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SAP Aktie: JPMorgan stuft Aktie ab

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 11:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SAP verzeichnet starkes Cloud-Wachstum, muss die Ergebnisprognose wegen Übernahmekosten jedoch auf 11,8 bis 12,2 Milliarden Euro anpassen.

Modernes Open-Space-Büro mit Glasfronten und Entwickler-Arbeitsplätzen, natürliches Licht
SAP SE (DE0007164600) zeigt ein modernes Open-Space-Büro mit Glasfronten und Entwickler-Arbeitsplätzen bei natürlichem Tageslicht Illustration mit AI erstellt.

Dämpfer für den Softwarekonzern SAP: Gleich mehrere Analysehäuser haben ihre Kurserwartungen für die Aktie des Walldorfer DAX-Schwergewichts nach unten korrigiert. Am Markt notiert der Titel heute bei 183,26 Euro, was einem verhaltenen Plus von 0,4 Prozent entspricht.

Zurückhaltendere Töne aus dem Analysebereich

Im Mittelpunkt der Neubewertung steht eine deutliche Abstufung durch JPMorgan. Zurückhaltung signalisiert auch Kepler Cheuvreux, während andere Häuser ihre Erwartungen ebenfalls nach unten anpassten.

Die Korrekturen treffen auf eine Aktie, die bereits eine schwächere Phase hinter sich hat. Die Skepsis am Markt richtet sich vor allem darauf, wie zügig sich strategische Investitionen in neue Technologien monetarisieren lassen.

Solide Cloud-Zahlen neben Integrationskosten

Das operative Geschäft lieferte im zweiten Quartal 2026 robuste Kennzahlen. Der Cloud-Auftragsbestand wuchs um 27 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. Zudem kletterten die Erlöse im Cloud-Segment im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent.

Gleichzeitig hinterlassen jüngste Übernahmen Bremsspuren in der Bilanz. Aufgrund von Verwässerungseffekten durch die Zukäufe von Dremio und Prior Labs von über 100 Millionen Euro passte das Unternehmen die Prognose für das Betriebsergebnis auf 11,8 bis 12,2 Milliarden Euro an. Die Integration dieser Plattformen soll das Datenmanagement und das Angebot rund um künstliche Intelligenz stärken.

Offensive bei KI-Agenten

Konzernchef Christian Klein setzt verstärkt auf agentische Systeme, um neue Impulse zu setzen. Für die zweite Jahreshälfte kündigte Klein mehr als 400 KI-Agenten sowie eine neue Plattform für Unternehmensanwendungen an. Parallel zu diesen operativen Initiativen stützt SAP den Kurs am Kapitalmarkt und setzt das laufende Aktienrückkaufprogramm kontinuierlich fort.

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