Oracle Aktie: NetApp-Integration in zwölf Monaten
Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 17:26 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Oracle treibt die funktionale Erweiterung seiner Cloud-Plattform durch neue Technologiekooperationen voran.
Dieser Schritt soll die Datenmanagement-Funktionen von NetApp ONTAP direkt in die Cloud-Umgebung von Oracle integrieren. An den Märkten stieß die operative Ausrichtung auf Zuspruch: Am Freitag stieg der Aktienkurs um 2,9 % auf 126,50 €.
Die Bereitstellung des neuen Speicherdienstes ist innerhalb der nächsten 12 Monate geplant. Für Oracle stellt die tiefere Verankerung etablierter Unternehmensanwendungen einen zentralen Baustein dar, um anspruchsvolle Arbeitslasten von Großkunden in die eigene Cloud zu holen. Durch die Integration können Bestandskunden vertraute Speicherarchitekturen weiter nutzen, ohne auf native Cloud-Funktionen verzichten zu müssen.
Operative Absicherung der Rechenzentren
Parallel zum Ausbau des Software- und Speicherangebots stehen die Ausfallsicherheit und der Bau neuer Kapazitäten im Mittelpunkt. Am Mittwoch gaben Oracle und STACK Infrastructure bekannt, dass Hochwasser das Gelände des Projekts Jupiter im Süden von New Mexico erreicht hat. Kritische Infrastruktur wurde dabei nach Unternehmensangaben nicht beschädigt, sodass das Bauvorhaben weiterhin im Zeitplan liegt.
Rückendeckung für den eingeschlagenen Kurs signalisierte zeitgleich die Unternehmensführung. Solche Käufe aus den Reihen des Führungsgremiums werden an der Börse häufig als Signal für das Vertrauen in die langfristige Entwicklung des Konzerns gewertet.
Energieversorgung und Großkunden im Fokus
Neben den Rechenzentrumskapazitäten bleibt die langfristige Energieversorgung ein wichtiger Faktor für das Wachstum.
Das Vorhaben bedarf noch der Zustimmung durch die Public Service Commission of Wisconsin. Nach Unternehmensangaben könnte die Vereinbarung den Kunden des dortigen Versorgers Einsparungen bei den Brennstoffkosten von rund $300 Millionen bringen.
Flankiert wird diese Ausrichtung von anhaltenden Spekulationen über die Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz. Laut einem Bericht von Reuters, der sich auf Medienberichte stützt, soll Tencent einen Fünfjahresvertrag über den Zugang zu rund 100.000 modernen KI-Chips in Oracle-Rechenzentren geschlossen haben.
Reuters konnte die Angaben allerdings nicht unabhängig verifizieren. Mit dem jüngsten Kursanstieg schob sich die Aktie zugleich über ihren 50-Tage-Durchschnitt von 125,35 €.
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 4. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
