Ondas Holdings Aktie: Cyberhawk erweitert Offshore-Inspektionen
Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 06:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit einem neuen Produkt launcht Ondas im Bereich der Drohnenabwehr: Das Unternehmen hat am Mittwoch das Abwehrsystem Dronebuster REACH vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine weitreichende, nicht-kinetische Technologie zur Bekämpfung unbemannter Flugsysteme (Counter-UAS).
Ein erstes Exemplar steht nach Unternehmensangaben bereits unter Vertrag zur Auslieferung an das U.S. Office of Naval Research, nachdem die Akzeptanztests durch den Kunden erfolgreich abgeschlossen wurden.
Cyberhawk baut britisches Inspektionsgeschäft aus
Neben der Verteidigungssparte meldete der Konzern Fortschritte bei den industriellen Drohnendienstleistungen. Die Tochtergesellschaft Cyberhawk schloss am 28. September eine dreijährige Vereinbarung mit SSEN Transmission und SSEN Distribution, zwei Netzbetreibern des britischen Energiekonzerns SSE plc.
Der Kontrakt enthält eine Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre und umfasst Drohneninspektionen sowie Vermessungsarbeiten in den britischen Stromnetzen.
Darüber hinaus erweitert die neue Vereinbarung das Einsatzfeld auf die Inspektion von Offshore-Windkraftanlagen. Zeitgleich verlängerte Cyberhawk einen separaten, mehrjährigen Vertrag über die cloudbasierte Softwareplattform iHawk.
Auf Führungsebene kam es unterdessen zu einer Anteilsveräußerung. Laut einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC verkaufte Finanzvorstand Neil Laird am 24. September 4.952 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 7,74 $ und erzielte damit einen Erlös von 38.328,48 $.
Mit den jüngsten Abschlüssen versucht das Management, die Präsenz des Unternehmens auf zwei Säulen abzustützen. Während im Bereich der Energieinfrastruktur langfristige Dienstleistungsverträge für wiederkehrende Erlöse sorgen sollen, zielt das Sicherheitssegment auf technologische Neuaufträge im staatlichen Sektor ab.
Kursentwicklung an den Handelsplätzen
An den Finanzmärkten zeigte sich das Papier vor dem Wochenende mit leichten Zugewinnen. Am Freitag beendete die Aktie den Handel bei 6,44 Euro, was einem Tagesplus von 1,6 Prozent entsprach. Im längerfristigen Vergleich spiegelt sich jedoch der Druck der vergangenen Monate wider: Mit einem Rückstand von 51 Prozent notiert der Titel weiterhin unter seinem 52-Wochen-Hoch.
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