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SAP Aktie: Analysten spalten sich vor Q3-Zahlen

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 16:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Jefferies erhöht sein Kursziel auf 220 Euro, während JPMorgan bei 175 Euro bleibt; die EU prüft mögliche Wettbewerbspraktiken.

Modernes Open-Space-Büro mit Glasfronten und Entwickler-Arbeitsplätzen, natürliches Licht
SAP SE (DE0007164600) zeigt ein modernes Open-Space-Büro mit Glasfronten und Entwickler-Arbeitsplätzen bei natürlichem Tageslicht Illustration mit AI erstellt.

Vor den anstehenden Zahlen zum dritten Quartal blicken Marktbeobachter mit unterschiedlichen Vorzeichen auf SAP. Während mehrere Analysehäuser ihre Kursziele angehoben haben und weiteres Potenzial sehen, mahnen andere Stimmen vor den Zwischenergebnissen zur Zurückhaltung. An den Finanzmärkten beendete die Aktie die Handelswoche gestern bei einem Schlusskurs von 185,06 Euro.

Uneinheitliche Signale der Analysehäuser

Am Dienstag passten mehrere Häuser ihre Einschätzungen für das Softwareunternehmen an. Jefferies stufte die Aktie unverändert mit „Buy“ ein und hob das Kursziel von 210 auf 220 Euro an. Demgegenüber steht JPMorgan mit einer vorsichtigeren Einschätzung: Vor der anstehenden Bilanzvorlage beließ das Haus seine Einstufung auf „Neutral“ und hielt das Kursziel bei 175 Euro.

Die Spanne der weiteren Markteinschätzungen fällt ebenfalls differenziert aus. Zusätzliche Analysen bestätigten Kaufempfehlungen mit Zielmarken von 205 Euro und bis zu 226 Euro. Während defensivere Marktbeobachter mögliche Risiken vor den Drittquartalszahlen in den Vordergrund stellen, setzen optimistischere Stimmen auf eine fortgesetzte operative Stärke des Konzerns.

Branchenfokus der europäischen Wettbewerbshüter

Neben den Geschäftszahlen rückte das regulatorische Umfeld in das Blickfeld der Investoren. Laut einem Bericht von Reuters vom 18. September beobachten EU-Kartellregulierer den Softwarekonzern als indirekten Vergleichsfall im Zusammenhang mit einem Lizenzthema beim Konkurrenten Oracle.

Die europäischen Wettbewerbsbehörden prüfen in diesem Sektor mögliche weitere wettbewerbswidrige Praktiken. Wie sich dieser regulatorische Blick auf die Vertriebsmodelle der Branche langfristig auswirkt, wird von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt.

Kurslage vor den Unternehmenszahlen

An den Märkten spiegelt die Bewertung die abwartende Haltung der Investoren wider. Gegenüber dem bisherigen 52-Wochen-Hoch notiert das Papier mit einem Abstand von 24 Prozent im Minus.

Vor der Präsentation der neuen Bilanzzahlen warten viele Marktteilnehmer auf frische Impulse für die weitere Kursentwicklung.

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