Railay Beach, Krabi

Railay Beach bei Krabi: Thailands versteckte Halbinsel

17.05.2026 - 14:21:21 | ad-hoc-news.de

Railay Beach bei Krabi in Thailand ist nur per Boot erreichbar und wirkt wie eine tropische Bühne aus Kalksteinfelsen, Dschungel und Puderzucker-Sand – was den Ort für Reisende aus Deutschland so besonders macht.

Railay Beach, Krabi, Reise
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Wer mit dem Longtailboot auf Railay Beach in Krabi (sinngemäß: „Railay-Strand“) zusteuert, erlebt einen Moment, den viele Reisemagazine als „Ankunft in einer anderen Welt“ beschreiben: Smaragdgrünes Wasser, senkrecht aufragende Kalksteinfelsen, dichter Dschungel und ein Strand, der eher an feines Mehl als an Sand erinnert. Gleichzeitig ist Railay Beach, oft einfach „Railay“ genannt, kein abgelegener Südsee-Mythos, sondern einer der zugänglichsten Traumstrände Thailands – und gerade deshalb für Reisende aus Deutschland spannend.

Railay Beach: Das ikonische Wahrzeichen von Krabi

Railay Beach liegt an der Küste der Provinz Krabi im Süden Thailands. Geografisch gehört Railay eigentlich zum Festland, ist aber durch steile Karstfelsen von der Straße getrennt und nur über den Wasserweg erreichbar. Genau das macht die Halbinsel – sie wird häufig als „Peninsula Railay“ bezeichnet – laut dem thailändischen Fremdenverkehrsamt zu einem besonderen Reiseziel: leicht erreichbar, aber mit Inselgefühl, weil Autos außen vor bleiben.

Deutschsprachige Reiseführer wie das „ADAC Reisemagazin“ und „Marco Polo Thailand“ betonen, dass Railay Beach als landschaftliches Highlight des Andamanensee-Küstenabschnitts gilt. Die Kombination aus türkisfarbenem Meer, dichtem Regenwald, hoch aufragenden Kalksteinwänden und mehreren Buchten, die zu Fuß miteinander verbunden sind, macht Railay zu einem kompakten Natur-„Bühnenbild“. Im Unterschied zu berühmten Inseln wie Phuket oder Koh Samui ist der Raum begrenzt – was den Ort gleichzeitig verwundbar und besonders atmosphärisch macht.

Für Reisende aus Deutschland ist Railay Beach damit ein Symbol für das tropische Thailand, wie es in Bildbänden und TV-Dokumentationen präsentiert wird. Die „National Geographic Deutschland“-Redaktion ordnet die Region Krabi immer wieder unter die eindrucksvollsten Küstenlandschaften Südostasiens ein, vor allem wegen der Karstlandschaft, die sich bis zur Halbinsel Railay fortsetzt. Railay wird dabei häufig in einem Atemzug mit den Felsformationen der Phang-Nga-Bucht und den vorgelagerten Inseln wie Phi Phi genannt.

Geschichte und Bedeutung von Railay Beach

Während die Strände von Phuket in den 1970er Jahren relativ früh in den internationalen Massentourismus eintraten, entwickelte sich Railay Beach vergleichsweise später. Laut Berichten der Tourismusbehörde von Thailand (Tourism Authority of Thailand, TAT) sowie Hintergrundartikeln der „Bangkok Post“ wurde die Region Krabi zwar schon in den 1980er Jahren als ruhige Alternative zu intensiver befahrenen Badeorten bekannt, Railay selbst blieb aufgrund seiner Abgeschlossenheit zunächst eher ein Geheimtipp.

Zunächst kamen vor allem Rucksackreisende und Kletterer nach Railay Beach. Die imposanten Kalksteinfelsen, die sich direkt am Strand erheben, wurden in der internationalen Kletterszene früh entdeckt. Fachmagazine und Kletterführer – darunter englischsprachige Publikationen, auf die auch deutschsprachige Kletterportale verweisen – beschreiben, dass sich in den 1990er Jahren erste einfache Unterkünfte und Kletterschulen auf Railay etablierten. Diese Pionierphase prägte das Bild von Railay als „Climber’s Paradise“, ein Image, das bis heute fortwirkt.

Mit dem Ausbau des Flughafens von Krabi und der zunehmenden Zahl an Inlands- und internationalen Flügen nahm der Besucherstrom zu. Reisemagazine wie „Merian Thailand“ sowie Berichte in „GEO Saison“ schildern, wie sich Railay Beach schrittweise von einem nahezu ausschließlich auf Backpacker ausgerichteten Ziel zu einem gemischt-touristischen Ort entwickelte: Neben einfachen Bungalows entstanden Resorts der Mittel- und gehobenen Kategorie, insbesondere an den Stränden Railay West und Phra Nang.

Gleichzeitig erfährt die Region eine wachsende Sensibilisierung für Umwelt- und Küstenschutz. Die Verwaltung der Provinz Krabi sowie das thailändische Umweltministerium haben in den vergangenen Jahren immer wieder Maßnahmen zur Begrenzung von Müll, zur Regelung des Bootsbetriebs und zum Schutz der Korallen und Mangroven diskutiert und teilweise umgesetzt. Internationale Reiseberichte, darunter Beiträge in „Der Standard“ (Österreich) und „NZZ am Sonntag“, greifen diese Debatten rund um nachhaltigen Tourismus auf und nennen Railay als Beispiel für ein Gebiet, in dem die Balance zwischen Beliebtheit und Naturschutz besonders sensibel ist.

Im Unterschied zu einigen berühmten thailändischen Inseln, die zeitweise wegen Umweltbelastung geschlossen wurden (wie die Maya Bay bei Koh Phi Phi in den späten 2010er Jahren), blieb Railay Beach bislang ganzjährig zugänglich. Behörden und lokale Akteure setzen stattdessen auf Sensibilisierung, Bootsregulierung und punktuelle Infrastrukturverbesserungen. Reisende aus Deutschland erleben Railay daher häufig als „belebte, aber nicht überlaufene“ Alternative zu stärker verdichteten Badeorten – wobei dies stark von Reisezeit und konkreter Bucht abhängt.

Architektur, Naturkulisse und besondere Merkmale

Architektonisch gibt es in Railay Beach keine historischen Paläste oder Tempelanlagen von nationaler Bedeutung, wie sie etwa in Bangkok oder Chiang Mai dominieren. Die „Architektur“ von Railay ist vor allem die Landschaft selbst: die bis zu rund 100 Meter hohen Kalksteinfelsen, die wie natürliche Kathedralen wirken. Geologen beschreiben diese Formationen als Teil eines Karstsystems, das über Millionen Jahre durch die Erosion von Kalkstein und die Wirkung des tropischen Klimas entstanden ist.

Die Strände lassen sich grob in vier Bereiche gliedern, die in Reiseführern und auf offiziellen Tourismusseiten durchgängig so benannt werden:

  • Railay West: der Hauptbadestrand mit feinem, hellen Sand und Sonnenuntergangsblick. Hier legen die meisten Longtailboote vom Festland an, und hier konzentrieren sich zahlreiche Unterkünfte sowie Restaurants.
  • Railay East: stärker von Mangroven geprägt, bei Ebbe teils matschig und weniger zum Baden geeignet, aber mit vielen Bars, günstigen Unterkünften und einem Holzsteg, von dem aus Boote nach Krabi-Stadt und zu anderen Zielen ablegen.
  • Tonsai Beach: nördlich von Railay West gelegen, traditionell Treffpunkt der Kletter-Community, mit eher einfachen Bungalows und einer bewusst lässigen Atmosphäre; bei Flut per Boot, bei Ebbe je nach Bedingungen auch zu Fuß über Fels und Sand erreichbar.
  • Phra Nang Beach: südlich von Railay, vielfach als besonders eindrucksvoller Abschnitt beschrieben, mit spektakulären Felsüberhängen und einer kleinen Höhle, in der eine lokale Schreinstätte der Prinzessin Phra Nang verehrt wird.

Dieser Schrein, oft „Princess Cave“ genannt, ist laut Informationen lokaler Tourismusseiten und Berichten thailändischer Medien eine bedeutende spirituelle Stätte für Fischer und Seefahrer. Sie bringen Holzskulpturen und Opfergaben, um Schutz und gute Fanggründe zu erbitten. Für Reisende gibt der Ort Einblick in die Vermischung von buddhistischen, hinduistischen und animistischen Traditionen, die für Thailand typisch ist.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal von Railay Beach ist das Klettern. Die steilen Felswände bieten Routen in verschiedensten Schwierigkeitsgraden, und mehrere zertifizierte Kletterschulen – deren Angebote sowohl in deutschen Reiseführern als auch auf den offiziellen Seiten der Provinz Krabi aufgeführt sind – bieten Kurse und geführte Touren an. Sicherheitsstandards und Ausrüstung werden in seriösen Reiseberichten meist als gut beschrieben, dennoch wird allen Besucherinnen und Besuchern geraten, Angebote sorgfältig zu prüfen und nur mit lizenzierten Anbietern zu klettern.

Daneben sind Kajaktouren entlang der Felswände, Schnorchelausflüge zu nahe gelegenen Inseln, Stand-up-Paddling bei Sonnenuntergang und Spaziergänge zu Aussichtspunkten typische Aktivitäten, die in deutschsprachigen Reisemagazinen regelmäßig hervorgehoben werden. Ein beliebter, teils steiler Pfad führt zu einer Aussicht über Railay und zu einer sogenannten „Lagoon“, einer von Felsen umschlossenen Senke, die jedoch witterungsabhängig schwierig zu erreichen sein kann – seriöse Reiseführer warnen ausdrücklich vor den rutschigen Passagen bei Regen.

Railay Beach besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Railay Beach liegt an der Andamanensee in der Provinz Krabi, im Süden Thailands. Der nächstgelegene Flughafen ist Krabi International Airport. Von Deutschland aus gibt es je nach Saison zeitlose, wechselnde Flugverbindungen mit mindestens einem Umstieg, etwa über große Drehkreuze wie Bangkok, Doha, Dubai oder Singapur. Die Flugzeit inklusive Umstieg liegt je nach Verbindung typischerweise im Bereich von rund 13 bis 16 Stunden. Von Krabi Airport aus fahren Taxis und Minivans in etwa 30 bis 45 Minuten nach Ao Nang oder zum Pier in Krabi; von dort geht es per Longtailboot weiter nach Railay. Reiseführer und die offizielle Tourismusorganisation der Provinz Krabi weisen darauf hin, dass Railay ausschließlich über den Wasserweg erreichbar ist und es keine Straßenverbindung gibt.
  • Fortbewegung vor Ort
    Auf der Railay-Halbinsel bewegen sich Gäste zu Fuß; die Wege zwischen Railay East, Railay West und Phra Nang sind in wenigen Minuten zu erreichen. Tonsai Beach kann je nach Gezeitenstand und Sicherheitslage wahlweise zu Fuß über Fels- und Strandpassagen oder per Boot erreicht werden. Durch die Abwesenheit von Autos wird Railay in Reisereportagen oft als angenehm ruhig beschrieben, wobei Geräusche von Bootsmotoren an den Hauptanlegestellen dennoch präsent sind.
  • Öffnungszeiten
    Da es sich bei Railay Beach um eine frei zugängliche Küstenlandschaft mit Unterkünften und Restaurants handelt, gibt es keine einheitlichen „Öffnungszeiten“ wie bei einem Museum oder Tempel. Bootsanbieter verkehren üblicherweise tagsüber und teilweise in den frühen Abendstunden; dies kann allerdings saisonal und witterungsabhängig variieren. Unterkünfte, Restaurants, Kletterschulen und Touranbieter haben eigene Öffnungszeiten, die sich ändern können. Es empfiehlt sich, aktuelle Informationen direkt bei der gebuchten Unterkunft oder den Anbietern vor Ort zu prüfen.
  • Eintritt und Kosten
    Der Zugang zu den Stränden von Railay ist grundsätzlich kostenfrei, abgesehen von den Bootskosten für die An- und Abreise. Die Preise für Longtailboote werden meist pro Person oder pro Boot berechnet und können je nach Saison, Tageszeit und Verhandlung variieren. Da sich Preise beständig ändern, empfehlen seriöse Reiseführer, sich unmittelbar vor der Reise über aktuelle Tarife zu informieren. Für Ausflüge, Kletterkurse und Kajaktouren fallen zusätzliche Gebühren an, die häufig vor Ort in thailändischen Baht bezahlt werden; als grobe Orientierung sprechen deutschsprachige Reisemagazine von moderaten, aber im Vergleich zum Hinterland teils erhöhten Preisen, da die Versorgung der Halbinsel aufwendig ist.
  • Beste Reisezeit
    Tourismusbehörden und renommierte Reiseverlage weisen darauf hin, dass die Westküste Thailands – einschließlich Krabi und Railay – von einem ausgeprägten Monsunklima geprägt ist. Die in vielen Reiseführern empfohlene Hauptreisezeit liegt in der Regel zwischen November und April, wenn das Wetter häufig trockener ist und das Meer ruhiger. Die regenreicheren Monate, etwa von Mai bis Oktober, bringen teils kräftige Schauer und höhere Wellen mit sich; manche Bootsverbindungen können dann eingeschränkt sein. Zugleich berichten Reisejournalisten, dass Railay in der Nebensaison spürbar weniger besucht ist, was für Reisende, die Ruhe schätzen und flexibel sind, ein Vorteil sein kann. Jahreszeitenangaben sind jedoch nie eine Garantie für konkretes Wetter und sollten eher als grobe Orientierung verstanden werden.
  • Sprache und Kommunikation
    In der Provinz Krabi ist die Amtssprache Thai. In Railay Beach sind die Englischkenntnisse aufgrund des internationalen Tourismus relativ verbreitet, insbesondere in Hotels, Kletterschulen, Tauchshops und Restaurants. Deutsch wird punktuell in größeren Hotels oder von Mitarbeitenden mit Aufenthaltserfahrung in Europa verstanden, ist aber nicht flächendeckend verbreitet. Für Reisende aus Deutschland reicht Englisch im Alltag meist gut aus. Ein paar Höflichkeitsfloskeln auf Thai werden von Einheimischen erfahrungsgemäß geschätzt.
  • Zahlung, Geld und Trinkgeld
    Thailand hat als Währung den Baht (THB). In Railay Beach können in vielen Hotels und einigen Restaurants internationale Kreditkarten genutzt werden. Kleinere Geschäfte, Straßenstände, Longtailboot-Fahrer oder einfache Bungalowanlagen bevorzugen häufig Bargeld. Deutsche Girokarten werden im Ausland nicht überall akzeptiert; internationale Debit- oder Kreditkarten sind daher praktische Wegbegleiter. Geldautomaten (ATMs) stehen in der Region Krabi und in touristischen Zentren zur Verfügung; auf Railay selbst ist die Auswahl begrenzt, daher empfiehlt sich eine ausreichende Bargeldreserve. Beim Trinkgeld orientiert sich die Praxis an der thailändischen Tourismusregion: In einfachen Lokalen wird kein Trinkgeld erwartet, eine kleine Aufrundung wird aber geschätzt; in touristischen Restaurants und Hotels sind 5 bis 10 Prozent bei gutem Service üblich. Für Bootspersonal, Guides und Klettertrainer sind kleine Trinkgelder ebenfalls verbreitet.
  • Kleiderordnung und kultureller Respekt
    Railay Beach ist ein Badeort mit eher lockerer Kleiderkultur. Trotzdem verweisen seriöse Reiseführer und das Auswärtige Amt darauf, dass außerhalb von Strand und Pool eine angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) als respektvoll gilt, insbesondere in Tempeln oder bei Besuch spiritueller Orte wie der Prinzessinnen-Höhle am Phra Nang Beach. Nacktbaden ist in Thailand nicht üblich und kann als unsensibel wahrgenommen werden. Auch beim Fotografieren gilt: Menschen sollten nur mit Einverständnis aufgenommen werden, besonders in religiösen Kontexten.
  • Fotografieren und Drohnen
    Railay Beach ist wegen seiner spektakulären Kulisse ein beliebtes Fotomotiv. Während das Fotografieren für den privaten Gebrauch an den Stränden in der Regel unproblematisch ist, gelten für Drohnenflüge in Thailand gesetzliche Vorgaben. Wer Drohnen nutzen möchte, sollte sich vorab bei offiziellen thailändischen Stellen und beim Auswärtigen Amt über aktuelle Regeln informieren; für bestimmte Drohnen und Einsatzzwecke sind Registrierungen und Genehmigungen vorgeschrieben.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Für Reisen nach Thailand empfehlen viele deutsche Krankenkassen und Reiseinstitutionen den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Das Auswärtige Amt bietet aktuelle Hinweise zu Gesundheitsrisiken, etwa zu Mückenstichen übertragene Krankheiten oder zu notwendigem Impfschutz. In Railay gibt es kleinere medizinische Anlaufstellen; bei ernsthaften Erkrankungen erfolgt die Versorgung in Kliniken in Krabi oder größeren Zentren. Kletter- und Wassersportaktivitäten sollten nur mit seriösen, sicherheitsbewussten Anbietern gebucht werden. Reisende werden zudem darauf hingewiesen, Sonne und Hitze ernst zu nehmen, ausreichend zu trinken, Sonnenschutz zu nutzen und bei Fahrten mit dem Longtailboot auf den sicheren Einstieg und Helm- bzw. Rettungswestenangebote zu achten.
  • Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
    Thailand gehört nicht zur Europäischen Union. Ein gültiger Reisepass ist erforderlich; je nach Aufenthaltsdauer und Reiseart können unterschiedliche Regelungen gelten. Für kurzfristige touristische Aufenthalte gelten derzeit Visa-Befreiungen oder Visa-on-Arrival-Regelungen für deutsche Staatsangehörige, die sich jedoch ändern können. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen, bevor sie nach Krabi bzw. Railay Beach reisen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Thailand verwendet die Indochina Time (ICT), die in der Regel 6 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) liegt und 5 Stunden vor der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Das heißt: Wenn es im deutschen Winter 12:00 Uhr in Berlin ist, ist es in Railay Beach etwa 18:00 Uhr, im deutschen Sommer hingegen 17:00 Uhr.

Warum Railay Beach auf jede Krabi-Reise gehört

Viele deutschsprachige Reisejournalistinnen und -journalisten beschreiben Railay Beach als „kompakte Essenz“ der Küstenlandschaft Südthailands. Wer hier einige Tage verbringt, erlebt im Kleinen, wofür die gesamte Andamanensee steht: dramatische Felsen, ruhige Buchten, Sonnenuntergänge, Bootstouren und Kletterrouten – ohne dass man täglich lange Wege zurücklegen müsste. Dies macht Railay sowohl für Reisende attraktiv, die von Krabi oder Phuket aus einen Abstecher planen, als auch für Urlauberinnen und Urlauber, die den Strand als Hauptziel wählen.

Für Gäste aus Deutschland spielt auch die Atmosphäre eine Rolle: Obwohl Railay längst kein Geheimtipp mehr ist, vermitteln die fußläufigen Wege, das Fehlen von Autos und die enge Verbindung von Felsen, Dschungel und Meer vielen Besucherinnen und Besuchern das Gefühl, in einem kleinen, klar begrenzten Mikrokosmos unterwegs zu sein. Reiseführer wie „Lonely Planet Thailand“ in deutscher Ausgabe und deutschsprachige Artikel in großen Medien weisen darauf hin, dass die Stimmung zwischen lebhaftem Strandleben und ruhigen Ecken variiert – je nachdem, ob man sich am stärker frequentierten Railay West aufhält oder abgelegenere Abschnitte aufsucht, etwa früh morgens am Phra Nang Beach.

Ein weiterer Grund, Railay in eine Krabi-Reise einzuplanen, ist die Vielfalt an Ausflügen, die von hier aus möglich sind. Zahlreiche Anbieter organisieren Bootstouren zu vorgelagerten Inseln, Schnorchelstopps in klaren Buchten oder kombinierte Ausflüge mit Inseln wie Koh Poda oder Hong Island. Seriöse Reiseberichte empfehlen Reisenden, auf Gruppengröße und Umweltverträglichkeit der Angebote zu achten und, wenn möglich, Anbieter zu bevorzugen, die sich zu umweltschonenden Praktiken bekennen, etwa durch die Vermeidung von Einwegplastik und das Anlegen an ausgewiesenen Bojen statt direkt auf Korallen.

Gleichzeitig sollte Railay Beach als empfindliches Ökosystem verstanden werden. Medienberichte und Stimmen von Umweltorganisationen erinnern daran, dass steigende Besucherzahlen zu Druck auf die Infrastruktur, auf Müllentsorgung und auf die Unterwasserwelt geführt haben. Für bewusste Reisende aus dem deutschsprachigen Raum bietet Railay daher die Chance, an einem spektakulären Ort zu erleben, wie nachhaltiger Tourismus aussehen kann: durch respektvollen Umgang mit Natur und Kultur, zurückhaltenden Ressourcenverbrauch und die bewusste Wahl von Anbietern, die Umweltschutz ernst nehmen.

Wer Railay Beach besucht, kehrt häufig mit Bildern im Kopf zurück, die lange nachwirken: das Rauschen der Wellen, das tiefe Grün des Dschungels, der Duft von Garküchen in schmalen Wegen, das Knattern der Longtailboote in der Ferne und die Silhouette der Felsen gegen den abendlichen Himmel. Gerade für Reisende aus Deutschland, die dem Alltag entfliehen und gleichzeitig einen gut erreichbaren, aber dennoch besonderen Ort suchen, ist Railay eine Option, die in der Reiseplanung oft unterschätzt wird.

Railay Beach in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken gilt Railay Beach als „fotogener Klassiker“ Thailands: Sonnenuntergänge, Kletterrouten inmitten der Felswände und Drohnenaufnahmen der Halbinsel prägen Hashtags und Reels. Reisejournalistische Analysen zeigen, dass gerade diese Bilder das Fernweh vieler Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland wecken – und gleichzeitig Erwartungen schüren, denen der Ort nur dann gerecht werden kann, wenn man seine Besonderheiten und Grenzen kennt.

Häufige Fragen zu Railay Beach

Wo genau liegt Railay Beach?

Railay Beach liegt an der Andamanensee in der Provinz Krabi im Süden Thailands. Geografisch ist es eine Halbinsel am Festland, die jedoch durch hohe Karstfelsen von Straßenverbindungen abgeschnitten ist und deshalb ausschließlich mit dem Boot, etwa von Ao Nang oder Krabi aus, erreichbar ist.

Ist Railay Beach eine Insel?

Streng genommen ist Railay Beach keine Insel, sondern eine vom Meer und Felsen umschlossene Halbinsel. Da es keine Straßenanbindung gibt und alle Besucher per Boot anreisen, fühlt sich Railay für viele Gäste wie eine kleine Insel an, was dem Ort seinen besonderen Charakter verleiht.

Welche Strände gehören zu Railay Beach?

Zur Halbinsel Railay gehören mehrere Strände: Railay West mit dem klassischen Bade- und Sonnenuntergangsstrand, Railay East mit Mangroven und Bootsstegen, der eher lässige Tonsai Beach und der landschaftlich besonders eindrucksvolle Phra Nang Beach mit Felsüberhängen und einem kleinen Schrein. Alle Bereiche sind zu Fuß oder per Boot miteinander verbunden.

Wie lange sollte man in Railay Beach bleiben?

Reiseführer empfehlen je nach Reisetyp mindestens zwei bis drei Nächte, um Railay Beach wirklich zu erleben: Ankunft, ein voller Tag am Strand oder beim Klettern, eventuell ein Ausflug zu nahe gelegenen Inseln und ein weiterer halber Tag. Wer klettert, schnorchelt oder einfach zur Ruhe kommen möchte, plant häufig eine Woche oder länger ein.

Wann ist die beste Reisezeit für Railay Beach?

Die üblicherweise empfohlene Reisezeit liegt zwischen etwa November und April, wenn die Westküste Thailands tendenziell trockeneres Wetter und ruhigere Seeverhältnisse aufweist. In den Monaten Mai bis Oktober muss eher mit Regenphasen und teils rauerer See gerechnet werden, es ist aber meist ruhiger und oft günstiger. Wetter und Klimabedingungen können von Jahr zu Jahr variieren; aktuelle Prognosen sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

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