Red, Cat

Red Cat Aktie: Northland senkt Gewinnerwartungen

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 03:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Northland senkt seine Prognosen für Red Cat; CEO Thompson verweist auf Beschaffungshürden und zögerliche Marinekunden.

Red Cat: Hürden bremsen Ausbau des Militärdrohnengeschäfts
Eine hochmoderne Drohne in einer nebligen Landschaft, die die Luft- und Verteidigungsindustrie symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Der US-Drohnenspezialist Red Cat will sein militärisches Geschäft ausbauen, sieht sich jedoch mit wachsenden Hürden konfrontiert. Auf der Wachstumskonferenz von Piper Sandler am 15. September umriss Chairman und CEO Jeff Thompson die künftigen Prioritäten. Im Fokus stehen militärische Drohnen, autonome Überwasserschiffe sowie Systeme für die militärische Interoperabilität.

Allerdings dämpfte das Management zugleich allzu hohe Erwartungen an ein rasches Wachstum. Thompson verwies ausdrücklich auf strenge Beschaffungsstandards und die zögerliche Adaption durch Kunden aus dem Marinebereich.

Zwar hatte Red Cat vor rund einem Monat seine Havoc-Software in unbemannte Schiffe integriert. Doch der Wettbewerb im Verteidigungssektor ist intensiv, nachdem ein Großauftrag der US-Armee vor rund zwei Wochen an AeroVironment ging.

Northland Securities senkt Gewinnerwartungen

Die operativen Herausforderungen schlagen sich mittlerweile auch in den Schätzungen der Experten nieder. Das Analysehaus Northland Securities passte seine Prognosen für Red Cat am 16. September nach unten an.

Die Experten tragen damit den anhaltenden Vorleistungen für neue Plattformen Rechnung. Bis sich die strategischen Entwicklungen in rentablen Großaufträgen niederschlagen, vergeht offenbar mehr Zeit als ursprünglich veranschlagt.

Auch der Ausblick auf die kommenden Berichtsperioden fällt verhaltener aus. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Northland Securities einen Verlust von $0,95 je Aktie. Für das darauffolgende Jahr soll der Fehlbetrag noch bei $0,73 je Anteilsschein liegen. Eine zeitnahe Rückkehr in die Gewinnzone zeichnet sich in den Modellen damit nicht ab.

Transaktionen des Managements und Börsenreaktion

Neben den reduzierten Prognosen rückten Transaktionen von CEO Jeffrey M. Thompson in den Fokus der Anleger. Am 15. September bediente der Manager ein bestehendes Termingeschäft durch die Bereitstellung von 750.000 Aktien.

Solche vorab vereinbarten Handelspläne dienen Managern in der Regel zur Diversifizierung eigener Vermögenswerte. Sie werden unabhängig von aktuellen Marktentwicklungen ausgeführt, um regulatorischen Vorgaben zu genügen.

Im Börsenhandel konnte die Aktie nach den jüngsten Rückschlägen zumindest kurzfristig durchatmen. Am gestrigen Donnerstag schloss der Titel bei 5,95 Euro, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent entsprach.

Anzeige

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 25. September liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | US75644T1007 | RED | boerse | 70180108 |