Pacaya-Vulkan, Guatemala

Pacaya-Vulkan in Guatemala: Feuerberge ganz nah erleben

17.05.2026 - 15:24:08 | ad-hoc-news.de

Der Pacaya-Vulkan bei Escuintla in Guatemala, lokal Volcan Pacaya genannt, zählt zu den spektakulärsten Feuerbergen Mittelamerikas. Was macht ihn für Reisende aus Deutschland so besonders?

Pacaya-Vulkan, Guatemala, Reise
Pacaya-Vulkan, Guatemala, Reise

Glühende Lavazungen, dampfende Fumarolen und der Blick über eine erstarrte schwarze Lavawüste: Der Pacaya-Vulkan in Guatemala, lokal Volcan Pacaya (sinngemäß „Ort des Feuers“) genannt, ist einer der wenigen aktivem Feuerberge, denen Besucher vergleichsweise nah kommen können. Wer hier steht, spürt die Hitze unter den Schuhsohlen und erlebt Vulkanismus mit allen Sinnen.

Pacaya-Vulkan: Das ikonische Wahrzeichen von Escuintla

Der Pacaya-Vulkan liegt im Departamento Escuintla im Süden Guatemalas, gut erreichbar von der Kolonialstadt Antigua Guatemala und der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Er formt zusammen mit mehreren Nachbarvulkanen ein markantes Massiv, das laut dem guatemaltekischen Institut für Seismologie, Vulkanologie, Meteorologie und Hydrologie (INSIVUMEH) zu den aktivsten vulkanischen Zonen des Landes gehört. Die Deutsche Welle und GEO Special haben den Pacaya wiederholt als eine der eindrucksvollsten Landschaften Mittelamerikas beschrieben.

Was den Pacaya-Vulkan besonders macht: Er ist aktiv, aber häufig in einer Weise, die organisierten Besucherverkehr grundsätzlich ermöglicht. Während der Vulkan Fuego, ebenfalls in Guatemala, für seine explosiven Eruptionen berüchtigt ist, ist der Pacaya oft durch Lavaströme und anhaltende Gasemissionen geprägt. Fachmedien wie National Geographic Deutschland betonen, dass gerade diese Kombination aus Aktivität und relativer Zugänglichkeit den Pacaya zu einem weltweit ungewöhnlichen Reiseziel macht – immer unter der Voraussetzung aktueller Sicherheitsfreigaben.

Für Besucher aus Deutschland wirkt der Anblick des Pacaya-Vulkans fast surreal: Eine schwarze Mondlandschaft aus Lava, darüber der konische Gipfel mit gelegentlichen Aschewolken. Anders als an vielen anderen Vulkanen, etwa am Ätna, steht man hier meist in kleinerer Höhe, dafür aber in unmittelbarer Nähe der jungen Lavafelder. Dieser scheinbare Gegensatz – gut organisierte Touren und zugleich ein sehr unmittelbares Naturerlebnis – zieht jedes Jahr zahlreiche internationale Gäste an.

Geschichte und Bedeutung von Volcan Pacaya

Der Volcan Pacaya gehört geologisch zum sogenannten Vulkanischen Bogen Mittelamerikas, der sich entlang der Pazifikküste der Region erstreckt. Nach Angaben des US Geological Survey (USGS) und des „Global Volcanism Program“ der Smithsonian Institution handelt es sich um einen komplexen Vulkan, der aus mehreren Kratern und einem zentralen Kegel besteht. Pacaya ist seit Jahrtausenden aktiv, wobei in der jüngeren Geschichte vor allem die kontinuierliche Aktivität seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hervorsticht.

Laut Smithsonian-Archiv begann eine länger andauernde eruptive Phase im Jahr 1961; seither wurden immer wieder Lavaströme, Aschewolken und strombolianische Eruptionen registriert. Das guatemaltekische INSIVUMEH dokumentiert regelmäßig moderate Ausbrüche, die sich über die Jahrzehnte hinweg mit ruhigeren Phasen abwechselten. Größere Ereignisse, die internationale Aufmerksamkeit erregten, ereigneten sich etwa 2010 und 2014, als der Luftverkehr zeitweise beeinträchtigt und umliegende Orte von Ascheregen betroffen waren. Deutsche Medien wie Tagesschau.de und die Süddeutsche Zeitung berichteten anlässlich dieser Ausbrüche über Einschränkungen und Evakuierungen in der Region.

Historisch spielte der Pacaya-Vulkan auch für die indigenen Gemeinschaften der Region eine wichtige Rolle. Die Mayakulturen sahen in Vulkanen oft heilige Orte, an denen sich die Kräfte der Unterwelt und der Götter manifestieren. Während konkrete Rituale am Pacaya weniger dokumentiert sind als etwa am Vulkan Tajumulco oder am Atitlán-See, weisen guatemaltekische Kulturinstitutionen darauf hin, dass Vulkane im Hochland bis heute Schauplätze spiritueller Zeremonien sein können. Für das moderne Guatemala ist der Volcan Pacaya zusätzlich ein Symbol für die Naturgewalt des Landes – häufig in Tourismusbroschüren und Kampagnen der nationalen Tourismusbehörde INGUAT zu sehen.

In einem weiteren Sinn steht der Pacaya-Vulkan auch für die Herausforderungen des Zusammenlebens mit aktiven Naturgefahren. Laut Berichten der BBC und von Reuters mussten wiederholt Dörfer evakuiert und landwirtschaftliche Flächen vorübergehend aufgegeben werden. Gleichzeitig schafft die fruchtbare vulkanische Asche langfristig beste Bedingungen für den Anbau, etwa von Kaffee – ein zentraler Wirtschaftsfaktor Guatemalas, der auch für den Export nach Europa und Deutschland wichtig ist.

Architektur, Naturbild und besondere Merkmale

Als Vulkan besitzt der Pacaya natürlich keine Architektur im klassischen Sinne, doch seine Form und die jüngeren Lavafelder bilden eine Landschaft, die fast wie ein „Naturmonument“ wirkt. Der Hauptkegel des Pacaya erreicht nach übereinstimmenden Angaben von INSIVUMEH und USGS eine Höhe von rund 2.500 m über dem Meeresspiegel (Angaben variieren leicht je nach Messmethode). Damit ist der Vulkan zwar niedriger als bekannte Gipfel wie der Tajumulco (über 4.000 m), aber seine Silhouette und die Nähe zum Pazifik machen ihn besonders fotogen.

Ein charakteristisches Merkmal ist das weitläufige Lavafeld an der Flanke des Vulkans, das bei mehreren Eruptionsphasen im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert entstand. GEO und National Geographic Deutschland beschreiben, wie sich hier auffällig strukturierte, tiefschwarze Basaltlava ausbreitet, teils in bizarren Falten erstarrt. In einigen Bereichen steigt noch Jahre nach dem letzten Lavafluss warme Luft auf; an dünnen Stellen können Besucher die Hitze unter der Oberfläche spüren. Geführte Wanderungen nutzen diese Besonderheit mitunter, um Marshmallows oder Tortillas in der Restwärme zu rösten – ein Motiv, das in Reisereportagen und auf Social Media häufig auftaucht.

Die Farben des Pacaya-Vulkans sind besonders in den Morgen- und Abendstunden eindrucksvoll: schwarzes Lavagestein, rötlich-braune Ascheschichten und darüber das Grün der Vegetation an den unteren Flanken. Die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT hebt in ihren Materialien hervor, dass sich bei klarer Sicht auch benachbarte Vulkane wie Agua und Fuego sowie die pazifische Küstenebene erkennen lassen. In der Dämmerung sind bei aktiver Phase gelegentlich rot glühende Lavafontänen oder -flecken zu sehen – ein starkes, jedoch nur unter sicheren Bedingungen zu genießendes Fotomotiv.

Wissenschaftlich gesehen bietet der Pacaya-Vulkan ein Lehrbuchbeispiel für strombolianische Aktivität: relativ regelmäßige Explosionen, die glühende Schlacken aus dem Krater schleudern, kombiniert mit effusiven Lavaströmen. Das Smithsonian Global Volcanism Program erwähnt den Pacaya daher häufig in vergleichenden Studien zu anderen aktiven Vulkanen wie Stromboli in Italien. Für Besucher eröffnet sich damit die seltene Chance, diesen Vulkantyp live zu erleben, ohne interkontinental mehrere Länder besuchen zu müssen – ein Aspekt, den auch mehrere internationale Reiseverlage wie Marco Polo und Lonely Planet hervorheben.

Pacaya-Vulkan besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Pacaya-Vulkan liegt im Süden Guatemalas, etwa südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt und unweit der Stadt Escuintla. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel zunächst per Flug nach Guatemala-Stadt (Aeropuerto Internacional La Aurora). Nonstop-Verbindungen aus Deutschland werden nach derzeitigem Stand selten angeboten; üblich sind Umsteigeverbindungen über große Drehkreuze wie Madrid, Amsterdam oder die USA. Die Flugzeit von Frankfurt oder München liegt – je nach Route – meist zwischen 14 und 18 Stunden inklusive Umstieg, wie gängige Flugpläne und Angaben von Lufthansa-Partnern sowie der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) nahelegen.
    Von Guatemala-Stadt aus dauert die Fahrt zum Ausgangspunkt der Pacaya-Wanderung nach Angaben von INGUAT und mehreren etablierten Reiseveranstaltern üblicherweise 1,5 bis 2 Stunden mit dem Auto oder Minibus. Viele Besucher kombinieren den Ausflug mit einem Aufenthalt in Antigua Guatemala; von dort beträgt die Anfahrt zum Pacaya-Vulkan ebenfalls rund 1,5 Stunden, abhängig von Verkehr und Straßenverhältnissen. Öffentlicher Linienverkehr bis zum eigentlichen Trailhead ist begrenzt; daher empfiehlt sich eine organisierte Tour oder ein privater Transfer.
  • Wanderwege und Besuchsstruktur
    Der klassische Zugang zum Volcan Pacaya beginnt im Ort San Francisco de Sales oder nahegelegenen Gemeinden, wo sich der offizielle Eingang des geschützten Gebietes befindet. Laut INGUAT sowie Berichten der BBC über den Vulkantourismus in Guatemala wird Besucherinnen und Besuchern dringend empfohlen, nur mit autorisierten lokalen Guides aufzusteigen. Diese kennen die aktuellen Gefahrenzonen, beobachten die Aktivität des Vulkans und stehen in Kontakt mit dem Katastrophenschutz CONRED und INSIVUMEH.
    Der Aufstieg dauert – je nach Kondition und gewählter Route – meist 1,5 bis 2,5 Stunden, bei einer Höhendifferenz von ungefähr 400 bis 600 m. Die Wege führen durch Wald, Weideflächen und schließlich über Lava- und Aschefelder. Der eigentliche Gipfelkrater wird aus Sicherheitsgründen häufig nicht bestiegen; stattdessen enden die Touren an Aussichtspunkten oder am Rand aktueller oder jüngerer Lavafelder. Die genaue Routenführung kann sich aus Sicherheitsgründen ändern.
  • Öffnungszeiten
    Der Pacaya-Vulkan liegt in einem Naturschutz- und Besuchergebiet, dessen Zugangszeiten von lokalen Behörden und Parkverwaltungen geregelt werden. Seriöse Quellen wie INGUAT und etablierte Reiseverlage betonen, dass Öffnungszeiten variieren können – etwa aufgrund vulkanischer Aktivität, Wetterbedingungen oder organisatorischer Entscheidungen. Daher sollten Reisende die aktuellen Informationen kurz vor dem Besuch direkt bei offiziellen Stellen, autorisierten Touranbietern oder der Tourismusinformation einholen. Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren sind gängige Formate, werden jedoch ebenfalls von Sicherheitsfreigaben abhängig gemacht.
  • Eintritt und Gebühren
    Für den Zugang zum Pacaya-Vulkan wird üblicherweise eine Eintritts- oder Parkgebühr erhoben, die vom guatemaltekischen Naturschutzsystem verwaltet wird. Konkrete Beträge schwanken und können sich ändern; internationale Reiseverlage sowie INGUAT weisen darauf hin, dass Besucher neben dem Eintritt oft auch die Dienste lokaler Guides bezahlen. Da verlässliche, dauerhaft gültige Preise schwer doppelt zu verifizieren sind, empfiehlt es sich, mit einem Betrag im unteren zweistelligen Eurobereich pro Person (einschließlich Tour) zu kalkulieren und aktuelle Preise direkt bei seriösen Anbietern zu prüfen. Vor Ort wird meist in der Landeswährung Quetzal gezahlt; einige Veranstalter akzeptieren auch Zahlung per Kreditkarte oder Onlineüberweisung.
  • Beste Reisezeit
    Guatemala besitzt ein tropisches Klima mit ausgeprägter Trocken- und Regenzeit. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und der Deutschen Welle gelten die Monate November bis April allgemein als trockenere und damit günstigere Reisezeit für weite Teile des Landes. In dieser Periode sind die Sichtbedingungen am Pacaya-Vulkan oft besser, und die Wege sind weniger schlammig. Während der Regenzeit von etwa Mai bis Oktober können nachmittägliche Schauer und Gewitter häufig auftreten; morgendliche Touren sind dann meist die beste Option.
    Für den konkreten Besuch empfiehlt es sich, Touren in die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag zu legen: Morgens ist die Luft häufig klarer, während in der Dämmerung glühende Lava – falls der Vulkan eine aktive Phase zeigt – besonders eindrucksvoll wirkt. Da sich Aktivitätsniveau und Wetter rasch ändern können, sollten Besucher auf kurzfristige Anpassungen vorbereitet sein.
  • Sicherheit und vulkanische Aktivität
    Volcan Pacaya ist ein aktiver Vulkan. Das bedeutet, dass sich die Situation kurzfristig ändern kann. INSIVUMEH veröffentlicht regelmäßig Bulletins zur Aktivität; der Katastrophenschutz CONRED kann bei erhöhter Gefahrenlage Zugänge sperren oder Evakuierungen veranlassen. Auch das Auswärtige Amt (auswaertiges-amt.de) weist in seinen allgemeinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Guatemala auf das Risiko vulkanischer Aktivitäten und Erdbeben hin.
    Für Reisende aus Deutschland gilt: Nur mit offiziellen Guides oder seriösen Agenturen gehen, Hinweise von Behörden strikt beachten, nicht in gesperrte Zonen eindringen und auf eigene Faust keine Lavafelder betreten. Festes Schuhwerk, idealerweise knöchelhohe Wanderschuhe, ist Pflicht; leichte Regenjacke, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und gegebenenfalls ein Schal oder eine Maske gegen Aschestaub sind empfehlenswert. Eine Reisekrankenversicherung mit ausreichender Deckung sollte vor Reiseantritt abgeschlossen werden.
  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld
    Die Amtssprache Guatemalas ist Spanisch; in einigen Regionen werden zusätzlich indigene Sprachen gesprochen. Rund um den Pacaya-Vulkan sprechen viele Guides zumindest grundlegendes Englisch, in etablierteren Agenturen auch gutes bis sehr gutes Englisch. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen. Für deutschsprachige Reisende ist daher zumindest ein Basiswortschatz Spanisch hilfreich; im Zweifel hilft Englisch als Verständigungssprache.
    Gezahlt wird in Guatemala mit dem Quetzal (GTQ). In Städten wie Guatemala-Stadt oder Antigua sind Kreditkarten (Visa, Mastercard) weit verbreitet, während in ländlicheren Regionen und an den Startpunkten der Pacaya-Touren häufig Bargeld bevorzugt wird. Euro können meist in Banken oder Wechselstuben getauscht werden; das Mitführen einer Kreditkarte und etwas Bargeld ist sinnvoll. Trinkgeld ist in Guatemala üblich: Für Guides werden je nach Tourlänge und Service erfahrungsgemäß einige Euro (umgerechnet in Quetzal) erwartet, bei guten Leistungen auch mehr. In Restaurants sind 10 % Trinkgeld verbreitet, sofern nicht bereits eine Service-Pauschale ausgewiesen ist.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Guatemala liegt außerhalb der EU; für deutsche Staatsbürger gelten daher eigene Einreisebestimmungen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt die aktuellen Bestimmungen zu Passgültigkeit, Visumsfragen und Einreiseformalitäten auf auswaertiges-amt.de zu prüfen. Für touristische Kurzaufenthalte ist nach derzeitigem Stand meist kein Visum vorab erforderlich, jedoch müssen Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Finanzmittel nachgewiesen werden können.
    Für medizinische Fragen – etwa empfohlene Impfungen oder den Schutz vor Mückenstichen – sollten Reisende sich frühzeitig bei Tropeninstituten oder Hausärzten beraten lassen. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist dringend angeraten. Am Pacaya-Vulkan selbst gibt es keine umfassende medizinische Infrastruktur; im Notfall müssen Besucher in nahegelegene Städte transportiert werden.
  • Zeitverschiebung
    Guatemala liegt in der Zeitzone Central Standard Time (CST). Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt die Zeitverschiebung in der Regel –7 Stunden. Während der Sommerzeit in Deutschland (MESZ) vergrößert sich der Unterschied meist auf –8 Stunden. Dies bedeutet, dass bei der Planung von Anrufen und Onlinekommunikation mit Deutschland entsprechende Zeitpuffer einkalkuliert werden sollten.

Warum Volcan Pacaya auf jede Escuintla-Reise gehört

Der Pacaya-Vulkan ist nicht nur ein Ziel für Geologie- oder Abenteuerfans, sondern auch ein Ort intensiver Naturerfahrung. Wer hier unterwegs ist, spürt, wie dünn die Erdkruste wirkt, wenn wenige Meter unter der Oberfläche flüssiges Gestein strömt. Viele Reisereportagen in etablierten Medien wie der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) oder Der Standard beschreiben die Wanderung als „erstaunlich zugänglich“ im Vergleich zu anderen aktiven Vulkanen – zugleich aber auch als emotional eindrücklich, wenn man über frisch erstarrte Lava läuft.

Für Besucher aus Deutschland bietet der Besuch des Volcan Pacaya mehrere Ebenen: die physische Herausforderung einer moderaten Wanderung auf rund 2.000 m Höhe, das ästhetische Erlebnis einer dramatischen Landschaft und die intellektuelle Auseinandersetzung mit den Kräften der Erde. Hinzu kommt der kulturelle Kontext Guatemalas: In Kombination mit kolonialen Städten wie Antigua, den Mayastätten im Hochland oder dem Atitlán-See entsteht eine vielfältige Reise, die weit über einen reinen Naturausflug hinausgeht.

In Reiseempfehlungen des ADAC und verschiedener seriöser Verlage wird der Pacaya-Vulkan häufig als „Signature-Erlebnis“ Guatemalas genannt – ähnlich prägend wie der Blick auf den Vesuv für Neapel-Besucher oder eine Fahrt zum Ätna auf Sizilien. Während diese Vergleiche natürlich nicht eins zu eins passen, helfen sie deutschsprachigen Reisenden, die Bedeutung des Pacaya einzuordnen. Wer sich für aktive Vulkane interessiert, wird in Mittelamerika kaum einen Ort finden, der so gut erreichbar und zugleich so dynamisch ist.

Auch fotografisch lohnt sich der Ausflug: Die Kontraste zwischen dunkler Lava, hellem Himmel und eventuell sichtbaren Lavafontänen oder Glutpunkten machen den Pacaya-Vulkan zu einem beliebten Motiv auf Social-Media-Plattformen. Professionelle Fotografen betonen, dass besonders die Blaue Stunde – kurz nach Sonnenuntergang – eindrucksvolle Bilder ermöglicht. Wichtig ist, Kamera und Ausrüstung vor Asche, Staub und Feuchtigkeit zu schützen; einfache Schutzhüllen oder Zip-Beutel können empfindliche Technik bewahren.

In der Umgebung des Pacaya bieten sich zudem weitere Ausflüge an. Antigua mit seiner kolonialen Architektur, der Atitlán-See mit seinen umgebenden Vulkanen und die Kaffeeplantagen im Hochland lassen sich gut mit einem Pacaya-Besuch verbinden. Viele Reiseanbieter schnüren entsprechend kombinierte Pakete, in denen der Vulkan als eines von mehreren Highlights vorkommt. Aus Perspektive deutscher Reisender lohnt es sich, für Guatemala insgesamt mindestens zehn bis vierzehn Tage einzuplanen, um neben Pacaya auch kulturelle und historische Facetten des Landes kennenzulernen.

Pacaya-Vulkan in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken ist der Volcan Pacaya längst ein Star: Videos von glühender Lava, Night-Hikes mit Stirnlampen und Marshmallows über der Wärme der Lavafelder gehören zu den meistgeteilten Motiven. Viele Inhalte stammen von internationalen Reisenden, aber auch von lokalen Guides und Tourismusorganisationen. Für deutschsprachige Nutzer ist es sinnvoll, bei der Recherche auf die Aktualität der Beiträge zu achten und sich nicht ausschließlich auf ältere Clips zu verlassen, da sich die Aktivität des Vulkans laufend verändert.

Häufige Fragen zu Pacaya-Vulkan

Wo liegt der Pacaya-Vulkan genau?

Der Pacaya-Vulkan befindet sich im Departamento Escuintla im Süden Guatemalas, südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Ausgangspunkt der meisten Touren ist die Region um den Ort San Francisco de Sales, die von Guatemala-Stadt oder Antigua Guatemala in gut 1,5 bis 2 Stunden per Auto oder Minibus erreichbar ist.

Ist der Volcan Pacaya gefährlich?

Volcan Pacaya ist ein aktiver Vulkan, sodass immer ein gewisses Restrisiko besteht. Guatemalas Vulkanologendienst INSIVUMEH und der Katastrophenschutz CONRED überwachen die Aktivität kontinuierlich. Wenn die Behörden Touren zulassen und Besucher sich an offizielle Guides und Sicherheitsanweisungen halten, sind Besuche im regulierten Rahmen möglich. Spontane Wanderungen ohne Guide oder das Betreten gesperrter Zonen sind dagegen riskant und nicht zu empfehlen.

Wie anstrengend ist die Wanderung auf den Pacaya-Vulkan?

Die klassische Wanderung gilt als moderat anspruchsvoll. Es sind einige Hundert Höhenmeter zu überwinden, teils auf steileren Pfaden und auf rutschigem Asche- oder Lavagrund. Ein gewisses Maß an Fitness ist hilfreich, aber viele Touranbieter planen regelmäßige Pausen ein. Mit Wanderschuhen, ausreichend Wasser und einem angepassten Tempo ist die Tour für viele Reisende gut machbar.

Welche Ausrüstung sollte man für den Pacaya-Vulkan mitnehmen?

Empfohlen werden knöchelhohe Wanderschuhe, wetterfeste, atmungsaktive Kleidung im Zwiebellook, Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme), eine leichte Regenjacke, mindestens 1–2 Liter Wasser pro Person und eventuell ein Schal oder eine Maske gegen Staub. Für Foto- oder Videoausrüstung ist ein einfacher Schutz vor Asche sinnvoll. In den frühen Morgen- oder Abendstunden kann es auf etwa 2.000 m kühl werden; eine zusätzliche Schicht Kleidung ist daher ratsam.

Wann ist die beste Zeit, um den Pacaya-Vulkan zu besuchen?

Als günstig gilt allgemein die Trockenzeit von etwa November bis April, da die Wege dann weniger nass und die Sichtbedingungen oft besser sind. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober lohnt sich ein früher Start am Morgen, um den häufigen Nachmittagsgewittern zuvorzukommen. Für spektakuläre Lichtstimmungen bieten sich Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren an, die jedoch von Sicherheitslage und Wetter abhängen.

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