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Perpetua Resources Aktie: Baustelle Stibnite nimmt Fahrt auf

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 13:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Straße, Wohncamp und Stromversorgung entstehen parallel; das Explorationsprogramm hat die Marke von 10.000 Bohrmetern überschritten.

Perpetua Resources: Bauarbeiten und Bohrungen in Stibnite schreiten voran
Moderne Bergbauanlage in einer bergigen Landschaft bei Sonnenaufgang mit professioneller Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Während sich viele Minenprojekte in den USA noch durch Genehmigungsverfahren kämpfen, ist Perpetua Resources bereits mitten im Bau. Das Unternehmen hat am Montag ein Update zum Stibnite Gold Project in Idaho veröffentlicht — und die Fortschrittsliste liest sich nach einem Projekt, das im Zeitplan liegt.

Zufahrtsstraße, Wohncamp und Stromleitung gleichzeitig im Bau

Die Burntlog Route, eine ganzjährig befahrbare Zufahrtsstraße zum Projekt, kam im Sommer deutlich voran. Bagger und Muldenkipper haben die Trasse geformt, nachdem Teams zuvor durch frühere Waldbrände geschädigtes Totholz beseitigt hatten. Ist die Straße fertig, kann sie schwerere Lasten und größeres Gerät aufnehmen als bisher.

Beim Arbeiterwohnheim sind die Tiefbauarbeiten seit Ende August abgeschlossen, die Fundamentarbeiten für die Wohnmodule laufen. Parallel dazu treibt Perpetua gemeinsam mit dem Energieversorger Idaho Power die Leitungsinfrastruktur voran — Umspannwerke und Transformatoren mit langen Lieferzeiten sind bereits bestellt, Masten und Zubehör liegen an den Lagerplätzen in Donnelly und Cascade bereit. Diese Stromversorgung wird später die Verarbeitungsanlage des Projekts betreiben.

Explorationsprogramm knackt die 10.000-Meter-Marke

Auf der Explorationsseite hat Perpetua sein Bohrprogramm ausgeweitet, nachdem die ursprünglich geplanten 10.000 Meter im August bereits überschritten wurden. Gebohrt wird an mehreren Zielen gleichzeitig — der Clark Tunnel Fault Zone, Fiddle, Scout und Hangar Flats.

Besonders an der Clark Tunnel Fault Zone wird es interessant: Neben robusten Goldgehalten hat das Unternehmen dort auch Scheelit gefunden, ein wolframhaltiges Mineral. Das würde das kritische Mineralienportfolio des Projekts zusätzlich erweitern. Fünf Bohrlöcher mit 1.900 Metern wurden dort bis Ende August abgeschlossen.

Am Fiddle-Ziel, das laut geoelektrischen Untersuchungen Potenzial für Gold und Antimon zeigt, kamen acht Bohrlöcher über 2.400 Meter zusammen. Am Scout-Ziel, das bereits 2013 signifikante Gold-Antimon-Mineralisierung zeigte, sind 15 von insgesamt 21 geplanten Bohrlöchern mit 2.300 Metern fertig.

Wichtig für Anleger, die das volle Potenzial einordnen wollen: Jede Erschließung von Explorationsflächen außerhalb des aktuell genehmigten Betriebsplans erfordert noch zusätzliche Umweltprüfungen und Genehmigungen, bevor dort überhaupt Abbau stattfinden könnte.

Für den Herbst hat Perpetua weitere Meilensteine angekündigt: Brückenlieferungen für die Burntlog Route, die Errichtung der Wohnmodule und die fortlaufende Beschaffung für die Stromleitung. Vier Bohrgeräte sollen noch bis in den Winter hinein im Einsatz bleiben, bevor das Programm saisonbedingt zurückgefahren wird. Zusätzliche Analyseergebnisse aus dem Bohrprogramm will das Unternehmen veröffentlichen, sobald sie vorliegen.

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