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PNE Aktie: Startet Beerfelde-Projekt mit ENERCON

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 19:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de

PNE und ENERCON entwickeln in Brandenburg einen Windpark mit rund 98 Megawatt, Batteriespeicher und eigenem Umspannwerk; die Aktie steigt um 3,4 Prozent.

Fotorealistischer Windpark an der Nordseeküste mit zahlreichen Windturbinen bei Sonnenuntergang
PNE AG (DE000A0JBPG2) Windpark an Norddeutschlands Küste zeigt Onshore-Windturbinen im warmen Abendlicht heute Illustration mit AI erstellt.

PNE setzt bei der Projektentwicklung auf integrierte Großanlagen und hat gemeinsam mit dem Windkraftanlagenhersteller ENERCON die Entwicklung des Energieparks Beerfelde gestartet.

Das Vorhaben im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree verbindet die Erzeugung von Windstrom direkt mit einem industriellen Batteriespeicher sowie eigener Netzinfrastruktur. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen handelt es sich um eines der bundesweit größten Vorhaben dieser Art.

Windleistung und Speicher im Verbund

Das Großprojekt im Landkreis Oder-Spree umfasst nach den Planungen einen Windpark mit einer installierten Leistung von rund 98 Megawatt. ENERCON wird für das Vorhaben 14 Windturbinen der Modellreihe E-175 EP5 E2 beisteuern.

Parallel dazu soll am selben Standort ein Batteriespeichersystem mit rund 32 Megawatt Leistung und einer Speicherkapazität von rund 70 Megawattstunden entstehen. Die Speichertechnik stammt ebenfalls von ENERCON.

Um die erzeugte Energie flexibel einspeisen zu können, ist die Errichtung eines eigenen Umspannwerks fester Bestandteil des Vorhabens. Ziel des Konzepts ist es, Windkraft und Speichertechnologie von Beginn an zusammenzuführen, um die bestehende Netzanschlusskapazität optimal auszulasten und Leistungsspitzen abzufangen.

Strategischer Schritt nach schwächerer Kursphase

Für den Cuxhavener Projektentwickler markiert die Kooperation in Brandenburg einen weiteren Baustein beim strategischen Ausbau hybrider Kraftwerkskonzepte. Die gemeinsame Konzeption von Windkraftanlagen und Großbatterien gewinnt vor dem Hintergrund regionaler Netzengpässe zunehmend an Bedeutung, da kombinierte Anlagen eine gleichmäßigere Einspeisung ermöglichen.

An der Börse sorgte die Projektankündigung für Unterstützung. Die PNE-Aktie legte heute um 3,4 Prozent zu und notierte bei 7,22 Euro. Damit setzt das Papier eine leichte Gegenbewegung in Gang, nachdem es am Dienstag bei 6,91 Euro noch ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte.

Auf Seiten der Anteilseigner hatte es vor rund einem Monat Veränderungen gegeben, als JPMorgan Chase & Co. Anpassungen am eigenen Stimmrechtsanteil meldete. Operativ richtet sich der Blick des Projektierers nun auf die Genehmigungsschritte und die Umsetzung des Beerfelde-Vorhabens.

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