RWE: 348 Megawatt an Goldman Sachs
Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 05:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de
RWE strafft sein Portfolio in den Vereinigten Staaten. Der Energiekonzern verkauft sein Geschäft mit dezentraler Energieerzeugung an Goldman Sachs Alternatives. Damit setzt der Vorstand konsequent auf Großprojekte statt auf kleinteilige Anlagen.
Fokus auf Großprojekte
Das verkaufte Paket umfasst Anlagen mit einer Leistung von 348 Megawatt. Parallel dazu übernimmt der Käufer eine Entwicklungspipeline im Gigawatt-Bereich. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
In den USA betreibt RWE bereits Kapazitäten von 13 Gigawatt. Bis 2031 plant das Management dort einen massiven Zubau bei Wind und Solar. Die Region bleibt der wichtigste Wachstumsmarkt außerhalb Europas. Hierfür setzt RWE auf eine effizientere Zuweisung von Kapital.
Operative Stärke überzeugt
Operativ läuft es derzeit rund. Erst kürzlich hob der Vorstand die Prognosen für die kommenden zwei Jahre an. Besonders der Energiehandel und die Windkraft lieferten starke Ergebnisse.
Zusätzliche Stabilität bringt die Mehrheit am Netzbetreiber Amprion. RWE hält dort nun 55 Prozent der Anteile. Der Kurs notiert bei 57,20 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund 26 Prozent im Plus.
Im August 2026 präsentiert RWE die detaillierten Halbjahreszahlen. Marktteilnehmer erwarten dann genauere Informationen zur Verwendung der Verkaufserlöse. Das Dividendenziel von 1,32 Euro je Aktie für das laufende Jahr bleibt unangetastet.
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