Primary Hydrogen Aktie: Aktionäre bestätigen Jackson als CEO
Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 16:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Primary Hydrogen hat seine Hauptversammlung genutzt, um personelle und strukturelle Weichen für die kommenden Monate zu stellen. Am 15. September bestätigten die Aktionäre auf der Jahres- und Sonderversammlung sämtliche Vorschläge des Managements, darunter die Wiederwahl von vier Direktoren sowie die Verlängerung eines neuen Anreizprogramms für Führungskräfte. Für die Abstimmung wurden 911.489 Aktien eingereicht, das entspricht 12,29 Prozent der ausstehenden Anteile.
Unter den wiedergewählten Direktoren findet sich auch David Jackson, der das Unternehmen seit Juli als President und Chief Executive Officer leitet. Er löste Benjamin Asuncion als CEO ab, der dem Unternehmen weiterhin als Direktor erhalten bleibt.
Diese Kontinuität im Führungsgremium signalisiert, dass Primary Hydrogen trotz des Wechsels an der Spitze auf Stabilität setzt, während gleichzeitig das operative Geschäft mit dem geplanten Bohrprogramm bei Wicheeda North weiter vorangetrieben wird.
Kapitalstruktur und Vergütung im Fokus
Neben den Personalfragen genehmigten die Aktionäre auch die Wiederernennung der Wirtschaftsprüfer sowie einen neuen kombinierten Aktienoptionsplan mit einer rollierenden und einer fixen Komponente von jeweils zehn Prozent. Solche Pläne sollen üblicherweise die Bindung von Führungskräften und Schlüsselpersonal sichern, gerade in einer Phase, in der das Unternehmen mehrere Explorationsprojekte parallel vorantreibt.
Das Unternehmen hatte im Vorfeld bereits im Juni und Juli seine Kapitalbasis über eine Privatplatzierung gestärkt: 2.459.570 Einheiten wurden zu je 0,60 CAD platziert, was Bruttoerlöse von rund 1,48 Millionen CAD einbrachte.
Diese Finanzierung war zuvor von ursprünglich geplanten 4,2 Millionen Einheiten auf die letztlich platzierte Stückzahl reduziert worden. Zusätzlich erhielten Direktoren und Führungskräfte im Juni Optionen im Umfang von 360.000 Stück zu einem Ausübungspreis von 0,76 CAD, die sofort vollständig unverfallbar wurden.
Kurs bleibt unter Druck
Trotz der auf der Hauptversammlung bestätigten Kontinuität im Management zeigt sich die Aktie an der Börse angeschlagen. Am heutigen Freitag notiert das Papier bei 0,79 Euro und verliert 3,7 Prozent, nachdem es bereits gestern bei 0,82 Euro geschlossen hatte.
Ob sich diese operativen Fortschritte auch im Aktienkurs niederschlagen, hängt maßgeblich von den anstehenden Bohrergebnissen ab. Anleger dürften die kommenden Wochen genau beobachten, denn die auf der Hauptversammlung bestätigte Kontinuität im Management allein hat den Abwärtstrend bislang nicht stoppen können.
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