der Folge übernahm die Krone wesentliche Teile der Gestaltungsprinzipien von Vaux-le-Vicomte für Versailles: Le Vau, Le Nôtre und Le Brun arbeiteten weiter für Ludwig XIV. Kunsthistorische Standardwerke wie die Veröffentlichungen des französischen Forschungsinstituts „Centre de recherche du château de Versailles“ und Beiträge in der „Süddeutschen Zeitung“ betonen den direkten Einfluss: Achsenführung, Wasserinszenierungen und Raumfolgen – vieles, was heute mit Versailles verbunden wird, wurde in Vaux-le-Vicomte erprobt.

Nach Fouquets Sturz wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Über Jahrhunderte blieb es im privaten Besitz, wurde teilweise vernachlässigt und im 19. Jahrhundert schließlich veräußert. 1875 erwarb der Industrielle Alfred Sommier das heruntergekommene Anwesen. Laut Angaben der heutigen Schlossverwaltung und Publikationen des französischen Denkmalamts begann Sommier mit einer umfassenden Restaurierung, die sich streng an historische Vorbilder hielt. Seine Nachfahren, die Familie de Vogüé, öffneten Schloss Vaux-le-Vicomte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schrittweise für die Öffentlichkeit.

Heute ist das Schloss als „Monument historique“ unter französischem Denkmalschutz. International gilt es als Referenzpunkt des europäischen Barock, vergleichbar in seiner Bedeutung mit Schlössern wie Schönbrunn in Wien oder dem Zwinger in Dresden. Obwohl Vaux-le-Vicomte nicht auf der UNESCO-Welterbeliste steht, wird es in kulturhistorischen Publikationen häufig in einem Atemzug mit Welterbestätten genannt, weil es den Übergang zur absoluten Monarchie baulich besonders klar ablesbar macht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist Schloss Vaux-le-Vicomte ein Musterbeispiel des französischen Barock, der sich vom deutschen Barock unter anderem durch strikte Symmetrie und eine relativ reduzierte Fassadengliederung unterscheidet. Louis Le Vau entwarf einen kompakten, aber sehr raffiniert strukturierten Bau mit einem zentralen Kuppelsaal. Die Grundrissgestaltung folgt der Idee des „corps de logis“ – eines Hauptkörpers, der von seitlichen Pavillons eingerahmt wird.

Leitmedien wie „National Geographic Deutschland“ und „ADAC Reisemagazin“ heben besonders den ovalen Kuppelsalon hervor, der zum Garten hin geöffnet ist. Hier verschmelzen Innenraum und Landschaft zu einer Inszenierung, die für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland eindrucksvoll zeigt, wie Hofgesellschaften des 17. Jahrhunderts Raum nutzten: nicht als Rückzugsort, sondern als Bühne. Die reichen Deckenmalereien und Skulpturen von Charles Le Brun illustrieren mythologische Themen und verherrlichen – ursprünglich – den Gastgeber Fouquet.

Die Innenräume zeigen rekonstruiertes Mobiliar, Kunstwerke und historische Dekorationen, darunter die zentrale Treppe, Prunkgemächer, den Speisesaal und private Kabinette. Laut der offiziellen Website von Vaux-le-Vicomte und mehreren Artikeln in französischen Tageszeitungen wurden viele Elemente im 19. und 20. Jahrhundert auf Basis historischer Inventare nachgestaltet oder sorgfältig restauriert. Für Besucher ergibt sich dadurch ein anschauliches Bild höfischer Wohnkultur, vergleichbar mit den rekonstruierten Räumen der Schlösser Nymphenburg oder Sanssouci, allerdings mit deutlich französischer Prägung.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Gärten von André Le Nôtre. Sie gelten als frühes Hauptwerk des „jardin à la française“, des strengen französischen Gartenstils. Von der Schlossloggia aus erscheint der Garten zunächst vergleichsweise kompakt. Erst beim Spaziergang stellen Besucher fest, wie stark Le Nôtre mit Perspektive und optischer Täuschung spielte: Terrassen, Wasserbecken und Baumreihen sind so angelegt, dass sie aus der Ferne harmonisch wirken, in der Nähe aber große Dimensionen entfalten. Fachpublikationen zur Landschaftsarchitektur nennen Vaux-le-Vicomte häufig als Lehrbeispiel für barocke Gartenperspektive.

Zu den bemerkenswerten Ausstattungselementen gehören auch die Wasseranlagen mit Bassins und Springbrunnen, Skulpturenprogramme entlang der Wege und die seitlich gelegenen Wirtschaftsgebäude. Viele Szenen internationaler Filme wurden hier gedreht, darunter Historienfilme und Literaturverfilmungen. Medien wie „Le Figaro“ und die BBC weisen darauf hin, dass Vaux-le-Vicomte aus Filmproduktionen einem breiten Publikum bekannt ist, selbst wenn der Name vielen zunächst nicht geläufig ist.

Ein weiteres Charakteristikum: Schloss Vaux-le-Vicomte ist bis heute in Privatbesitz und wird von der Familie de Vogüé geführt. Laut offiziellen Angaben des Schlosses und Berichten in französischen Medien fließen die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Veranstaltungen und Dreharbeiten in den Erhalt des Denkmals. Damit unterscheidet sich das Anwesen von vielen verstaattlichten Schlössern und erlaubt vergleichsweise flexible Besuchsformate, von Abendöffnungen bis zu saisonalen Lichtinszenierungen.

Schloss Vaux-le-Vicomte besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise aus Deutschland
    Schloss Vaux-le-Vicomte liegt bei Maincy im Département Seine-et-Marne, etwa 55 km südöstlich von Paris. Von Deutschland aus führt der einfachste Weg meist über Paris. Ab Frankfurt am Main, München, Berlin oder Düsseldorf verkehren mehrmals täglich Linienflüge der großen europäischen Airlines zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) oder Orly (ORY). Die Flugzeit aus deutschen Großstädten liegt in der Regel zwischen 1 und 1,5 Stunden, abhängig von der Verbindung.
    Wer klimafreundlicher reisen möchte, kann ab Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe oder München den TGV oder ICE nach Paris nutzen. Die Fahrzeit von Frankfurt nach Paris liegt, je nach Verbindung, etwa zwischen 3,5 und 4 Stunden. Von Paris aus fährt man mit dem Regionalzug (z. B. Linie R ab Gare de Lyon) nach Melun; von dort aus ist das Schloss per Shuttlebus, Taxi oder Mietwagen erreichbar. Mit dem Auto ab Paris führt die Strecke über Autobahnen und Schnellstraßen in Richtung Süden; es fallen, wie in Frankreich üblich, je nach Route Mautgebühren an.
  • Orientierende Öffnungszeiten
    Schloss Vaux-le-Vicomte ist in der Regel saisonal geöffnet, mit einer Hauptsaison im Frühling, Sommer und Herbst sowie speziellen Terminen im Winter. Die genauen Öffnungszeiten variieren nach Monat, Wochentag und Sonderveranstaltungen. Die offizielle Verwaltung von Schloss Vaux-le-Vicomte betont, dass Besucher vorab den aktuellen Kalender auf der Schloss-Website prüfen sollten, da es an manchen Tagen geschlossene Gesellschaften oder Einschränkungen geben kann. Gerade bei geplanten Tagesausflügen ab Paris empfiehlt sich eine Reservierung oder zumindest eine Online-Abfrage der tagesaktuellen Zeiten. Öffnungszeiten können sich ändern – daher immer die Angaben direkt beim Schloss Vaux-le-Vicomte kontrollieren.
  • Eintritt und Tickets
    Die Eintrittspreise sind nach Altersgruppen, Saison und eventuellen Sonderangeboten gestaffelt. Es gibt in der Regel unterschiedliche Tickets, etwa für Schloss und Garten kombiniert, nur Garten oder spezielle Abendveranstaltungen mit Illumination. Da sich Preise und Konditionen anpassen können, rät die Schlossverwaltung Besucherinnen und Besuchern in ihren offiziellen Informationen, sich vorab online zu informieren. Die Bezahlung ist vor Ort meist mit gängigen Kreditkarten möglich; deutsche Girokarten (ec-/Debitkarten) werden je nach Terminalkonfiguration akzeptiert, es ist aber ratsam, zusätzlich eine Kreditkarte dabeizuhaben. Eine Online-Vorabbuchung kann an stark frequentierten Tagen Wartezeiten verkürzen.
  • Beste Reisezeit und Besuchsplanung
    Für Reisende aus Deutschland ist die Zeit von Frühling bis Herbst besonders attraktiv. Im Frühling (ungefähr April bis Juni) blühen viele Pflanzen, die Temperaturen sind meist angenehm mild, und die Gärten zeigen sich frisch und farbenreich. Der Sommer bringt längere Tage und oft stabile Wetterlagen, kann aber in den Ferienzeiten stärker besucht sein. Im Herbst tauchen das warme Licht und die Färbung der Bäume die Anlage in stimmungsvolle Farben. In den Wintermonaten gibt es mitunter spezielle Öffnungstage oder Veranstaltungen, teils mit weihnachtlicher Dekoration, wobei nicht immer der gesamte Garten zugänglich ist.
    Wer den großen Andrang vermeiden möchte, plant seinen Besuch außerhalb der Wochenenden oder wählt Randzeiten, etwa den Vormittag nach Öffnung oder den späteren Nachmittag. Da die Anlage weitläufig ist, empfiehlt sich für eine entspannte Besichtigung mindestens ein halber Tag, besser ein ganzer Tag mit Zeit für Schlossführung, ausführliche Gartenrundgänge und eventuell eine Pause im Café oder Restaurant.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    Die offizielle Sprache in Frankreich ist Französisch. An touristischen Orten wie Schloss Vaux-le-Vicomte sprechen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest Englisch; Deutschkenntnisse sind weniger verbreitet, aber in der Region Île-de-France nicht ungewöhnlich, insbesondere bei Personal mit Tourismushintergrund. Informationsmaterial ist häufig auf Französisch und Englisch verfügbar; deutsche Audio-Guides oder Broschüren können je nach Saison angeboten werden. Es lohnt sich, ein paar grundlegende französische Höflichkeitsfloskeln zu kennen – sie werden von der französischen Seite traditionell geschätzt.
    Für die Bezahlung sind Kreditkarten (Visa, Mastercard) weit verbreitet; Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) wird zunehmend akzeptiert, hängt aber vom jeweiligen Terminal ab. Bargeld in Euro ist dennoch sinnvoll, etwa für kleinere Ausgaben, Parkgebühren oder Trinkgeld. Trinkgeld ist in Frankreich im Restaurantbereich meist nicht verpflichtend, da Service oft im Preis enthalten ist, ein kleines Extra (rund 5–10 % bei gutem Service) wird aber geschätzt. Im Café oder an der Bar werden aufgerundete Beträge gern gesehen.
    Eine spezielle Kleiderordnung existiert für das Schloss nicht; angemessene, bequeme Kleidung ist ausreichend. Für den Gartenbesuch sind je nach Wetterlage feste, bequeme Schuhe empfehlenswert, da die Wege teilweise unbefestigt und die Distanzen groß sind. Fotografieren ist in den Gärten im Allgemeinen erlaubt, sofern keine kommerzielle Nutzung geplant ist. In den Innenräumen können Blitz, Stative oder Selfie-Sticks eingeschränkt oder verboten sein. Es empfiehlt sich, die Hinweise vor Ort zu beachten oder das Aufsichtspersonal anzusprechen. Drohnen sind auf historischen Anlagen in Frankreich in der Regel ohne besondere Genehmigung nicht erlaubt.
  • Einreisebestimmungen und Zeitverschiebung
    Für deutsche Staatsbürger ist Frankreich als EU-Mitgliedstaat leicht erreichbar. Für touristische Aufenthalte genügt im Regelfall ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Dennoch sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen und eventuelle Hinweise zu Gesundheit, Sicherheit oder Verkehrslage stets beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen, da sich Richtlinien ändern können. Für Staatsangehörige aus Österreich und der Schweiz gelten je nach Status ebenfalls EU- bzw. Schengen-Regelungen; auch hier empfiehlt sich ein Blick auf die Webseiten der zuständigen auswärtigen Ämter.
    Frankreich liegt – wie Deutschland – in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ/MESZ). Das bedeutet, dass es keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Schloss Vaux-le-Vicomte gibt. Für gesundheitliche Fragen ist für EU-Bürger die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), meist auf der Rückseite der gesetzlichen Krankenkassenkarte, relevant. Sie erleichtert die medizinische Basisversorgung im öffentlichen System. Dennoch empfehlen viele Verbraucherzentralen und Reiseexperten den Abschluss einer zusätzlichen Auslandsreise-Krankenversicherung, um etwaige private Zusatzkosten abzudecken.

Warum Chateau de Vaux-le-Vicomte auf jede Maincy-Reise gehört

Eine Reise nach Maincy und Schloss Vaux-le-Vicomte ist mehr als ein klassischer Schlossbesuch. Für Kulturinteressierte aus Deutschland lässt sich hier der Ursprung jenes Repräsentationsstils erleben, den man später in vielen europäischen Residenzen wiederfindet. Wer bereits Versailles, Schönbrunn oder die Schlösser von Potsdam besucht hat, erkennt in Vaux-le-Vicomte vertraute Motive – nur konzentrierter und in einer Atmosphäre, die intimer wirkt als die der großen Königsschlösser.

Die Gärten laden zu langen Spaziergängen ein, bei denen sich immer neue Perspektiven öffnen. Von erhöhten Terrassen blickt man zurück auf das Schloss, dessen helle Fassade sich im Wasser spiegelt. In der Ferne zeichnen sich Baumalleen und Skulpturen ab. Gerade an leicht bewölkten Tagen entsteht ein dramatisches Lichtspiel, das Fotografen und Liebhaber klassischer Landschaftsbilder gleichermaßen begeistert. Viele Reiseführer, darunter der deutschsprachige „Marco Polo“ für Paris und Umgebung, empfehlen Vaux-le-Vicomte ausdrücklich als Tagesausflug ab der französischen Hauptstadt.

Hinzu kommen besondere Veranstaltungsformate, die das Schloss zu einem erlebnisorientierten Reiseziel machen. In der Saison gibt es häufig Abende, an denen die Gärten mit Kerzen beleuchtet werden, zum Teil untermalt von klassischer Musik. Solche Events machen anschaulich, wie barocke Feste einst inszeniert wurden – allerdings in einer zeitgemäßen, sicherheitstechnisch kontrollierten Form. Deutsche Besucher erleben hier ein Stück französischer Festkultur, das sich deutlich von Weihnachtsmärkten oder Stadtfesten in Deutschland unterscheidet.

Die Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten in Île-de-France erhöht den Reiz für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum. Wer mehrere Tage in der Region verbringt, kann Vaux-le-Vicomte mit einem Besuch des Schlosses Fontainebleau, der Kathedrale von Sens oder auch mit einer Städtereise nach Paris kombinieren. Dadurch lässt sich eine abwechslungsreiche Route gestalten, die sowohl Weltmetropole als auch Landschaft und Kleinstädte einschließt.

Mit Blick auf Nachhaltigkeit und verantwortungsbewussten Tourismus ist Vaux-le-Vicomte ebenfalls interessant. Die Betreiber betonen in Interviews mit französischen Medien und in eigenen Publikationen, dass Eintrittsgelder direkt in Erhaltungsmaßnahmen fließen. Wer das Schloss besucht, unterstützt damit auch den laufenden Denkmalschutz – ein Aspekt, der für viele kulturell interessierte Reisende aus Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Schloss Vaux-le-Vicomte in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist Schloss Vaux-le-Vicomte längst ein beliebtes Motiv: Drohnenaufnahmen der Gartenachsen, inszenierte Mode-Shootings vor der Schlossfassade oder kurze Clips von Illuminationen verbreiten sich auf Plattformen weltweit. Reisejournalisten und Influencer aus Deutschland greifen das Motiv immer wieder auf, weil das Schloss – ähnlich wie das Pariser Musée d’Orsay oder Mont-Saint-Michel – starke visuelle Reize bietet, aber weniger überlaufen ist als manche andere Ikonen Frankreichs.

Häufige Fragen zu Schloss Vaux-le-Vicomte

Wo liegt Schloss Vaux-le-Vicomte genau?

Schloss Vaux-le-Vicomte befindet sich in Maincy im Département Seine-et-Marne, etwa 55 km südöstlich von Paris in der Region Île-de-France. Die nächstgrößere Stadt ist Melun, von der aus das Schloss mit Shuttle, Taxi oder Mietwagen erreichbar ist.

Wie unterscheidet sich Vaux-le-Vicomte von Versailles?

Vaux-le-Vicomte ist kleiner und privater als Versailles, gilt aber als direktes Vorbild für das spätere Königsschloss. Es entstand durch dieselben Gestalter – Le Vau, Le Nôtre und Le Brun – und zeigt in konzentrierter Form die Prinzipien des französischen Barock. Besucher erleben weniger Gedränge und können die Gärten in Ruhe erkunden.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Für einen Besuch von Schloss und Garten empfiehlt sich mindestens ein halber Tag. Wer die Gärten ausführlich erkunden und vielleicht auch eine Pause im Restaurant einlegen möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen, gerade wenn der Besuch mit einer Anreise aus Paris kombiniert wird.

Ist Schloss Vaux-le-Vicomte für Kinder geeignet?

Die weitläufigen Gärten, Wasserspiele und die Schlossräume bieten auch für Kinder interessante Eindrücke. Viele Familien nutzen das Gelände für Picknicks oder ausgedehnte Spaziergänge. Eltern sollten jedoch beachten, dass es im Schloss empfindliche Kunstwerke und Treppen gibt und Kinder entsprechend beaufsichtigt werden müssen.

Welche Jahreszeit ist besonders empfehlenswert?

Frühling und Herbst gelten als besonders reizvoll, da die Temperaturen meist angenehm sind und die Gärten in Blüte oder Herbstfärbung stehen. Im Sommer profitieren Besucher von langen Tagen, müssen aber mit mehr Andrang rechnen. In den Wintermonaten können spezielle Veranstaltungen, etwa stimmungsvolle Beleuchtungen, einen Besuch attraktiv machen.

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