Rheinfall Schaffhausen, Reise

Rheinfall Schaffhausen: Wie Europas mächtigster Wasserfall fesselt

17.05.2026 - 21:55:44 | ad-hoc-news.de

Der Rheinfall Schaffhausen bei Neuhausen am Rheinfall in der Schweiz ist Europas mächtigster Wasserfall. Was deutsche Reisende dort heute wirklich erwartet – von Booten bis Beleuchtung.

Rheinfall Schaffhausen, Reise, Wahrzeichen
Rheinfall Schaffhausen, Reise, Wahrzeichen

Es ist ein Donnern, das man schon spürt, bevor man es hört: Wenn sich am Rheinfall Schaffhausen der Rhein in weißer Gischt über die Felskante stürzt, vibrieren Stege, Bootsplanken – und oft auch die Knie der Besuchenden. Der Rheinfall (wörtlich „Fall des Rheins“) bei Neuhausen am Rheinfall in der Schweiz ist kein besonders hoher, aber der wohl wasserreichste Wasserfall Europas und eine der dramatischsten Naturszenen, die sich von Süddeutschland aus in wenigen Stunden erreichen lassen.

Rheinfall Schaffhausen: Das ikonische Wahrzeichen von Neuhausen am Rheinfall

Der Rheinfall Schaffhausen gilt laut dem Schweizer Tourismusportal MySwitzerland und dem Tourismusverband Schaffhausen als einer der größten und wasserreichsten Wasserfälle Europas. Rund 150 Meter breit und etwa 23 Meter hoch, wälzen sich hier im Jahresmittel mehrere hundert Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsstufe – ein Naturtheater, das sich nur etwa 50 Kilometer südlich der deutschen Grenze abspielt und deshalb für viele Reisende aus Baden-Württemberg, Bayern und der ganzen DACH-Region ein klassisches Wochenendziel ist.

Die Atmosphäre am Rheinfall ist überraschend vielfältig: Auf der einen Seite die Aussichtsplattformen am Schloss Laufen, von denen aus man das Schauspiel fast auf Augenhöhe erlebt; auf der anderen die Uferpromenade in Neuhausen am Rheinfall mit Bootsanlegern, Restaurants und Spazierwegen. Dazwischen ragt wie ein natürlicher Aussichtsturm ein markanter Felsen aus der Gischt, der per Boot angesteuert werden kann – das Motiv, das in Reiseführern von Marco Polo bis Merian immer wieder als ikonisches Bild des Rheinfall Schaffhausen auftaucht.

Die Schweizer Tourismusorganisationen betonen, dass der Rheinfall zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht hat: Im Frühjahr und Frühsommer, wenn der Schnee in den Alpen schmilzt, ist die Wassermenge besonders eindrucksvoll, während im Winter die kalte, klare Luft und gelegentliche Eiskristalle eine stille, fast märchenhafte Stimmung erzeugen. Dass der Rheinfall so leicht zugänglich ist – mit Bahnstation direkt am Schloss Laufen und dichter Bus- und Zuganbindung – macht ihn zusätzlich attraktiv für Tagesausflüge aus Deutschland.

Geschichte und Bedeutung von Rheinfall

Geologisch betrachtet ist der Rheinfall eine Folge der Eiszeiten. Fachinformationen des Naturzentrums Thurauen und regionaler geologischer Publikationen erklären, dass sich die heutige Fallstufe vor mehreren zehntausend Jahren gebildet hat, als der Rhein im Zuge von Gletscherbewegungen sein Bett verlagerte und harte Kalk- und Mergelschichten antraf. Dieses widerstandsfähige Gestein bildet bis heute den Untergrund, über den der Fluss stürzt.

Historische Quellen, etwa Veröffentlichungen der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte und regionale Dokumentationen aus Schaffhausen, machen deutlich, dass der Rheinfall schon früh eine Rolle als natürliche Grenze und als markanter Orientierungspunkt zwischen Bodensee und Hochrhein spielte. Handelswege und später Eisenbahnlinien orientierten sich an dieser Engstelle des Flusses. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert war der Rheinfall ein beliebtes Motiv in Reiseberichten und Landschaftsmalerei.

Berühmte Besucher trugen zur internationalen Bekanntheit bei. Reisebeschreibungen aus dem 19. Jahrhundert, unter anderem von Autoren aus dem deutschsprachigen Raum, schildern den Rheinfall als unverzichtbare Station auf Reisen in die Schweiz. Auch englische und französische Reiseführer des 19. Jahrhunderts, die in Ausstellungen der Schweizer Nationalbibliothek dokumentiert sind, erwähnen den Wasserfall als „great spectacle“ und „cascade du Rhin“ – ein Hinweis darauf, dass der Rheinfall schon damals als europäische Sehenswürdigkeit wahrgenommen wurde.

Im 20. Jahrhundert geriet der Rheinfall zeitweise in den Fokus der Energie- und Industriepolitik. Wie aus Unterlagen des Kantons Schaffhausen und Beiträgen des Schweizer Fernsehens hervorgeht, gab es wiederholt Pläne, die Fallstufe stärker zur Stromproduktion zu nutzen oder sogar ein Kraftwerk direkt am Rheinfall zu bauen. Bürgerinitiativen und Naturschutzorganisationen verhinderten jedoch eine weitreichende Verbauung, sodass der Rheinfall heute als geschütztes Naturdenkmal gilt. Diese Entwicklungen prägten die regionale Identität: Der Rheinfall steht in der Öffentlichkeit inzwischen nicht nur für spektakuläre Natur, sondern auch für das Bewusstsein, diese zu bewahren.

Für die Bevölkerung im Kanton Schaffhausen und speziell in Neuhausen am Rheinfall ist der Wasserfall ein identitätsstiftendes Symbol. Lokale Medien und die kantonale Tourismusorganisation stellen den Rheinfall regelmäßig als „Wahrzeichen“ des Kantons heraus. Veranstaltungen, etwa Lichtinszenierungen an Feiertagen oder sommerliche Events, nutzen den Wasserfall als Kulisse, ohne seine Substanz zu beeinträchtigen. Dadurch ist ein Gleichgewicht zwischen touristischer Nutzung und Schutz der Natur entstanden, das in der Schweiz exemplarisch diskutiert wird.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn der Rheinfall selbst ein Naturphänomen ist, prägen historische und moderne Bauwerke seinen Eindruck. Besonders markant ist Schloss Laufen am Rheinfall, das auf einem Felsvorsprung über der Fallstufe thront. Nach Angaben der offiziellen Website von Schloss Laufen und regionaler Geschichtswerke wurde die Anlage im Mittelalter errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Heute beherbergt das Schloss unter anderem ein Besucherzentrum, Gastronomie und Veranstaltungsräume.

Architektonisch interessant ist die Kombination aus historischer Substanz und moderner Besucherführung. Über einen barrierearmen Zugang, der in Publikationen des Kantons Zürich und des Betreibers hervorgehoben wird, gelangen Besuchende von der Bahnstation „Schloss Laufen am Rheinfall“ über Treppen, Aufzüge und Stege zu den Aussichtsplattformen, die teils spektakulär nah an die Gischt heranreichen. Diese Plattformen wurden so positioniert, dass sie den Blick auf den Rheinfall intensivieren, ohne das Landschaftsbild zu dominieren.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite, in Neuhausen am Rheinfall, befindet sich die Uferpromenade mit Restaurants, Souvenirgeschäften und Bootsanlegern. Historische Industriebauten in der Umgebung erinnern daran, dass die Kraft des Wassers schon früh für Mühlen und Fabriken genutzt wurde. Der Schweizer Heimatschutz und regionale Denkmalpflegebehörden betonen die Bedeutung dieser Bauten als Zeugnisse der Industrialisierung. Sie bilden einen Kontrast zur Naturkulisse und machen den Rheinfall zugleich zu einem Ort, an dem die Interaktion von Natur und Technik sichtbar wird – ähnlich wie an bekannten Flüssen in Deutschland, etwa am Rhein bei den Loreley-Felsen, wo Verkehr, Siedlungen und Natur eine Landschaftsikone formen.

Ein besonderes Merkmal des Rheinfall Schaffhausen ist das Bootserlebnis. Verschiedene Schiffsbetriebe, die in touristischen Broschüren und auf den offiziellen Rheinfall-Seiten der Region vorgestellt werden, bieten Fahrten unterhalb der Fallstufe an. Einige Boote bringen Gäste nahe an die tosende Gischt heran, andere steuern den Felsen in der Flussmitte an. Dort führt eine Treppe auf eine kleine Plattform, von der aus man mitten im Rhein steht, umgeben von tosenden Wassermassen. Diese Kombination aus Wassererlebnis und Perspektivwechsel macht den Rheinfall für viele Reisende unvergesslich.

Auch das Spiel mit Licht und Farbe gehört zur Inszenierung. Der Tourismusverband Schaffhausen berichtet regelmäßig über illuminierte Abende, bei denen der Rheinfall in wechselnden Farben angestrahlt wird. Dabei wird darauf geachtet, dass die Lichtshows zeitlich begrenzt bleiben, um Natur und Tierwelt – etwa Fische und Vögel am Rhein – nicht dauerhaft zu stören. Im Sommer werden bestimmte Schweizer Feiertage und Anlässe mit Feuerwerk begleitet, das ebenfalls häufig mit Blick auf den Rheinfall stattfindet. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland empfiehlt sich wegen der hohen Nachfrage eine frühzeitige Planung solcher Abende.

Kulturell ist der Rheinfall auch in der Bildsprache präsent: Fotobände über die Schweiz, Reportagen in Magazinen wie GEO Saison oder National Geographic Deutschland und TV-Dokumentationen der ARD und des Schweizer Fernsehens SRF nutzen das Motiv regelmäßig, wenn es um Flusslandschaften, Alpenvorland oder Tourismus in der Schweiz geht. Kunsthistoriker, die sich mit Landschaftsmalerei des 18. und 19. Jahrhunderts beschäftigen, verweisen auf Darstellungen des Rheinfall in Radierungen und Gemälden jener Zeit – auch wenn viele dieser Werke heute in schweizerischen und internationalen Sammlungen verstreut sind.

Rheinfall Schaffhausen besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Rheinfall befindet sich bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen, im Norden der Schweiz, unweit der Grenze zu Deutschland. Für Reisende aus Deutschland ist die Region besonders gut erreichbar. Mit dem Zug fährt man von Zürich aus, das wichtige internationale Flugverbindungen bietet, in rund 50 Minuten nach Schaffhausen und weiter direkt bis zur Station „Schloss Laufen am Rheinfall“ oder nach „Neuhausen Rheinfall“, wie von der Schweizerischen Bundesbahn SBB beschrieben. Aus dem süddeutschen Raum, etwa ab Konstanz oder Singen, sind es je nach Verbindung etwa 40–60 Minuten mit Regionalzügen.
  • Anreise aus deutschen Großstädten
    Von Frankfurt am Main, München oder Berlin ist die Region über große Bahnknoten und Flughäfen erreichbar. Typischerweise führt die Bahnanreise über Basel oder Zürich; Fahrpläne ändern sich, daher empfiehlt sich ein Blick in die Auskunft von Deutscher Bahn oder SBB. Flugreisende aus Deutschland landen meist in Zürich, von wo aus man mit dem Zug weiterreist. Mit dem Auto gelangt man über die A81 Richtung Süden und weiter über schweizerische Autobahnen und gut ausgebaute Hauptstraßen zum Rheinfall. In der Schweiz besteht Mautpflicht in Form einer Autobahn-Vignette; aktuelle Hinweise geben Automobilclubs wie der ADAC und die Schweizer Behörden.
  • Öffnungszeiten
    Der Rheinfall als Naturphänomen ist ganzjährig rund um die Uhr sichtbar. Bestimmte Angebote haben jedoch geregelte Öffnungszeiten: Dazu zählen das Besucherzentrum und die Aussichtsplattformen auf dem Gelände von Schloss Laufen, die laut offiziellen Informationen des Schlosses saisonal unterschiedliche Öffnungs- und Zugangszeiten haben. Auch Bootsbetriebe am Rheinfall operieren nach saisonalen Fahrplänen, die je nach Wasserstand, Wetter und Jahreszeit variieren. Öffnungszeiten und Betriebszeiten können sich ändern – am besten direkt bei den offiziellen Stellen von Rheinfall Schaffhausen, Schloss Laufen und den Schifffahrtsbetrieben prüfen.
  • Eintritt und Kosten
    Der Zugang zum Rheinfall von den öffentlichen Wegen in Neuhausen am Rheinfall aus ist nach Angaben der lokalen Tourismusinformationen frei. Für den Besuch der Aussichtsplattformen und Einrichtungen im Bereich von Schloss Laufen sowie für bestimmte Bootstouren wird ein Eintritt beziehungsweise Fahrpreis erhoben. Die genauen Tarife ändern sich von Saison zu Saison. Die meisten Preisangaben werden in Schweizer Franken (CHF) geführt; zur groben Orientierung kann man für typische Eintritte und Standardbootsfahrten von einem zweistelligen Betrag in Euro ausgehen, wobei Wechselkurse schwanken. Konkrete aktuelle Preise sollten direkt bei den Betreibern geprüft werden. Bei der Budgetplanung ist es sinnvoll, in Euro (€) zu denken und zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz insgesamt über dem deutschen Niveau liegen.
  • Beste Reisezeit
    Die Region ist ganzjährig bereisbar. Der Tourismusverband Schaffhausen und schweizerische Reiseführer empfehlen den späten Frühling, Frühsommer und frühen Herbst als besonders reizvolle Zeit: Dann führen Rhein und Zuflüsse meist viel Wasser, die Farben der Landschaft sind intensiv und das Wetter häufig stabil. In den Sommermonaten kann es an Wochenenden und während der Schweizer Schulferien sehr voll werden, insbesondere in den Mittagsstunden. Wer Ruhe sucht, sollte früh am Morgen oder später am Abend kommen – die Lichtstimmung ist dann zudem besonders fotogen. Im Winter wirkt der Rheinfall ruhiger, aber atmosphärisch; an frostigen Tagen können sich Eiszapfen und Reif bilden.
  • Sprache und Verständigung
    Im Kanton Schaffhausen wird Schweizerdeutsch gesprochen, eine alemannische Variante des Deutschen. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Verständigung in der Regel problemlos, da Schriftdeutsch überall verwendet wird und Mitarbeitende im Tourismusbereich sich auf Hochdeutsch einstellen. Englisch ist bei jüngeren Menschen und in Hotels, Gastronomie und Ticketverkauf weit verbreitet.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeld
    Die Landeswährung ist der Schweizer Franken (CHF). In touristischen Bereichen wie am Rheinfall werden gängige Kreditkarten und häufig auch Debitkarten akzeptiert; Kartenzahlung ist üblich. Einige Anbieter akzeptieren Euro-Bargeld, allerdings oft zu weniger günstigen Wechselkursen und selten als Referenzwährung. Für Reisende aus Deutschland ist es empfehlenswert, zumindest einen kleinen Betrag in Schweizer Franken dabeizuhaben. Trinkgeld wird – ähnlich wie in Deutschland – in Restaurants und bei Dienstleistungen als Aufrunden oder mit einem moderaten zusätzlichen Betrag honoriert, ist aber nicht so stark erwartet wie in manchen außereuropäischen Ländern.
  • Gesundheit, Versicherung und Sicherheit
    Für EU-/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger, zu denen auch deutsche Staatsangehörige zählen, empfiehlt sich die Mitnahme der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC), die bei den deutschen Krankenkassen erhältlich ist. Dennoch kann eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein, um etwaige private Leistungen abzudecken. Die Schweiz gilt als sicheres Reiseland mit gut ausgebauter Infrastruktur. An den Aussichtsplattformen und Wegen am Rheinfall sind Sicherheitsgeländer angebracht; Hinweise und Absperrungen sollten strikt beachtet werden. Besonders mit Kindern ist Vorsicht geboten.
  • Einreisebestimmungen
    Die Schweiz ist Teil des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsbürger genügt in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass zur Einreise. Da sich Einreise- und Aufenthaltsregelungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
  • Fotografie und Drohnen
    Das Fotografieren für private Zwecke ist an den meisten öffentlich zugänglichen Stellen zulässig und ausdrücklich erwünscht – der Rheinfall ist eines der am häufigsten fotografierten Naturmotive der Schweiz. Für kommerzielle Aufnahmen können Genehmigungen nötig sein, insbesondere auf privatem Gelände wie Schloss Laufen. Der Einsatz von Drohnen unterliegt in der Schweiz strengen Regeln; in sensiblen Natur- und Tourismusgebieten ist er oft eingeschränkt oder untersagt. Aktuelle Bestimmungen sollten bei den zuständigen Behörden oder auf den Websites der Betreiber geprüft werden.

Warum Rheinfall auf jede Neuhausen am Rheinfall-Reise gehört

Der Rheinfall Schaffhausen ist mehr als nur ein kurzer Fotostopp. Wer Zeit mitbringt, kann hier einen ganzen Tag zwischen Wasser, Kultur und Kulinarik verbringen. Ein klassischer Besuch beginnt auf der Schlossseite: Vom Bahnhof „Schloss Laufen am Rheinfall“ führt der Weg über das historische Ensemble hinunter zu den Plattformen, die so nah an der Gischt liegen, dass Sprühnebel auf der Haut zu spüren ist. Aus dieser Perspektive wirkt der Rheinfall fast wie eine Bühne, auf der sich das Wasser in endlosen Variationen bewegt.

Auf der gegenüberliegenden Seite in Neuhausen am Rheinfall bietet sich dann der Kontrast: Hier erlebt man den Wasserfall aus etwas größerer Distanz, sieht die gesamte Breite der Fallstufe und die Boote, die zwischen Ufern und Mittelfelsen pendeln. Entlang der Uferpromenade gibt es Gastronomie unterschiedlichster Preisklassen, von einfachen Snacks bis zu Restaurants mit Blick auf das Wasser. Für Reisende aus Deutschland erinnert die Szene ein wenig an bekannte Flusslandschaften entlang des Oberrheins oder an touristische Orte wie Rüdesheim – nur dass hier das Wasser die Hauptrolle spielt.

Auch in der Umgebung lohnt sich ein Blick: Die Stadt Schaffhausen mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, dem Munot als Festungsanlage und zahlreichen Renaissance-Fassaden ist innerhalb kurzer Zeit erreichbar und macht den Rheinfall zum idealen Ausgangspunkt für eine kurze Städtereise. Viele deutsche Reiseführer empfehlen, den Besuch des Rheinfall mit einem Abstecher nach Stein am Rhein zu kombinieren, einem mittelalterlichen Städtchen mit reich bemalten Häuserfassaden flussaufwärts.

Familien schätzen am Rheinfall die gute Infrastruktur: Spielplätze, gut gesicherte Wege, klare Wegweiser und zahlreiche Sitzmöglichkeiten erleichtern den Besuch mit Kindern oder älteren Angehörigen. Für naturinteressierte Reisende bieten Info-Tafeln und teils geführte Angebote Einblicke in Ökosysteme der Flusslandschaft. Schulen aus dem süddeutschen Raum nutzen nach Angaben regionaler Medien immer wieder die Gelegenheit, Tagesexkursionen an den Rheinfall zu organisieren – ein anschauliches Klassenzimmer zum Thema Wasserkräfte, Geologie und Naturschutz.

Auch für Fotografie- und Social-Media-affine Reisende ist der Rheinfall attraktiv. Verschiedene Tageszeiten liefern unterschiedliche Lichtstimmungen: morgens häufig weiches Licht mit Nebelschwaden, mittags leuchtende Farben und abends dramatische Schatten. In Kombination mit eventuellen Beleuchtungen an besonderen Abenden ergeben sich starke Kontraste und Motive für Langzeitbelichtungen. Dass der Rheinfall so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, erleichtert zudem spontane Besuche für Fototouren – etwa während eines Aufenthalts in Zürich oder Konstanz.

Für viele Menschen aus Deutschland spielt auch der emotionale Aspekt eine Rolle: Der Rheinfall ist oft einer der ersten „großen“ Wasserfälle, die man ohne interkontinentale Reise sieht. In Interviews und Reportagen, etwa im ADAC-Reisemagazin und bei naturtouristischen TV-Formaten, berichten Besucherinnen und Besucher von der Faszination, vor der Kraft des Wassers zu stehen. Dieses Gefühl von Nähe und gleichzeitiger Distanz – man ist sicher hinter Geländern, spürt aber dennoch die Energie – macht den Reiz aus.

Rheinfall Schaffhausen in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist der Rheinfall längst ein wiederkehrendes Motiv: Unter Hashtags wie #Rheinfall oder #RheinfallSchaffhausen finden sich auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube hunderttausende Bilder und Clips, die das Wasser aus immer neuen Blickwinkeln zeigen. Besonders beliebt sind Slow-Motion-Videos der aufspritzenden Gischt, Drohnenaufnahmen aus erlaubten Bereichen und Vorher-Nachher-Vergleiche bei unterschiedlichen Wasserständen.

Häufige Fragen zu Rheinfall Schaffhausen

Wo liegt der Rheinfall Schaffhausen genau?

Der Rheinfall Schaffhausen liegt bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen im Norden der Schweiz, unweit der Grenze zu Deutschland. Von Schaffhausen aus ist der Wasserfall mit Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad in kurzer Zeit erreichbar; die Bahnstationen „Schloss Laufen am Rheinfall“ und „Neuhausen Rheinfall“ liegen in unmittelbarer Nähe.

Ist der Rheinfall wirklich der größte Wasserfall Europas?

Der Rheinfall gilt nach Angaben von Schweizer Tourismusorganisationen und Naturkundemuseen als einer der größten und wasserreichsten Wasserfälle Europas, bezogen auf die Wassermenge. Er ist mit etwa 23 Metern nicht besonders hoch, aber mit rund 150 Metern Breite und der hohen Durchflussmenge ein außergewöhnlich mächtiger Flusswasserfall. Andere europäische Wasserfälle können höher sein, doch das Zusammenspiel von Breite und Wassermenge macht den Rheinfall einzigartig.

Wie erreicht man den Rheinfall am besten aus Deutschland?

Aus Süddeutschland ist die Anreise mit der Bahn über Singen, Konstanz oder Basel nach Schaffhausen besonders bequem; von dort geht es mit Regionalzügen direkt zu den Haltestellen am Rheinfall. Aus anderen Teilen Deutschlands bieten sich Bahnverbindungen über große Knotenbahnhöfe oder Flüge nach Zürich mit anschließender Zugfahrt an. Mit dem Auto gelangt man über die A81 und weiter über schweizerische Autobahnen und Hauptstraßen zum Rheinfall; in der Schweiz ist eine Autobahnvignette nötig.

Wann ist die beste Zeit, um den Rheinfall zu besuchen?

Als besonders eindrucksvoll gelten späte Frühlingstage, der Frühsommer und der frühe Herbst, wenn die Wassermenge hoch und das Wetter meist stabil ist. Im Sommer kann es in der Mittagszeit sehr voll werden, daher empfehlen sich eher die frühen Morgenstunden oder der spätere Nachmittag und Abend. Im Winter ist der Rheinfall ruhiger, bietet aber an klaren Tagen eindrucksvolle, oft sehr klare Lichtstimmungen.

Welche Aktivitäten gibt es am Rheinfall Schaffhausen?

Am Rheinfall Schaffhausen können Besuchende von Aussichtsplattformen aus die Fallstufe betrachten, Bootstouren unterhalb des Wasserfalls unternehmen und in manchen Fällen den Felsen in der Flussmitte besteigen. Schloss Laufen bietet ein Besucherzentrum und Gastronomie, auf der gegenüberliegenden Seite locken Uferpromenade, Restaurants und Spazierwege. In der näheren Umgebung lohnen zudem Besuche der Stadt Schaffhausen, des Munot und von Stein am Rhein.

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