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Public Power Aktie: Erste Batteriespeicher mit Metlen geplant

Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 05:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die ersten Speicher in Bulgarien und Rumänien sollen im ersten Quartal 2027 starten; Public Power kaufte zudem eigene Aktien zurück.
Moderne Batteriespeicheranlage bei Sonnenaufgang als Symbol für nachhaltige Energieinfrastruktur. Illustration mit AI erstellt.

Public Power und Metlen planen den nächsten Schritt bei ihrem gemeinsamen Batteriespeichergeschäft. Medienberichten vom Donnerstag zufolge sollen die ersten Anlagen in Bulgarien und Rumänien im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen. Vorgesehen ist zunächst eine Leistung von rund 300 MW. Für Anleger liefert dieser Zeitplan einen konkreten Anhaltspunkt für die Umsetzung des gemeinsamen Portfolios.

Erste Anlagen als Teil eines größeren Portfolios

Die Partner halten jeweils die Hälfte an dem Gemeinschaftsunternehmen. Dessen geplantes Speicherportfolio umfasst neben Bulgarien und Rumänien auch Italien. Die ersten vorgesehenen Inbetriebnahmen betreffen damit zwei der drei genannten Länder.

Insgesamt zielt das gemeinsame Portfolio auf bis zu 1.500 MW Leistung und 3.000 MWh Speicherkapazität. Diese Größen beschreiben den angestrebten Umfang des Portfolios, nicht die bereits erreichte Ausstattung. Der erste Inbetriebnahmeschritt ist entsprechend vom längerfristigen Ausbauziel zu unterscheiden.

Damit stehen zwei unterschiedliche Aussagen nebeneinander: Für die ersten Speicher gibt es einen geplanten Inbetriebnahmezeitraum. Für das Gesamtportfolio nennen die Partner eine Zielgröße. Aus Anlegersicht liegt der nächste konkrete Prüfstein deshalb zunächst bei der Umsetzung der ersten Anlagen. Eine bereits erfolgte Inbetriebnahme lässt sich aus den Ausbauplänen nicht ableiten.

Aktienrückkäufe laufen parallel weiter

Neben den Speicherplänen setzt Public Power das laufende Rückkaufprogramm fort. Am Mittwoch berichtete das Unternehmen über den Erwerb von 504.818 eigenen Aktien. Anschließend hielt es 12.641.242 eigene Aktien. Das entsprach 2,1161 % des eingezahlten Aktienkapitals.

Die Rückkäufe sind von den Projektplänen klar zu trennen: Während die Batteriespeicher einen künftigen operativen Meilenstein markieren, handelt es sich bei den Aktienkäufen um bereits vollzogene Transaktionen. Beide Nachrichten betreffen somit unterschiedliche Zeithorizonte.

Finanzbericht kommt einen Tag früher

Den nächsten Termin für die finanzielle Einordnung hat Public Power ebenfalls angepasst. Das Unternehmen veröffentlicht seine Ergebnisse für die ersten neun Monate 2026 am 16. November nach Börsenschluss in Athen.

Ursprünglich war die Veröffentlichung für den 17. November vorgesehen. Die Terminänderung zieht die Berichterstattung damit vor; sie ist keine Aussage über die Geschäftsentwicklung selbst.

Für Anleger bleiben die Nachrichten klar gestaffelt: Die Rückkäufe sind erfolgt, die Finanzberichterstattung steht als nächster Veröffentlichungstermin an. Bei den Batteriespeichern richtet sich der Blick dagegen auf die geplante Inbetriebnahme. Entscheidend für diesen Ausbaupfad ist zunächst der erste Umsetzungsschritt, nicht allein die Größe des angestrebten Gesamtportfolios.

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