RTX Aktie: SEC ermittelt zu Pulvermetall-Problemen
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 09:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deRTX hat am 20. Oktober nach einem Umsatz von 25,0 Milliarden $ im dritten Quartal 2026 seine Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen begründete den höheren Ausblick mit anhaltender Nachfrage in der zivilen Luftfahrt und im Verteidigungsgeschäft. Der Auftragsbestand erreichte mit 340 Milliarden $ einen Rekord.
Höhere Erwartungen für Gewinn und Mittelzufluss
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet RTX einen bereinigten Umsatz zwischen 97,0 und 97,5 Milliarden $. Beim bereinigten Gewinn je Aktie liegt die neue Prognose zwischen 7,65 und 7,75 $. Den freien Mittelzufluss veranschlagt das Unternehmen auf 9,0 bis 9,2 Milliarden $.
Im dritten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 11 %. Das organische Wachstum bezifferte RTX auf 12 %.
Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte im selben Quartal 2,26 $. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg um 33 %.
Medienberichten zufolge hob Barclays am 21. Oktober das Kursziel für RTX von 223 auf 235 $ an. Die Einstufung bestätigte das Analysehaus mit „Overweight“.
SEC-Untersuchung und neue Produkte
In seinem am 20. Oktober eingereichten Quartalsbericht erklärte RTX, mit der SEC bei einer laufenden Untersuchung zusammenzuarbeiten. Diese betrifft Angaben zu Pulvermetall-Problemen bei Pratt & Whitney. Zum 30. September 2026 verfügte RTX außerdem noch über eine Aktienrückkaufermächtigung von rund 0,6 Milliarden $.
Pratt & Whitney Canada stellte am 21. Oktober das zertifizierte Turboprop-Triebwerk PT9 vor. Nach Unternehmensangaben liefert es in großer Höhe 33 % mehr Leistung als Triebwerke der Vorgängergeneration und senkt den Kraftstoffverbrauch um 20 %.
Collins Aerospace kündigte am selben Tag Verbesserungen seiner Funkhöhenmesser an, die Betreibern von Geschäftsflugzeugen helfen sollen, neue FAA-Standards zu erfüllen. Die Nachrüstungen in Servicezentren sollen 2027 beginnen.
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