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Rumble Aktie: Anthropic als Vertragspartner im Gespräch

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 10:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Medienberichte bringen Anthropic mit Rumbles Hosting-Vertrag in Verbindung; die Partnerschaft ist bislang von beiden Unternehmen unbestätigt.

Rumble-Aktie: Anthropic als möglicher Kunde für 13,7-Milliarden-Dollar-Vertrag
Moderne Serverinfrastruktur mit leuchtenden Glasfaserkabeln als Symbol für digitale Partnerschaften und Technologie. Illustration mit AI erstellt.

Schafft Rumble den Wandel von der Videoplattform zum profitablen KI-Infrastrukturanbieter? Medienberichten zufolge soll das KI-Unternehmen Anthropic der Vertragspartner hinter einem milliardenschweren Großauftrag sein. Die Meldungen sorgten für erhebliche Bewegung bei den Anteilsscheinen des Unternehmens. Im heutigen Handel verliert die Aktie 1,4 Prozent auf 7,16 Euro.

Berichte über Partnerschaft mit Anthropic

Im Zentrum der jüngsten Aufmerksamkeit steht ein sechsjähriger Hosting- und Rechenkapazitätsvertrag über 13,7 Milliarden $. Medienberichten vom 14. September zufolge handelt es sich bei dem bislang ungenannten Kunden um Anthropic.

Neben den reinen Rechenkapazitäten soll die Vereinbarung Berichten zufolge brisante Konditionen enthalten. Demnach könnte Anthropic eine Option erhalten, 51 Millionen Rumble-Aktien zu einem Preis von je 0,01 $ zu erwerben. Bestätigt ist diese Partnerschaft bislang allerdings von keinem der beiden Unternehmen.

Sollten sich die Berichte bewahrheiten, würde dies die Wahrnehmung des Unternehmens an den Kapitalmärkten grundlegend verändern. Rumble würde sich damit fest als Anbieter von KI-Infrastruktur etablieren. Die Abhängigkeit vom reinen Geschäft als Videoplattform träte zunehmend in den Hintergrund.

Starkes Wachstum bei anhaltenden Verlusten

Der strategische Umbau vollzieht sich vor dem Hintergrund gemischter Geschäftszahlen. Dem Erlöswachstum stehen jedoch weiterhin rote Zahlen gegenüber. Auch die Margen verharrten im negativen Bereich, was die Profitabilität weiterhin belastet.

Für Anleger verdeutlichen diese Ergebnisse den bestehenden Spagat. Zwar gelingt es dem Konzern, seine Einnahmen dynamisch zu steigern. Die hohen Vorleistungen für den Kapazitätsausbau belasten das operative Ergebnis jedoch spürbar.

Komplette Übernahme von Northern Data im Fokus

Parallel treibt Rumble den Ausbau seiner Infrastruktur über Zukäufe voran. Vor rund einem Monat kündigte das Unternehmen Pläne an, zusätzliche Anteile an der Northern Data AG von Tether Investments zu übernehmen. Ziel ist es, den bisherigen Anteil von 85,2 Prozent auf rund 98 Prozent auszubauen.

Mit diesem Schritt leitete Rumble das Verfahren für einen Squeeze-out ein, um den Rechenzentrumsbetreiber vollständig zu integrieren. Gestern geriet der Titel im morgendlichen Handel dennoch unter Druck und verlor rund fünf Prozent. Medienberichten zufolge stand dieser Rücksetzer in keinem Zusammenhang mit dem Dieselkraftstoffgeschäft.

Trotz des jüngsten Rücksetzers notiert das Papier mit 7,16 Euro weiterhin über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 6,62 Euro. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf dürfte bleiben, ob Rumble die erhofften Großaufträge zügig in profitables operatives Geschäft ummünzen kann.

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