Rheinmetall, Aktie

Rheinmetall Aktie: 36 Prozent Minus seit Jahresanfang

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 06:16 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Rheinmetall präsentiert sich bei zwei Münchner Konferenzen und investiert über 4,4 Millionen Euro in neue Kondensatorfertigung.

Generischer gepanzerter Radpanzer im Dämmerlicht auf staubigem Truppenübungsplatz, Seitenansicht
Rheinmetall AG (DE0007030009) zeigt einen gepanzerten Radpanzer im Dämmerlicht auf einem staubigen Truppenübungsplatz Illustration mit AI erstellt.

Rheinmetall nutzt die laufende Handelswoche für intensive Gespräche mit dem Kapitalmarkt. Der Rüstungs- und Technologiekonzern nimmt am heutigen Mittwoch an der deutschen Unternehmenskonferenz von Berenberg und Goldman Sachs in München teil.

Am morgigen Donnerstag folgt der Auftritt auf der Investorenkonferenz der Baader Bank am selben Standort. Flankiert werden diese Termine von operativen Fortschritten in mehreren Geschäftsbereichen.

An der Börse spiegeln sich die operativen Meldungen derzeit in einem herausfordernden Gesamtbild wider. Gestern ging die Rheinmetall-Aktie mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 997,80 Euro aus dem Xetra-Handel. Seit Jahresanfang summiert sich der Kursrückgang des Papiers auf 36 Prozent.

Operative Fortschritte im Rüstungsbereich

Zudem treibt der Konzern die digitale Vernetzung voran. Anfang September stellte das Unternehmen zentrale Schnittstellenspezifikationen seiner Gefechtssuite als quelloffene Software bereit. Dazu zählen unter anderem Programmierschnittstellen für Bordsysteme sowie taktische Funktionen.

Investitionen in zivile Hochtechnologie

Neben dem Rüstungssektor investiert der Konzern gezielt in technologische Produktionskapazitäten seiner Zuliefersparte. Die Konzerntochter Pierburg Pump Technology treibt am sächsischen Standort Hartha die Fertigung von Kondensatoren voran. Das Unternehmen entwickelt dort neue Produktionsprozesse für sogenannte NanoLam-Kondensatoren.

Für das Vorhaben erhält der Standort öffentliche Fördermittel von rund 1,5 Millionen Euro. Die gesamten Investitionen in das Projekt beziffert das Unternehmen auf mehr als 4,4 Millionen Euro. Vor den anstehenden Investorengesprächen zeigt sich damit eine zweigeteilte Entwicklung: Während die Rüstungsnachfrage für eine solide Auslastung sorgt, treibt Rheinmetall zugleich die Modernisierung seiner zivilen Technologiebasis voran.

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