Perseus, Mining

Perseus Mining Aktie: 1,03 Milliarden Dollar Barreserven

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 04:07 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Perseus Mining meldet erstmals Reserven über 1 Mrd. US-Dollar, getragen von Rekord-Cashflow und hohem Goldpreis. Expansion in Tansania und der Elfenbeinküste schreitet planmäßig voran.

Perseus Mining erreicht Milliarden-Meilenstein bei Goldreserven
Goldbarren auf einer dunklen Oberfläche als Symbol für finanzielle Stabilität und hohe Barreserven. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Perseus Mining hat eine finanzielle Schallmauer durchbrochen. Erstmals in der Unternehmensgeschichte verfügt der westafrikanische Goldproduzent über Reserven von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Starke operative Ergebnisse und hohe Marktpreise stützten diese Entwicklung im abgelaufenen Quartal.

Das Unternehmen schloss das vierte Quartal des Geschäftsjahres mit Barbeständen und Goldreserven im Wert von 1,03 Milliarden US-Dollar ab. Rechnet man liquide Wertpapiere hinzu, steigt die verfügbare Liquidität auf rund 1,26 Milliarden US-Dollar.

Goldpreis treibt Cashflow auf Rekordhoch

Ein rekordhoher operativer Cashflow bildete das Fundament für diesen Zuwachs. Perseus profitierte massiv vom Marktumfeld und erzielte im Berichtszeitraum einen durchschnittlichen Goldpreis von 4.086 US-Dollar je Unze.

Parallel dazu stiegen allerdings die Kosten für die Förderung an. Die sogenannten All-In Site Costs kletterten im letzten Quartal auf .1941 US-Dollar pro Unze. Das Management begründete diesen Anstieg primär mit höheren Aufwendungen am Edikan-Standort in Ghana.

Neue Projekte im Zeitplan

Die Expansion des Konzerns schreitet unterdessen planmäßig voran. Das Nyanzaga-Projekt in Tansania ist bereits zu zwei Dritteln fertiggestellt. Das Unternehmen rechnet hier im Januar 2027 mit der ersten Goldproduktion.

In der Elfenbeinküste meldete Perseus einen weiteren Erfolg beim CMA-Untergrund-Projekt. Dort wurde im abgelaufenen Vierteljahr das erste Erz abgebaut. Die kommerzielle Produktion an diesem Standort soll im Laufe des Geschäftsjahres 2027 starten.

Das Management nutzt die finanzielle Stärke für eine Ausweitung des laufenden Aktienrückkaufprogramms auf 150 Millionen Australische Dollar. Für das kommende Geschäftsjahr peilt Perseus eine Steigerung der Gesamtproduktion auf bis zu 480.000 Unzen Gold an.

Die Aktie reagierte positiv auf die Zahlen und legte zuletzt um 4,16 Prozent auf 3,03 Euro zu. Damit notiert das Papier allerdings weiterhin rund 21 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch aus dem März. Die geplante Inbetriebnahme der tansanischen Mine im Januar 2027 bleibt der nächste zentrale Termin für die Bewertung der künftigen Förderkapazitäten.

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