Schloss Heidelberg, Heidelberg

Schloss Heidelberg: Romantische Ruine mit Blick in die deutsche Geschichte

17.05.2026 - 20:16:34 | ad-hoc-news.de

Schloss Heidelberg thront über Heidelberg in Deutschland und ist weit mehr als eine romantische Ruine. Was macht dieses Wahrzeichen so besonders – und wie erlebt man es heute am intensivsten?

Schloss Heidelberg, Heidelberg, Deutschland
Schloss Heidelberg, Heidelberg, Deutschland

Wenn sich morgens der Nebel über dem Neckar hebt und die ersten Sonnenstrahlen die roten Sandsteinmauern von Schloss Heidelberg treffen, wirkt die berühmteste Schlossruine Deutschlands fast wie eine Filmkulisse. Zwischen Weinbergen, Altstadtgassen und Flusslandschaft erzählt Schloss Heidelberg dabei nicht nur eine Liebesgeschichte zur Romantik, sondern auch Jahrhunderte deutscher Geschichte.

Schloss Heidelberg: Das ikonische Wahrzeichen von Heidelberg

Schloss Heidelberg (im Sinne von „Heidelberger Schloss“) ist das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg in Baden-Württemberg und eines der bekanntesten historischen Bauwerke in Deutschland. Majestätisch über der barocken Altstadt gelegen, zieht die Anlage jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus aller Welt an. Die Kombination aus gewaltiger Ruine, teils rekonstruierter Renaissancepracht und spektakulärem Panorama auf den Neckar macht Schloss Heidelberg zu einem der emotional eindrücklichsten Orte für eine Städtereise in Deutschland.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und Reiseführer wie „Marco Polo“ und „Merian“ zählen Schloss Heidelberg seit Jahren zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Land, oft in einem Atemzug mit dem Kölner Dom oder dem Brandenburger Tor. Die Anlage wird von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg betreut, die den Erhalt des Kulturdenkmals und ein modernes Besuchserlebnis verantworten. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von der Großen Terrasse hinunter auf die Altstadt – ein Motiv, das in zahllosen Bildbänden, auf Postkarten und in Social-Media-Feeds immer wieder auftaucht.

Anders als viele vollständig rekonstruierte Residenzen präsentiert sich Schloss Heidelberg bewusst als „geadelte Ruine“. Kunsthistoriker, etwa in Publikationen des „GEO Saison“ und des „ADAC Reisemagazin“, betonen, dass gerade dieser Kontrast aus Vergänglichkeit und einstiger Pracht seinen besonderen Reiz ausmacht. Für Besucher aus Deutschland und der DACH-Region ist Schloss Heidelberg zudem leicht erreichbar und lässt sich ideal mit einem Wochenendtrip kombinieren.

Geschichte und Bedeutung von Schloss Heidelberg

Die Anfänge von Schloss Heidelberg reichen ins späte Mittelalter zurück. Laut den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg sowie der Stadt Heidelberg entstand die erste Burganlage wohl im 13. Jahrhundert als Residenz der Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Haus Wittelsbach. Damals war die Pfalz eine der mächtigsten Regionen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, und Heidelberg entwickelte sich zu einem politischen und kulturellen Zentrum.

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Burg schrittweise zu einer repräsentativen Residenz ausgebaut. 1386 gründete Kurfürst Ruprecht I. die Universität Heidelberg (Ruprecht-Karls-Universität), die heute als älteste Universität Deutschlands gilt. Schloss und Universität sind bis heute die identitätsstiftenden Eckpunkte der Stadt. Die Anlage auf dem Schlossberg wurde im 16. Jahrhundert unter Kurfürsten wie Ottheinrich und Friedrich II. schließlich zu einem der bedeutendsten Renaissance-Schlösser nördlich der Alpen ausgebaut – ein Status, den Fachpublikationen wie „National Geographic Deutschland“ hervorheben.

Mehrfach wurde Schloss Heidelberg in Kriegen beschädigt. Besonders prägend waren der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) und der Pfälzische Erbfolgekrieg (Ende 17. Jahrhundert). Französische Truppen zerstörten 1689 und 1693 große Teile der Residenz. Noch heute sind die ruinösen Mauern und die Sprengschäden an den Bastionen sichtbar. Versuche, die Anlage im 18. Jahrhundert wieder aufzubauen, scheiterten oder blieben unvollständig. Gleichzeitig begannen Teile der höfischen Residenz nach Mannheim zu verlagern, wodurch Schloss Heidelberg an politischer Bedeutung verlor.

Im 19. Jahrhundert wurde Schloss Heidelberg dann zur Bühne der deutschen Romantik. Dichter und Maler wie Joseph von Eichendorff oder William Turner entdeckten den melancholischen Reiz der Ruine inmitten der Landschaft. Reisende aus ganz Europa pilgerten hierher, um die „poetische Ruine“ zu sehen, wie es zeitgenössische Berichte belegen. Die Ruine wurde zum Symbol einer sehnsuchtsvollen, idealisierten deutschen Vergangenheit – ein Bild, das bis heute nachwirkt.

Mit der Entstehung des deutschen Nationalstaats im 19. Jahrhundert gewann Schloss Heidelberg zusätzlich symbolische Kraft. Zeitungen und Reiseberichte beschrieben die Anlage als Inbegriff des „romantischen Deutschland“. Anders als streng klassizistische Bauten in Berlin oder München verkörperte die ruiniert gebliebene Residenz das Bild eines geschichtsträchtigen, traditionsbewussten Landes. Historiker und Denkmalpfleger entschieden sich daher bewusst gegen einen totalen Wiederaufbau. Stattdessen sollten die erhaltenen Gebäudeteile gesichert und die Ruinenteile konserviert werden.

Heute gilt Schloss Heidelberg als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Die Anlage ist zwar (anders als die Altstadt von Heidelberg) kein eigenständiges UNESCO-Welterbe, wird aber von der Deutschen UNESCO-Kommission und von ICOMOS in Fachpublikationen immer wieder als exemplarisches Beispiel für den Umgang mit historischer Bausubstanz genannt. Für viele ausländische Gäste ist Schloss Heidelberg eines der ersten Bilder, die sie mit Deutschland verbinden – neben Fachwerk, Oktoberfest und Rheinromantik.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist Schloss Heidelberg ein vielschichtiges Ensemble. Es vereint mittelalterliche Wehrarchitektur, spätgotische Elemente und vor allem prachtvolle Renaissancefassaden. Kunsthistorische Standardwerke und die offiziellen Schlossführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg heben besonders den Ottheinrichsbau und den Friedrichsbau hervor, die als Schlüsselwerke der deutschen Renaissance gelten.

Der Ottheinrichsbau, benannt nach Kurfürst Ottheinrich, beeindruckt mit einer reich geschmückten Schaufassade. In mehreren Geschossen sind Figurenreihen von Kaisern, Tugenden und antiken Helden zu sehen – ein steinernes Programm, das die Macht und Bildung des Bauherrn demonstrieren sollte. Fachleute verweisen darauf, dass der Ottheinrichsbau im 16. Jahrhundert zu den modernsten Residenzarchitekturen nördlich der Alpen gehörte und Einflüsse aus Italien und Frankreich aufnahm.

Der Friedrichsbau auf der Südseite des Schlosshofes zeigt 16 Statuen pfälzischer Herrscher, von Karl dem Großen bis zu Friedrich IV. Diese Stammgalerie war nicht nur Schmuck, sondern inszenierte die dynastische Legitimation der Kurfürsten. Die Fassade wurde im 19. Jahrhundert im historistischen Geist restauriert, wobei man sich an älteren Darstellungen orientierte. Reiseführer wie „Marco Polo Heidelberg“ und architekturhistorische Studien betonen, dass der Friedrichsbau ein frühes Beispiel für bewusst gestaltete Herrschergalerien in der Fassadenarchitektur ist.

Neben den Prunkbauten prägen bastionäre Befestigungen und mächtige Mauern das Bild. Die sogenannte „Dicke Turm“ und die gesprengten Wehranlagen zeugen von der Militärgeschichte des Schlosses. Die Ruinen des großen Saalbaus vermitteln eine Vorstellung von höfischen Festen und Empfängen, die hier einst stattfanden. Viele Besucher sind überrascht, wie weitläufig das Areal ist – im Vergleich wirkt etwa die Ruine der Kaiserpfalz in Ingelheim deutlich kompakter.

Ein besonderes Highlight im Inneren ist das Große Fass im Fasskeller. Dabei handelt es sich um ein monumentales Weinfass aus dem 18. Jahrhundert, das nach Angaben der Schlossverwaltung ein Fassungsvermögen von rund 220.000 Litern hatte. Es war ein Prestigeprojekt der Kurfürsten und wurde aus Weinen gefüllt, die als Abgabe von den Winzern der Pfalz eingezogen wurden. Heute ist das Fass leer, doch der Fasskeller gehört zu den beliebtesten Fotomotiven – nicht zuletzt dank der kleinen Tanzfläche, die im 18. und 19. Jahrhundert als gesellige Bühne diente.

Im Schloss befindet sich außerdem das Deutsche Apotheken-Museum. Es zeigt historische Apothekeneinrichtungen, Geräte und Arzneien vom Barock bis ins 19. Jahrhundert. Laut Museumsangaben und Artikeln in Fachzeitschriften ist es eines der bedeutendsten Apothekenmuseen Europas. Für Reisende, die sich für Medizingeschichte interessieren, ist dies ein zusätzlicher Anreiz, Schloss Heidelberg nicht nur von außen zu bewundern, sondern auch im Inneren zu erkunden.

Die Schlossgärten, oft „Hortus Palatinus“ genannt, galten im 17. Jahrhundert als Gartenwunder. Der französische Gartenkünstler Salomon de Caus plante eine terrassenartige Anlage mit Wasserspielen, Skulpturen und geometrischen Beeten. Zeitgenössische Beschreibungen feierten den Hortus Palatinus als einen der schönsten Gärten Europas. Heute sind nur noch Reste der ursprünglichen Anlage sichtbar, doch die Terrassen und Wege bieten beeindruckende Ausblicke auf Stadt und Fluss. Die Kombination aus romantischer Ruine, Resten barocker Gartenkunst und wilder Natur macht den besonderen atmosphärischen Reiz des Schlossumfelds aus.

Kulturell ist Schloss Heidelberg bis heute ein lebendiger Ort. Regelmäßig finden hier Konzerte, Theateraufführungen und die bekannten Heidelberger Schlossfestspiele statt, deren Termine von der Stadt Heidelberg und den Staatlichen Schlössern und Gärten veröffentlicht werden. Außerdem bieten verschiedene Institutionen wie die Universität Heidelberg und örtliche Kulturvereine wissenschaftliche Führungen, Themenrundgänge und Sonderveranstaltungen an, die den historischen Kontext vertiefen.

Schloss Heidelberg besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Schloss Heidelberg liegt oberhalb der Altstadt von Heidelberg in Baden-Württemberg, etwa 80 km südlich von Frankfurt am Main. Von Frankfurt (FRA) aus ist Heidelberg per ICE und Regionalzug in rund 50–60 Minuten erreichbar. Von München (MUC) dauert die Bahnreise je nach Verbindung etwa 3–3,5 Stunden, von Berlin (BER) in der Regel 5–6 Stunden mit Umstieg, meist in Frankfurt oder Mannheim. Die Deutsche Bahn bietet direkte ICE-Verbindungen nach Heidelberg oder Mannheim; von Mannheim sind es mit dem Regionalzug rund 15 Minuten nach Heidelberg. Mit dem Auto erreicht man Heidelberg über die Autobahnen A5 (Karlsruhe–Frankfurt) und A656. Öffentliche Parkplätze befinden sich unter anderem in Parkhäusern nahe der Altstadt; die Auffahrt direkt zum Schloss ist nur eingeschränkt möglich, Informationen dazu stellt die Stadt Heidelberg zur Verfügung.
  • Aufstieg und Bergbahn: Vom Kornmarkt in der Altstadt führt eine historische Bergbahn (Heidelberger Bergbahn) hinauf zum Schloss. Die Fahrzeit bis zur Station „Schloss“ beträgt nur wenige Minuten. Alternativ führt ein steiler Fußweg über Treppen zum Schloss, wofür je nach Kondition etwa 10–20 Minuten einzuplanen sind. Viele Reiseführer – unter anderem der ADAC – empfehlen, bergauf die Bergbahn zu nutzen und bergab zu Fuß zu gehen, um die Aussicht zu genießen.
  • Öffnungszeiten: Die Schlossanlage mit Höfen und Gärten ist grundsätzlich tagsüber zugänglich, die genauen Öffnungszeiten variieren je nach Saison. Innenräume wie das Deutsche Apotheken-Museum oder bestimmte Trakte können abweichende Zeiten haben. Da sich Regelungen ändern können, empfiehlt die Verwaltung von Schloss Heidelberg ausdrücklich, die aktuellen Öffnungszeiten und eventuelle Sperrungen vor dem Besuch direkt auf der offiziellen Website der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zu prüfen. An Feiertagen und in der Nebensaison können verkürzte Zeiten gelten.
  • Eintritt: Für den Zugang zu den kostenpflichtigen Bereichen (Schlosshof, bestimmte Innenräume, Deutsches Apotheken-Museum und Bergbahn bis zur Station „Schloss“) wird in der Regel ein Kombiticket angeboten. Die konkreten Preise können sich ändern und unterscheiden sich für Erwachsene, Kinder, Familien und Gruppen. Da laut offiziellen Angaben die Tarife regelmäßig überprüft werden, sollten Besucher die jeweils aktuellen Eintrittspreise unmittelbar bei Schloss Heidelberg oder über die Website der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg nachsehen. Viele deutsche Reiseführer weisen darauf hin, dass sich das Kombiticket im Vergleich zu Einzelleistungen meist lohnt.
  • Beste Reisezeit: Heidelberg ist ganzjährig ein attraktives Städtereiseziel. Frühjahr und Herbst gelten als besonders empfehlenswert, da dann meist milde Temperaturen herrschen und die Stadt weniger überlaufen ist als in der Hochsaison im Sommer. Im Frühjahr blühen die Gärten rund um Schloss Heidelberg, im Herbst verfärben sich die Wälder am Königstuhl und entlang des Philosophenwegs – ein stimmungsvolles Panorama. Der Sommer bietet lange Abende und Open-Air-Veranstaltungen, dafür muss mit stärkerem Besucherandrang gerechnet werden. Im Winter kann die Stimmung bei Nebel oder leichtem Schnee besonders romantisch sein, einige Außenbereiche können jedoch rutschig sein, weshalb festes Schuhwerk ratsam ist.
  • Sprache vor Ort: Amtssprache ist Deutsch. In Heidelberg, das wegen seiner Universität und der internationalen Gästeschar stark touristisch geprägt ist, wird in der Regel gut Englisch gesprochen – insbesondere im Bereich der Hotellerie, Gastronomie und im Schloss selbst. Französisch, Spanisch oder andere Sprachen sind teilweise ebenfalls vertreten, sollten aber nicht vorausgesetzt werden. Für Reisende aus Deutschland ist die Kommunikation problemlos, für österreichische und Schweizer Gäste ohnehin.
  • Zahlung und Tickets: In Heidelberg ist Kartenzahlung weit verbreitet. In vielen Hotels, Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten (Visa, MasterCard) sowie Girocard akzeptiert. Auch Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay sind zunehmend üblich. An den Kassen von Schloss Heidelberg ist Kartenzahlung nach Angaben der Verwaltung möglich, dennoch empfiehlt es sich, etwas Bargeld in Euro für kleinere Ausgaben oder Automaten dabeizuhaben. Online-Tickets für Schloss Heidelberg können über die offizielle Website oder autorisierte Vorverkaufsstellen erworben werden; dies kann insbesondere an Wochenenden Wartezeiten verkürzen.
  • Trinkgeld-Gepflogenheiten: Wie in Deutschland üblich, sind Serviceentgelte in Restaurants meist im Preis enthalten. Ein Trinkgeld von etwa 5–10 % des Rechnungsbetrages wird dennoch erwartet, wenn man zufrieden ist. Im Taxi rundet man den Betrag auf oder gibt einige Euro extra. Bei Führungen im Schloss kann ein freiwilliges Trinkgeld für freiberufliche Guides angemessen sein, sofern die Qualität der Führung überzeugt. In Cafés reicht meist das Aufrunden auf den nächsten vollen Betrag.
  • Kleiderordnung und Fotografieren: Für den Besuch von Schloss Heidelberg gibt es keine strenge Kleiderordnung. Bequeme Schuhe sind jedoch empfehlenswert, da die Wege teilweise steil, uneben und mit Kopfsteinpflaster versehen sind. In den meisten Außenbereichen ist Fotografieren für private Zwecke erlaubt. In Innenräumen, insbesondere im Deutschen Apotheken-Museum oder bei Sonderausstellungen, können Einschränkungen gelten; Hinweisschilder und das Personal geben Auskunft. Für kommerzielle Foto- oder Filmprojekte sind in der Regel Genehmigungen erforderlich.
  • Einreisebestimmungen: Schloss Heidelberg liegt in Deutschland; für Reisende aus der DACH-Region gelten die üblichen Schengen-Regelungen. Deutsche Staatsbürger können mit Personalausweis oder Reisepass einreisen, für österreichische und Schweizer Gäste gelten entsprechende Bestimmungen. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise vor einer Reise nach Deutschland beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de bzw. bei den zuständigen Behörden im Herkunftsland prüfen.
  • Zeitzone: Heidelberg liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ), in der Sommerzeit gilt Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Für Reisende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz besteht entsprechend keine Zeitverschiebung.

Warum Schloss Heidelberg auf jede Heidelberg-Reise gehört

Schloss Heidelberg ist mehr als ein Fotomotiv – es ist ein Ort, an dem sich Geschichte, Landschaft und Kultur auf besonders dichte Weise überlagern. Während man durch den Schlosshof geht, schweift der Blick immer wieder hinunter auf die Altstadt mit der Heiliggeistkirche und der Alten Brücke. An klaren Tagen reicht die Sicht weit über das Neckartal bis in die Rheinebene. Gerade für Reisende aus Deutschland, die vielleicht schon viele Schlösser von innen gesehen haben, bietet Schloss Heidelberg eine besondere Mischung aus Ruinenromantik und musealer Erschließung.

Wer sich Zeit nimmt, kann hier verschiedene Perspektiven einnehmen: Als Geschichtsinteressierte lässt sich die Rolle der Kurpfalz im Heiligen Römischen Reich und später im deutschen Staatenverbund nachspüren. Architekturbegeisterte entdecken Details der Renaissancefassaden, die sich mit Bauten wie Schloss Johannisburg in Aschaffenburg vergleichen lassen. Naturfreunde wiederum genießen die Lage am Hang, den Blick auf den gegenüberliegenden Philosophenweg und das Zusammenspiel der Jahreszeiten mit den Sandsteinmauern.

Für Paare ist Schloss Heidelberg mit seinen verwinkelten Ecken, Terrassen und Ausblicken ein klassisches Romantikziel. Viele Reiseführer erwähnen, dass die Schlossruine seit dem 19. Jahrhundert als Sehnsuchtsort für Verlobte und frisch Vermählte gilt. Gleichzeitig ist die Anlage auch für Familien interessant: Kinder staunen über die gewaltigen Mauern, den Fasskeller und die Bergbahn, während das Apothekenmuseum kindgerecht gestaltete Bereiche und Mitmachangebote bereitstellt (je nach aktuellem Programm).

In der Umgebung des Schlosses lohnt ein Besuch des Philosophenwegs auf der gegenüberliegenden Neckarseite. Von hier aus zeigt sich die Silhouette von Schloss Heidelberg besonders eindrucksvoll. Der Weg ist gut ausgebaut, aber stellenweise steil; für den Aufstieg sollte man feste Schuhe und etwas Kondition mitbringen. In Kombination mit einem Besuch der Altstadt, einer Schifffahrt auf dem Neckar oder einer Wanderung in den Odenwald bietet Schloss Heidelberg einen idealen Ausgangspunkt für ein verlängertes Wochenende.

Nicht zuletzt ist Schloss Heidelberg ein starker Identifikationsort für die Stadt und die Region. Lokalzeitungen, die Universität Heidelberg und Kulturinstitutionen beziehen sich immer wieder auf das Schloss als Symbol für Bildung, Offenheit und historisches Bewusstsein. Wer das Schloss besucht, versteht schnell, warum Heidelberg in internationalen Rankings immer wieder als besonders lebenswerte und attraktive Universitätsstadt genannt wird.

Schloss Heidelberg in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken ist Schloss Heidelberg ein Dauerbrenner. Unter Hashtags wie #schlossheidelberg, #heidelbergcastle oder #romanticgermany finden sich hunderttausende Fotos und Videos von Sonnenuntergängen, Hochzeiten, Drohnenaufnahmen und nächtlich illuminierten Mauern. Reiseportale und große Medienhäuser wie die Deutsche Welle und die Deutsche Zentrale für Tourismus greifen diese Bilder immer wieder auf, um das Bild eines romantischen, kulturreichen Deutschlands zu illustrieren. Für Reisende kann ein Blick in die sozialen Medien eine gute Ergänzung zur klassischen Reisevorbereitung sein: Man erhält aktuelle Eindrücke von Lichtstimmungen, Veranstaltungen und saisonalen Highlights.

Häufige Fragen zu Schloss Heidelberg

Wo liegt Schloss Heidelberg genau?

Schloss Heidelberg liegt oberhalb der Altstadt von Heidelberg in Baden-Württemberg, im Südwesten Deutschlands. Die Anlage befindet sich am Nordhang des Königstuhls, etwa 80 km südlich von Frankfurt am Main, und ist über die Altstadt, die Bergbahn oder einen Fußweg gut erreichbar.

Wie alt ist Schloss Heidelberg und wer hat es erbaut?

Die Ursprünge von Schloss Heidelberg reichen ins 13. Jahrhundert zurück, als die Pfalzgrafen bei Rhein hier eine Burganlage errichten ließen. Über die Jahrhunderte wurde die Residenz mehrfach erweitert und im 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden Renaissance-Schloss ausgebaut. Zerstörungen in Kriegen führten dazu, dass heute große Teile als Ruine erhalten sind.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Für einen ersten Eindruck mit Schlosshof, Aussichtsterrassen und Fasskeller reichen rund zwei Stunden. Wer zusätzlich das Deutsche Apotheken-Museum besuchen, einen Audioguide nutzen oder an einer Führung teilnehmen möchte, sollte eher drei bis vier Stunden einplanen. In Kombination mit einem Spaziergang durch die Altstadt lässt sich locker ein halber bis ganzer Tag füllen.

Ist Schloss Heidelberg barrierefrei zugänglich?

Aufgrund der historischen Bausubstanz und der Lage am Hang ist die Barrierefreiheit nur eingeschränkt gegeben. Einige Bereiche sind über Rampen oder Aufzüge erreichbar, andere nur über Treppen und unebene Wege. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bieten auf ihrer Website ausführliche Informationen zur Zugänglichkeit und empfehlen, sich vorab über individuelle Bedürfnisse zu informieren.

Wann ist die beste Zeit, Schloss Heidelberg zu besuchen?

Besonders stimmungsvoll sind Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen mild sind und die Natur im Neckartal blüht oder sich bunt verfärbt. Wer die größten Besucherströme vermeiden möchte, besucht Schloss Heidelberg am besten unter der Woche oder am Vormittag. Im Sommer lohnt sich der Abendbesuch, wenn die Sonnenuntergänge über der Altstadt das Areal in warmes Licht tauchen.

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