Palantir Aktie: UBS hebt Kursziel auf 220 Dollar
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 14:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Palantir Technologies bekommt am Markt frischen Rückenwind: Gleich zwei Analysehäuser haben am heutigen Dienstag ihre Kursziele für die Datenanalyse-Firma deutlich angehoben.
UBS setzt die Marke nun bei 220 US-Dollar an und verweist auf die auf 93 Prozent beschleunigte Umsatzentwicklung im jüngsten Quartal. Phillip Securities zieht mit einem Kursziel von 215 US-Dollar nach und begründet dies mit der anhaltenden Stärke der Artificial Intelligence Platform (AIP) des Unternehmens.
Die Aktie notiert aktuell bei 151,48 Euro und liegt damit rund 24 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 122,37 Euro – ein Zeichen dafür, wie deutlich sich der Kurs seit dem Sommer nach oben bewegt hat. Zum bisherigen 52-Wochen-Hoch von 179,98 Euro, erreicht am 3. November, fehlen dennoch noch 16 Prozent.
Wall Street bleibt uneins über die Bewertung
Nicht alle Häuser teilen den Optimismus von UBS und Phillip Securities. Jefferies hob sein Kursziel zwar ebenfalls an, auf 80 US-Dollar von zuvor 70 US-Dollar, hält aber trotz beschleunigten Umsatzwachstums an seiner „Underperform“-Einstufung fest und verweist auf Bewertungsbedenken.
Morningstar wiederum sieht in seiner fairen Wertschätzung von 153 US-Dollar die Aktie als angemessen bepreist an, auch wenn sich die grundsätzliche Geschäftsthese des Unternehmens weiter festige. Diese Spannbreite zeigt: Selbst nach starken Quartalszahlen bleibt Palantir für viele Analysten ein Bewertungsrätsel, an dem sich die Geister scheiden.
Weitere Stimmen wie Needham & Company und 24/7 Wall St siedeln ihre Kursziele mit rund 215 US-Dollar in ähnlicher Höhe wie UBS und Phillip Securities an.
Needham verweist dabei auf die von Palantir angehobene Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 von etwa 8,15 Milliarden US-Dollar, während 24/7 Wall St das kommerzielle Wachstum in den USA von 149 Prozent als Treiber einer höheren Bewertung anführt.
Insider verkaufen, institutionelle Investoren bauen aus
Parallel zu den optimistischen Kurszielen zeigt sich bei Insidern ein anderes Bild: Sowohl CEO Alexander Karp als auch Chief Accounting Officer Jeffrey Buckley sowie Director Alexander D. Moore haben in den vergangenen Wochen Aktien im Rahmen automatischer Verkaufspläne oder zur Begleichung von Steuerverpflichtungen veräußert.
Solche Transaktionen laufen bei Palantir-Führungskräften regelmäßig über Rule-10b5-1-Pläne und gelten am Markt nicht zwangsläufig als Signal mangelnden Vertrauens.
Auf der institutionellen Seite dagegen dominiert der Ausbau von Positionen. Deutsche Bank AG erhöhte ihren Bestand um 1,1 Prozent auf über zehn Millionen Aktien, ARK Investment Management stockte um 3,29 Prozent auf, und Heartland Bank & Trust Co meldete eine neue Beteiligung. Vereinzelt gibt es auch Gegenbewegungen: Rothschild Capital Partners löste seine gesamte, allerdings kleine Position im zweiten Quartal auf.
Ausblick auf die Techkonferenz im September
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 9. September, wenn Palantir bei der Goldman Sachs Communacopia & Technology Conference auftritt. Angesichts der jüngsten Kursziel-Anhebungen dürften Investoren dort auf weitere Signale zur Nachhaltigkeit des beschleunigten Wachstums achten – gerade weil Häuser wie Jefferies trotz starker Zahlen skeptisch bleiben, während UBS und Phillip Securities deutlich höhere Bewertungen für gerechtfertigt halten.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 25. August liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
