Potala-Palast Lhasa, Reise

Potala-Palast Lhasa: Tibets Hochpalast über den Wolken

17.05.2026 - 22:06:47 | ad-hoc-news.de

Der Potala-Palast Lhasa in Lhasa, China, thront wie eine weiße Festung über dem Himalaya. Warum dieser Potala mehr ist als ein Kloster – und was Reisende aus Deutschland vor dem Besuch wissen sollten.

Potala-Palast Lhasa, Reise, Kultur
Potala-Palast Lhasa, Reise, Kultur

Wer sich Lhasa zum ersten Mal nähert, sieht ihn schon aus der Ferne: Den Potala-Palast Lhasa, auf Tibetisch kurz „Potala“ (sinngemäß „Berg des Avalokiteshvara“), der wie eine steinerne Krone über der Stadt schwebt. Terrassen, weiße und rote Mauern und vergoldete Dächer kleben am Hang des Marpori-Hügels – auf rund 3.700 m Höhe, mitten im Hochland von China.

Potala-Palast Lhasa: Das ikonische Wahrzeichen von Lhasa

Der Potala-Palast Lhasa ist für Tibet, was das Schloss Neuschwanstein für Bayern und der Kölner Dom für Nordrhein-Westfalen ist: ein Bilderbuch-Wahrzeichen, das weit mehr als nur eine Sehenswürdigkeit darstellt. Die UNESCO beschreibt den Potala als „außergewöhnliches Symbol des tibetischen Buddhismus und seiner zentralen Rolle in der traditionellen Verwaltung Tibets“ – ein Bauwerk, das Religion, Politik und Kultur in sich vereint.

Der Komplex erhebt sich über Lhasa, der Hauptstadt der Autonomen Region Tibet in China. Mit seinen bis zu etwa 115 m hohen Fassaden und Hunderten von Räumen wirkt der Potala-Palast Lhasa wie eine vertikale Stadt. Reiseführer wie Marco Polo (Verlagsgruppe MairDumont) und das ADAC Reisemagazin ordnen ihn regelmäßig unter die eindrucksvollsten historischen Bauwerke Asiens ein. Für viele Besucher aus Deutschland ist er der emotionale Höhepunkt einer Reise ins tibetische Hochland.

Gleichzeitig ist der Besuch sensibel: Der Potala-Palast Lhasa liegt in einem politisch und kulturell komplexen Umfeld. Die offizielle Verwaltung des Palastes, chinesische Denkmalschutzbehörden und internationale Institutionen wie die UNESCO betonen daher gleichermaßen, wie wichtig der Schutz des Bauwerks und seiner religiösen Funktionen ist. Wer als Reisende oder Reisender aus Deutschland kommt, bewegt sich hier nicht nur in einem Museum, sondern in einem hochverehrten Kultort.

Geschichte und Bedeutung von Potala

Die Geschichte des Potala reicht viele Jahrhunderte zurück. Laut UNESCO und der chinesischen Denkmalschutzbehörde entstand an der Stelle des heutigen Palastes bereits im 7. Jahrhundert eine erste Festung, als der tibetische König Songtsen Gampo hier eine Residenz errichten ließ. Diese frühe Anlage ging später weitgehend unter, doch der Ort blieb heilig und symbolträchtig. Die heute sichtbare Struktur stammt vor allem aus dem 17. Jahrhundert.

Entscheidend für den Potala-Palast Lhasa war die Zeit des 5. Dalai Lama, Ngawang Lobsang Gyatso. Ab etwa 1645 ließ er den Potala als kombinierte Klosterresidenz, Regierungssitz und spirituelles Zentrum ausbauen. Nach Angaben der UNESCO und von Studien, die unter anderem von der britischen Royal Geographical Society referiert werden, war der Bau über Jahrzehnte im Gange und verband lokale tibetische Traditionen mit Einflüssen aus Nepal und China. Damit war der Palast schon rund 200 Jahre vor der Gründung des Deutschen Reichs 1871 weitgehend in seiner heutigen Form geprägt.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts diente der Potala-Palast Lhasa als Hauptresidenz der Dalai Lamas und als Sitz der tibetischen Regierung. Erst nach politischen Umbrüchen in China und Tibet in den 1950er Jahren änderte sich diese Rolle grundlegend. Die chinesischen Behörden wandelten den Potala in ein Kulturdenkmal und Museum um; religiöse Funktionen bestehen bis heute, wenn auch in veränderter Form. Die UNESCO setzte den Potala 1994 auf die Liste des Weltkulturerbes, 2000 und 2001 folgten Erweiterungen der Welterbestätte auf nahe Klöster wie Jokhang und Norbulingka.

Für Buddhisten weltweit gilt der Potala als Manifestation des Bodhisattva Avalokiteshvara, dessen Wiedergeburt die Dalai Lamas nach traditioneller tibetisch-buddhistischer Lehre verkörpern. Kulturhistorikerinnen und -historiker, etwa in Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts, heben hervor, dass im Potala religiöse Rituale, Staatsführung und Alltagsleben auf engstem Raum zusammenfielen. Damit unterscheidet er sich von vielen europäischen Schlössern, die kirchliche und weltliche Funktionen stärker trennen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist der Potala-Palast Lhasa eine eigene Welt. Die UNESCO spricht von einem Meisterwerk der tibetischen Architektur, das Festungs-, Palast- und Klosterelemente kombiniert. Der gesamte Komplex umfasst mehrere Hundert Räume, Hallen, Kapellen, Bibliotheken und Gänge, die sich übereinander am Hang des Marpori („Roten Berges“) stapeln. Von unten bis zu den goldenen Dächern sind es zahlreiche steile Stufen – architektonische Inszenierung von Überhöhung und Distanz.

Charakteristisch ist die Farbgebung: Der sogenannte Weiße Palast (Shol Potrang) mit seinen hellen Fassaden war traditionell der Verwaltungssitz und die Wohnbereiche der Dalai Lamas. Der Rote Palast (Potrang Marpo) beherbergt zahlreiche Kapellen, Gebetsräume und die berühmten Stupas (Grabmäler) früherer Dalai Lamas. Reisehandbücher wie „China“ von DuMont sowie GEO Saison beschreiben die massiven Mauern, die bis zu einigen Metern dick sein sollen, als Anpassung an das raue Klima des Hochlands und als Ausdruck monumentaler Macht.

Im Inneren liegt der Fokus auf sakraler Kunst. Wandmalereien, Thangkas (Rollbilder), Skulpturen und Altäre erzählen vom Leben und den Lehrreden Buddhas, von Legenden tibetischer Könige und vom Wirken der Dalai Lamas. Die UNESCO betont, dass im Potala-Palast Lhasa eine der wichtigsten Sammlungen tibetischer sakraler Kunstwerke zu finden ist, mit Gegenständen aus mehreren Jahrhunderten. Viele dieser Objekte sind aus Holz, Bronze oder Edelmetallen gefertigt, teils mit Edelsteinen verziert – ein deutlicher Unterschied zu der vergleichsweise nüchternen Innenausstattung vieler europäischer Festungen.

Besonders eindrucksvoll und häufig in Berichten von National Geographic Deutschland hervorgehoben sind die golden glänzenden Grabstupas. Sie enthalten nach traditioneller Überlieferung die Gebeine früherer Dalai Lamas und sind reich mit Gold, Silber und Schmuck verziert. Für gläubige Tibet-Buddhisten sind sie zentrale Pilgerziele. Für Gäste aus Deutschland sind sie oft der emotional intensivste Moment des Rundgangs – auch weil die Atmosphäre in den düsteren, von Butterlampen erleuchteten Hallen spürbar von Gebeten und Ritualen geprägt ist.

Auch die äußere Gestalt des Potala-Palast Lhasa ist ein Kunstwerk: Aus Perspektive der Architekturgeschichte, etwa in Beiträgen von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites), ist der Palast ein Beispiel für die Anpassung eines Großbaus an extremes Gelände. Der gesamte Komplex wirkt wie aus dem Berg herausgewachsen. Diese Integration in die Landschaft wird immer wieder mit anderen Welterbestätten verglichen, etwa mit den Felsenklöstern von Meteora in Griechenland – nur dass der Potala durch seine Größe und städtische Lage eine noch stärkere politische Symbolik entfaltet.

Potala-Palast Lhasa besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

    Der Potala-Palast Lhasa liegt im Zentrum von Lhasa, der Hauptstadt der Autonomen Region Tibet im Südwesten Chinas. Die Stadt befindet sich auf rund 3.650–3.700 m Höhe auf dem tibetischen Hochplateau. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise mehrstufig: Direktflüge aus Deutschland nach Lhasa gibt es nach aktuellem Stand nicht. Üblich ist ein Flug von Frankfurt, München, Berlin oder anderen großen deutschen Flughäfen zu einem chinesischen Drehkreuz wie Peking, Chengdu, Chongqing oder Xian; von dort weiter mit einem Inlandsflug nach Lhasa Gonggar Airport. Die Gesamtflugzeit (ohne Umsteigezeiten) kann je nach Verbindung grob 11–14 Stunden betragen.

    Eine alternative und landschaftlich spektakuläre Option ist die Anreise mit der Bahn innerhalb Chinas: Die Qinghai-Tibet-Bahn verbindet etwa Xining oder Chengdu mit Lhasa. Deutsche Reisende erreichen Xining oder andere Ausgangspunkte in der Regel per Flug innerhalb Chinas. Bahnverbindungen ab Deutschland nach Tibet sind wegen der Entfernung und der politischen Rahmenbedingungen keine praktikable durchgehende Option.

  • Höhenlage und Gesundheit

    Wichtig für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die extreme Höhenlage. Lhasa liegt deutlich höher als bekannte europäische Bergstädte; viele Reisende spüren an den ersten Tagen Symptome der Höhenanpassung wie leichte Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Gesundheitsorganisationen und Reisemediziner – etwa die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit – empfehlen, sich langsam zu akklimatisieren, viel zu trinken, auf Alkohol zu verzichten und körperliche Anstrengung in den ersten Tagen zu reduzieren. Aufgrund der zahlreichen Treppenstufen im Potala-Palast Lhasa sollte der Besuch frühestens nach ein bis zwei Akklimatisationstagen in Lhasa eingeplant werden.

  • Öffnungszeiten

    Der Potala-Palast Lhasa ist grundsätzlich als Museum und Kultstätte zugänglich, jedoch mit begrenzter Besucherzahl pro Tag. Offizielle Stellen in Lhasa und die Verwaltung des Potala geben an, dass Öffnungszeiten und Zutrittsregeln je nach Saison, Feiertagen und besonderen Anlässen variieren können. Teilweise gelten Zeitfenster für den Eintritt, die streng kontrolliert werden. Öffnungszeiten können variieren – Reisende sollten sie direkt bei der offiziellen Verwaltung des Potala-Palastes oder über seriöse lokale Reiseveranstalter prüfen.

  • Eintritt und Ticketvergabe

    Für den Besuch des Potala-Palast Lhasa wird in der Regel ein Eintrittsticket benötigt. Nach Angaben chinesischer Tourismusbehörden und mehrerer großer Reiseveranstalter werden Tickets häufig mit Voranmeldung und zeitlich festgelegtem Slot vergeben. Da Preise und Modalitäten sich ändern können, sollten Reisende aktuelle Informationen kurz vor der Reise prüfen. Als grobe Orientierung nennen viele deutschsprachige Reiseführer Eintrittspreise im Bereich von mehreren Dutzend Euro, umgerechnet aus der lokalen Währung Renminbi (CNY). Da Wechselkurse schwanken und Preisänderungen möglich sind, empfiehlt sich der Hinweis: Eintrittspreise vor Ort oder bei seriösen Anbietern vorab kontrollieren.

    Für Reisende aus Deutschland bedeutet die Reservierungspflicht: Wer den Potala-Palast Lhasa unbedingt besichtigen möchte, sollte den Besuch im Rahmen einer vorab organisierten Reise oder mit Unterstützung eines zuverlässigen lokalen Anbieters planen, der entsprechende Kontingente und Buchungssysteme kennt.

  • Beste Reisezeit

    Die Autonome Region Tibet ist geprägt von einem Hochgebirgsklima mit trockenen, sonnigen, aber kalten Wintern und relativ milden Sommern. Reiseportale wie die Deutsche Zentrale für Tourismus (für allgemeine China-Informationen) und internationale Wetterdienste weisen darauf hin, dass die klare Luft für besonders intensive Sonneneinstrahlung sorgt. Als vergleichsweise günstige Reisezeiten für Lhasa und den Potala-Palast Lhasa gelten häufig Frühjahr und Herbst, wenn es tagsüber angenehm, nachts aber kühl bis frostig ist.

    Im Sommer kann es tagsüber warm werden; gelegentliche Niederschläge sind möglich. Im Winter ist Lhasa oft sonnig, aber sehr kalt, und der Höhenunterschied macht sich stark bemerkbar. Wer aus Deutschland kommt, sollte unabhängig von der Jahreszeit auf gute Sonnenschutzmaßnahmen, warme Kleidung für den Abend und ein Zwiebelsystem achten – die Temperaturen können im Tagesverlauf stark schwanken.

  • Sprache und kulturelle Sensibilität

    In Lhasa werden vor allem Tibetisch und Hochchinesisch (Mandarin) gesprochen. In größeren Hotels, bei Reiseagenturen und an touristisch geprägten Orten sind Englischkenntnisse einiger Mitarbeitenden verbreitet, während Deutsch deutlich seltener anzutreffen ist. Ein grundlegender englischer Wortschatz erleichtert die Kommunikation erheblich. Einige deutschsprachige Veranstalter arbeiten mit tibetischen oder chinesischen Guides zusammen, die Deutsch sprechen – dies sollte bei der Reiseplanung frühzeitig geklärt werden.

    Der Potala-Palast Lhasa ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein lebendiger Gebetsort. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sollten sich entsprechend respektvoll verhalten: Schultern und Knie bedecken, in heiligen Räumen leise sprechen, religiöse Objekte nicht berühren und Pilgernde nicht beim Gebet stören. Viele Reisehandbücher empfehlen, sich an das Verhalten der einheimischen Gläubigen anzulehnen – etwa nicht gegen den Strom der Gebetsumgänge zu gehen.

  • Zahlungsmittel und Trinkgeld

    Die lokale Währung ist der Renminbi (CNY), auch Yuan genannt. In Lhasa werden in größeren Hotels, Reisebüros und manchen Geschäften internationale Kreditkarten relativ verbreitet akzeptiert. Digitale Bezahlmethoden wie Alipay oder WeChat Pay sind für die lokale Bevölkerung wichtig, stehen ausländischen Gästen aber teilweise nur eingeschränkt zur Verfügung, sofern keine entsprechende Einrichtung erfolgt. Deutsche Girocards werden im Regelfall nicht akzeptiert, weshalb eine Kreditkarte (Visa, Mastercard) und bei Bedarf etwas Bargeld in der lokalen Währung empfehlenswert sind.

    Trinkgeld ist in Tibet und China nicht in allen Bereichen so etabliert wie in Deutschland, in der Tourismusbranche aber häufig willkommen. Für Reiseleiter oder Fahrerinnen und Fahrer werden von vielen deutschsprachigen Veranstaltern pauschale, freiwillige Trinkgeldempfehlungen pro Tag gegeben. In Restaurants wird eher selten ein festes Trinkgeld erwartet; Aufrunden oder eine kleine Anerkennung bei gutem Service ist jedoch üblich und wird in touristischen Einrichtungen geschätzt.

  • Kleiderordnung, Fotografieren und Verhalten

    Es gibt keine strikte Kleiderordnung für Besuchende im westlichen Sinn, dennoch gilt der Potala-Palast Lhasa als hochheiliger Ort. Schultern und Knie sollten bedeckt sein; allzu sportliche oder sehr eng anliegende Kleidung ist unpassend. In manchen Bereichen ist das Tragen von Kopfbedeckungen unerwünscht; Anweisungen des Personals sollten beachtet werden.

    Fotografieren ist in ausgewiesenen Außenbereichen üblich, im Inneren vieler Kapellen und Räume jedoch teils untersagt oder nur mit spezieller Genehmigung und Gebühr erlaubt. Hinweise der Verwaltung des Potala sowie Schilder vor Ort sind bindend. Aus Respekt sollte auf Blitzlicht in sakralen Räumen verzichtet werden, selbst wenn Fotografieren erlaubt ist.

  • Einreisebestimmungen und Genehmigungen

    Tibet ist eine besondere Reisedestination innerhalb Chinas. Neben einem gültigen China-Visum sind für viele ausländische Gäste zusätzliche Genehmigungen für Reisen in die Autonome Region Tibet erforderlich. Die Rahmenbedingungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Seriöse Reiseveranstalter informieren ebenfalls über notwendige Dokumente und Formalitäten.

  • Zeitzone und Zeitverschiebung

    In Lhasa gilt wie im gesamten China die China Standard Time (CST), die von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) abweicht. Der Zeitunterschied beträgt in der Regel mehrere Stunden; da sich Sommer- und Winterzeit in Europa und die ganzjährig unveränderte Uhrzeit in China überlagern, sollten Reisende vor ihrem Flug die konkrete Differenz für ihren Reisezeitraum prüfen. Besonders beim Umsteigen und bei der Planung von Anschlussflügen ist dies wichtig.

  • Versicherung und Gesundheitsschutz

    Weil Reisen nach Tibet in eine sehr abgelegene und hoch gelegene Region führen, empfehlen deutsche Verbraucherzentralen und Reiseversicherer den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung, die auch Rücktransport abdeckt. Die reguläre gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland reicht außerhalb Europas in der Regel nicht aus. Eine reisemedizinische Beratung vorab – etwa zu Impfungen, Höhenanpassung und eventueller Vorerkrankungen – ist sinnvoll.

Warum Potala auf jede Lhasa-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist der Moment, in dem sich der Potala-Palast Lhasa bei klarem Himmel aus dem morgendlichen Dunst schält, ein Augenblick, der lange im Gedächtnis bleibt. Berichte in Magazinen wie GEO und in Reisesendungen von ARD und ZDF unterstreichen immer wieder: Der Potala ist nicht nur ein touristisches „Highlight“, sondern ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart Tibets aufeinanderprallen. Man blickt von den oberen Terrassen auf die weite Ebene, die umliegenden Berge und das moderne Lhasa – und gleichzeitig einige Jahrhunderte zurück in ein anderes Herrschafts- und Religionsverständnis.

Die Atmosphäre auf den Treppen und in den Höfen ist von Pilgernden geprägt, die Mantras murmeln, Gebetsmühlen drehen und Butterlampen opfern. Anders als bei europäischen Monumenten wie dem Brandenburger Tor, die eher politische Erinnerungsorte sind, bleibt der Potala-Palast Lhasa ein aktiver spiritueller Raum. Diese lebendige Religiosität zu beobachten, ohne sie zu stören, gehört für viele Gäste zu den eindrücklichsten Erfahrungen.

Auch wer sich nicht primär für Religion interessiert, findet im Potala ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Landschaft: Die ineinandergeschachtelten Höfe, der Blick auf die vergoldeten Dachaufbauten, die satten Farben der Fassaden im Kontrast zur klaren Hochlandluft – all das macht den Potala-Palast Lhasa zu einem Fotomotiv, das auf Social-Media-Plattformen besonders beliebt ist. Gleichzeitig mahnen seriöse Reiseführer und Kulturredaktionen, diesen Ort nicht nur durch die Smartphone-Linse zu erleben, sondern bewusst Momente ohne Kamera zuzulassen.

Praktisch betrachtet ist der Besuch gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten Lhasas kombinierbar, darunter der Jokhang-Tempel und das Kloster Drepung, die ebenfalls Teil des erweiterten UNESCO-Welterbes sind. Wer sich einen umfassenden Eindruck von der tibetischen Kultur verschaffen möchte, sollte genug Zeit einplanen, um nicht nur die Monumente, sondern auch Märkte, Teehäuser und das Alltagsleben der Stadt zu erleben. Der Potala-Palast Lhasa bildet dabei gewissermaßen den historischen und symbolischen Fixpunkt – auf jeder Lhasa-Reise kaum zu umgehen.

Potala-Palast Lhasa in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien taucht der Potala-Palast Lhasa regelmäßig in Reise-Feeds, Dokumentationen und Kulturbeiträgen auf. Kurze Videoclips zeigen die Silhouette des Potala im Abendlicht, Zeitrafferaufnahmen fangen den Wechsel von Sonne und Wolken über den weißen und roten Fassaden ein, und Reisende teilen persönliche Eindrücke von der Höhe, der Stille in den Innenräumen und den intensiven Farben der Gebetsfahnen.

Auch wenn Social Media kein Ersatz für seriöse Informationsquellen ist, bieten Video- und Fotoplattformen einen guten Eindruck davon, wie der Potala-Palast Lhasa in der globalen Populärkultur wahrgenommen wird: als Symbol für „Dach der Welt“, für spirituelle Suche, aber auch für die Spannung zwischen Tradition und Moderne. Wer eine Reise plant, kann sich dort visuell inspirieren lassen, sollte jedoch praktische Informationen weiterhin aus verlässlichen Quellen wie offiziellen Tourismusbehörden, der UNESCO oder etablierten Medien beziehen.

Häufige Fragen zu Potala-Palast Lhasa

Wo liegt der Potala-Palast Lhasa genau?

Der Potala-Palast Lhasa befindet sich im Zentrum der Stadt Lhasa in der Autonomen Region Tibet im Westen Chinas. Er steht auf dem Marpori-Hügel und überragt die umliegende Stadt um mehrere Dutzend Meter. Lhasa liegt auf etwa 3.650–3.700 m Höhe auf dem tibetischen Hochplateau.

Warum ist der Potala-Palast Lhasa so bedeutend?

Der Potala war über Jahrhunderte Sitz der Dalai Lamas und zugleich religiöses Zentrum und Regierungssitz Tibets. Die UNESCO bezeichnet ihn als außergewöhnliches Symbol des tibetischen Buddhismus und nahm ihn 1994 in die Liste des Weltkulturerbes auf. Neben der politischen Geschichte machen vor allem die sakralen Kunstschätze und die lebendige religiöse Praxis seine besondere Bedeutung aus.

Kann man den Potala-Palast Lhasa als Tourist besuchen?

Ja, der Potala-Palast Lhasa ist grundsätzlich für Besucherinnen und Besucher zugänglich, allerdings mit täglicher Begrenzung der Besucherzahlen und oft mit Zeitfenster-Tickets. Fotos sind im Inneren vieler Räume nicht erlaubt, und es gelten Verhaltensregeln, die dem Charakter des Ortes als Heiligtum Rechnung tragen. Die genauen Besuchsbedingungen und Öffnungszeiten sollten vor der Reise bei offiziellen Stellen oder seriösen Reiseveranstaltern abgefragt werden.

Welche Rolle spielt die Höhe beim Besuch des Potala?

Lhasa liegt auf knapp 3.700 m Höhe, was für viele Menschen aus dem Flachland ungewohnt ist. Beim Besuch des Potala-Palast Lhasa kommen zahlreiche Treppen und Steigungen hinzu. Deshalb empfehlen reisemedizinische Fachstellen, ein bis zwei Tage Eingewöhnung in Lhasa einzuplanen, langsam zu gehen, viel zu trinken und körperliche Anstrengung anfangs zu vermeiden. Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen sollten vorab ärztlichen Rat einholen.

Wie lange sollte man für Lhasa und den Potala-Palast Lhasa einplanen?

Wer aus Deutschland anreist, sollte aufgrund der langen Anreise und der nötigen Akklimatisation mindestens mehrere Tage in Lhasa verbringen. Viele Expertinnen und Experten empfehlen, den Potala-Palast Lhasa erst nach einem bis zwei Ruhetagen zu besichtigen und zusätzlich Zeit für Jokhang-Tempel, Klöster und das Stadtleben einzuplanen. Dadurch lässt sich die intensive kulturelle und spirituelle Atmosphäre besser aufnehmen.

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