Salazar Resources Aktie: 14-Prozent-Sprung auf 0,2690 Euro
Veröffentlicht am: 16.08.2026 um 04:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Aktie von Salazar Resources hat am Freitag einen deutlichen Kurssprung von 14 Prozent vollzogen und markierte mit einem Schlusskurs von 0,2690 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
Auslöser für das gesteigerte Anlegerinteresse ist die formale Einreichung eines unabhängigen technischen Berichts nach dem Standard NI 43-101 am Donnerstag. Das von SRK Consulting erstellte Dokument untermauert die bereits Mitte Juli veröffentlichten wirtschaftlichen Eckdaten für das polymetallische Projekt Curipamba-El Domo in Ecuador.
Massive Steigerung des Projektwerts
Der nun vorliegende Fachbericht bestätigt die Mitte Juli gemeldeten Prognosen für das Vorzeigeprojekt El Domo. Demnach beläuft sich der Barwert nach Steuern (NPV) bei einem Abzinsungssatz von 8 Prozent auf rund 573 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 121 Prozent gegenüber der Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021. Die interne Verzinsung (IRR) wird mit 45 Prozent beziffert.
Parallel zur wirtschaftlichen Aufwertung konnten auch die mineralischen Vorräte nach oben korrigiert werden. Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven stiegen um 10 Prozent auf 7,13 Millionen Tonnen.
Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den gemessenen und angezeigten Ressourcen aus, die um 27 Prozent auf 11,4 Millionen Tonnen kletterten. In der Kategorie der vermuteten Ressourcen verzeichnete das Unternehmen sogar ein Plus von 245 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen.
Kostenstruktur und politisches Umfeld
Trotz der positiven Reservenentwicklung sieht sich Salazar Resources mit gestiegenen Kosten konfrontiert. Das erforderliche Anfangskapital für die Errichtung der Mine wird nun auf 283,7 Millionen US-Dollar geschätzt. Dies stellt ebenso wie die Betriebskosten über die gesamte Minenlaufzeit eine Erhöhung um 14 Prozent gegenüber den Planungen von 2021 dar. Bereits im Februar wurde das Baubudget angepasst, um den veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.
Flankiert wird die operative Entwicklung durch strategische Abkommen auf staatlicher Ebene. Am 24. Juli unterzeichneten Kanada und Ecuador ein Freihandelsabkommen, das Zölle auf die meisten Exportgüter schrittweise abbauen und den Investorenschutz formalisieren soll.
Zudem profitierte das Unternehmen von einer Regierungsentscheidung in Ecuador am 7. Juli. Eine neue Resolution befreit Projekte in der Explorationsphase von bestimmten Bergbauaufsichtsgebühren und erlässt die Zahlungen für das laufende Geschäftsjahr vollständig.
Explorationserfolge beim Monja-Projekt
Neben den Fortschritten bei El Domo treibt das Unternehmen die Exploration auf weiteren Flächen voran. Beim Projekt Monja konnte eine mineralisierte Kupfer-Gold-Struktur mit einer Ausdehnung von 1,5 Kilometern Länge und 0,5 Kilometern Breite definiert werden.
Gesteinsproben lieferten dort vielversprechende Gehalte: Von 99 entnommenen Proben wiesen 64 Prozent einen Kupfergehalt von über 300 ppm auf. Die Spitzenwerte lagen bei 1,71 Prozent Kupfer, 0,99 Gramm Gold pro Tonne und 10,3 Gramm Silber pro Tonne.
Die Kombination aus der regulatorischen Absicherung des El-Domo-Projekts und den neuen Explorationsdaten hat die Bewertung deutlich angetrieben. Innerhalb der letzten 30 Tage verzeichnete das Papier einen Wertzuwachs von 93 Prozent. Damit honoriert der Markt die Konsolidierung des Kupfer-Gold-Portfolios, die Salazar Resources im März durch die Übernahme zusätzlicher ecuadorianischer Assets von Silvercorp Metals abgeschlossen hatte.
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