SBF, Aktie

SBF: Aktie springt nach Halbjahresgewinn

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 17:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SBF verbesserte im ersten Halbjahr 2026 die Profitabilität und erzielte trotz geringerer Erlöse wieder einen Gewinn.

SBF-Aktie steigt nach Halbjahreszahlen: Gewinnzone trotz Umsatzrückgang
Moderne Büroarchitektur mit hellem, natürlichem Licht als Symbol für wirtschaftliches Wachstum und Unternehmenserfolg. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie der SBF AG verzeichnet heute ein deutliches Kursplus von 6,9 Prozent auf 2,49 Euro. Auslöser der Aufwärtsbewegung sind die gestern vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr 2026, die eine spürbare Verbesserung der operativen Profitabilität ausweisen. Trotz eines rückläufigen Umsatzes gelang dem Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone.

Deutlicher Margensprung im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete SBF ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,6 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 0,5 Millionen Euro angefallen waren.

Die entsprechende EBITDA-Marge vervierfachte sich im Vorjahresvergleich von 2 Prozent auf 8 Prozent. Unter dem Strich stand nach sechs Monaten ein Gewinn von 0,6 Millionen Euro, womit der Vorjahresverlust von 0,7 Millionen Euro abgelöst wurde.

Dagegen bremsten Projektverzögerungen das Erlöswachstum aus. Der Halbjahresumsatz sank im Jahresvergleich um 9,6 Prozent auf 19,8 Millionen Euro. Gleichwohl sicherte ein stabiler Auftragsbestand von 98,5 Millionen Euro die Visibilität für die kommenden Monate ab.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 grenzte das Management die Prognose ein: Angestrebt wird nun ein Konzernumsatz zwischen 38 und 41 Millionen Euro sowie ein EBITDA in der Spanne von 1,8 bis 2,4 Millionen Euro.

Zuspruch durch Analysten und Führungskräfte

Bereits im Vorfeld der Zahlenvorlage hatte das Analysehaus Montega am 14. September eine Kaufempfehlung für die SBF-Aktie mit einem Kursziel von 6,50 Euro ausgesprochen.

Die Analysten Bastian Brach und Kai Kindermann rechneten damals mit einer Margenverbesserung und führten dies auf eingeleitete Kostensenkungen sowie den Wegfall einmaliger Belastungen zurück. Die nun gemeldeten Ergebniszahlen übertrafen dabei die vorab formulierten Annahmen des Analysehauses für das erste Halbjahr.

Parallel dazu setzten Führungskräfte des Unternehmens zuletzt eigene Akzente. Vorstandsmitglied Robert Stöcklinger kaufte am Montag 5.000 Anteilsscheine zu einem Stückpreis von 2,40 Euro. Bereits am 17. September erwarb Aufsichtsratsmitglied Dr. Ulrich Hauck ein Aktienpaket von 15.007 Papieren zu 2,80 Euro je Aktie, ergänzt um eine weitere Tranche über 2.496 Anteile zu 2,67 Euro.

Die Erholung folgt auf eine schwache Phase, in der das Papier gestern bei 2,18 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte. Der aktuelle Kurssprung verschafft dem Titel nun eine Atempause, während die Anleger den Fokus auf die Umsetzung der eingeengten Jahresziele richten.

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